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19:00–20:00 Uhr

Violinistin Isabelle Faust: Eine Deutsche in Paris und ihre Reise in die Musik

Künstlerinnengespräch, Klassische Musik|Veranstaltungsreihe „Revival durch Klassik“

  • Hskin Arts Salon, Kaohsiung, Kaohsiung City

  • Sprache Deutsch und Chinesisch
  • Preis Freier Eintritt (Voranmeldung erforderlich)

Violinistin Isabelle Faust: Eine Deutsche in Paris und ihre Reise in die Musik © Bloomingarts

In Kooperation mit Bloomingarts organisieren das Goethe-Institut Taipei und Alliance Francaise de Taiwan die dreiteilige Musikreihe „Revival durch Klassik“. Im März, Mai und Oktober spielen europäische Musiker:innen Konzerte in Taiwan und geben im Rahmen von Gesprächen, Workshops und Masterclasses Einblick in ihre Arbeit als professionelle Musiker:innen in Europa, in einen zeitgenössischen und kreativen Umgang mit europäischen Komponisten wie Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven sowie in die musikalische Auseinandersetzung mit politischen und gesellschaftlichen Krisenzeiten auf dem europäischen Kontinent.

Den Auftakt macht die deutsche Violinistin Isabelle Faust. Zusammen mit dem Pianisten Alexander Melnikov spielt sie Werke von Ludwig van Beethoven, am 28. März im National Kaohsiung Center for the Arts (Weiwuying) und am 29. März in der National Concert Hall in Taipei.

Am 27. März wird Isabelle Faust in Kaohsiung ein Künstlerinnengespräch für junge Musiker:innen und Studierende durchführen, bei dem sie anhand ihres eigenen beruflichen Werdegangs wichtige Hinweise und Tipps für eine Karriere in Europa, speziell in Deutschland und Frankreich, im Bereich Klassische Musik vermittelt.

Anmeldung hier 

Das Projekt wird unterstützt durch den Deutsch-französischen Kulturfonds.

Violinistin Isabelle Faust @Felix Broede Isabelle Faust

"Ihr Sound hat Leidenschaft, Schärfe und Elektrizität, aber auch eine entwaffnende Wärme und Süße, die die verborgenen lyrischen Züge der Musik enthüllen kann ..." (New York Times)

Isabelle Faust nimmt eine Perspektive auf die Musik ein, in der immer neue Erfahrungen und Entdeckungen im Mittelpunkt stehen. Bereits mit elf Jahren gründete sie ein Streichquartett. Der Sieg beim Leopold-Mozart-Wettbewerb 1987, als sie gerade 15 Jahre alt war, brachte die Aussicht auf eine Solokarriere mit sich. Nachdem sie 1993 den Paganini-Wettbewerb gewonnen hatte, zog sie nach Frankreich, wo sie sich für das französische Repertoire begeisterte, insbesondere für die Musik von Fauré und Debussy.

Mit ihrem Duettpartner, dem Pianisten Alexander Melnikov, ist Faust in Aufnahmen für harmonia mundi in anspruchsvollen Interpretationen des Kammermusikrepertoires zu hören. Für ihre Gesamteinspielung der Beethoven-Sonaten erhielten sie unter anderem den "ECHO Klassik Award" und den "Gramophone Award". Die Aufnahme wurde für den "Grammy" nominiert. Ihre jüngste Soloeinspielung der Partiten und Sonaten von J. S. Bach wurde unter anderem mit dem "Diapason d'or de l'année 2010" ausgezeichnet. Isabelle Faust spielt auf der Stradivari "Dornröschen" von 1704, die ihr von der L-Bank Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt wurde.