9. –11. Juni 2026 um 15:00–18:00 Uhr

Echoes of Plurality

Workshop- und Mentoringprogramm|Workshop- und Mentoringprogramm für DJs und Musikschaffende, organisiert von Deutsch-Französischen Kulturfonds, in Zusammenarbeit mit der Deutsche Botschaft Bangkok, dem Goethe-Institut Thailand, der Französische Botschaft in Thailand, und dem Institut Français

  • Charoenkrung Area, Bangkok (TBA)

  • Preis Freier Eintritt (Nur mit Anmeldung)

Echoes of Plurality © Echoes of Plurality

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Echoes of Plurality ist ein dreitägiges Workshop- und Mentoringprogramm zur Förderung von DJs und Musikschaffenden, die ihre künstlerische Praxis bereits entwickelt haben und den nächsten Schritt in Richtung einer professionellen Laufbahn in der Musikbranche gehen möchten.

Das Programm umfasst Artist Talks, technische DJ-Workshops sowie Diskussionen über künstlerische Entwicklung und Orientierung in der Musikbranche. Geleitet wird es von drei DJs:
  • Sarah Farina
  • Olympe4000
  • Mae Happyair
Hinweis: Bitte füllt das Bewerbungsformular aus. Ausgewählte Teilnehmende erhalten weitere Informationen per E-Mail.

Über die Künstler*innen

  • Sarah Farina

    DJ, Produzentin, Kuratorin und Community-Organisatorin

    Sarah Farina ist DJ, Produzentin, Kuratorin und Community-Organisatorin aus Berlin. Über frühe Veröffentlichungen von Missy Elliott, Aphex Twin und J Dilla fand sie in die Berliner Clubszene und entwickelte RainbowBass — einen genreverweigernden Stil, der basslastige Frequenzen, futuristische Beats und Ausflüge durch das Hardcore-Continuum verbindet.

    Gemeinsam mit Freund:innen kuratiert sie die Berliner Veranstaltungsreihe Emergent Bass, die sich den kulturellen Kontexten von Underground-Clubmusik und ihren afrodiasporischen Einflüssen widmet. Sie macht auf Probleme in der aktuellen Clubkultur aufmerksam und koordiniert gemeinsam mit Dr. Kerstin Meißner das Projekt "Transmission", das die politische Relevanz und Geschichte internationaler Klang-, Club- und Ravekultur sichtbar macht.

    DJ-Workshops hat sie unter anderem in Ruanda, Uganda, Alexandria und Detroit veranstaltet und geleitet. Ihr Anliegen dabei: Musik, DJing und Clubkultur nicht nur als Produktion oder Konsum zu verstehen, sondern als etwas Gemeinschaftliches und Bewusstes.

    Sie ist mit Crews wie Underground Resistance, Teklife, Hyperdub, Deep Medi, Buraka Som Sistema, Modeselektor und Exit Records verbunden und teilte sich Line-ups mit DJ Rashad, DJ Storm, Laurent Garnier, Kode9, François K und Lady Leshurr. Drei Boiler-Room-Sets dokumentieren ihre Mixe und Selection.

  • Mae Happyair

    Mae Happyair ist eine interdisziplinäre Künstlerin und Creative Director aus Bangkok. Als Gründerin von NON NON NON und Queer Dance Wave hat sie Plattformen geschaffen, die eine zentrale Rolle in der queeren Underground- und experimentellen Nightlife-Kultur Südostasiens spielen.

    Seit über einem Jahrzehnt arbeitet Mae an der Schnittstelle von Musik, Performance, visueller Kunst und Community-Building. Durch die Kuratierung von Clubnächten, Workshops und kollaborativen Projekten mit lokalen wie internationalen Künstler:innen schafft sie Räume für Austausch, Sichtbarkeit und kollektive Praxis.

    Ihre künstlerische Arbeit führte sie zu zahlreichen Festivals und kulturellen Formaten in Asien und Europa, darunter Wonderfruit (TH), Transforma (CZ) und das WHOLE Festival (DE). Dort trat sie neben Künstler:innen auf, deren Arbeiten eng mit feministischen und queeren Bewegungen verbunden sind.

    Maes Vision und ihre klangliche Praxis wurden in internationalen Medien wie Mixmag Asia, Mixmag Germany, Electronic Beats, Mixcloud und Apple Music vorgestellt. Ihre Arbeit versteht sich als Brücke zwischen Bangkoks queerem Soundkosmos und der globalen Underground-Szene und legt einen besonderen Fokus auf narrative, gemeinschaftsorientierte Projekte an der Schnittstelle von Musik, Performance und sozialem Raum.