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18:00 Uhr
Der Einstein des Sex
Filmvorführung|Rosa von Praunheims biografischer Film über den wegweisenden deutsch-jüdischen Arzt und Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld
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Goethe-Institut Chicago, Chicago, IL
- Sprache Deutsch mit englischen Untertiteln
- Preis Kostenlos
Reg. Rosa von Praunheim
Deutschland/Niederlande, 1999, 100 Min.
Digitalformat
Magnus Hirschfeld (1868–1935) war ein deutsch-jüdischer Arzt und Sexualwissenschaftler, der wegen seiner bahnbrechenden Forschungen zur menschlichen Sexualität und seines Einsatzes für sexuelle Minderheiten während der Weimarer Republik den Spitznamen „Einstein des Sex“ erhielt. Diese Filmbiografie zeigt Hirschfelds Bemühungen, die Sexologie als wissenschaftliches Fachgebiet zu etablieren, das weltweit erste Institut für Sexologie zu gründen und gegen anti-homosexuelle Gesetze vorzugehen, darunter auch seine Bemühungen zur Abschaffung des Paragraphen 175, der Homosexualität unter Strafe stellte.
Regisseur Rosa von Praunheim betrachtete diesen Film als seinen „mainstreamigsten“ Film, ein fesselndes Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus war. „Ich wollte, dass die historische Figur des Vaters der Schwulenbewegung, Magnus Hirschfeld, ernst genommen wird und die Sittengeschichte der Jahrhundertwende glaubhaft wirkt“, schrieb er. „Vielleicht kann mein Film dazu beitragen, dass der Name Hirschfeld wieder bekannter wird und die Nazis nicht recht behalten, die alles taten, damit sein Name vergessen wird.“
Deutschland/Niederlande, 1999, 100 Min.
Digitalformat
Magnus Hirschfeld (1868–1935) war ein deutsch-jüdischer Arzt und Sexualwissenschaftler, der wegen seiner bahnbrechenden Forschungen zur menschlichen Sexualität und seines Einsatzes für sexuelle Minderheiten während der Weimarer Republik den Spitznamen „Einstein des Sex“ erhielt. Diese Filmbiografie zeigt Hirschfelds Bemühungen, die Sexologie als wissenschaftliches Fachgebiet zu etablieren, das weltweit erste Institut für Sexologie zu gründen und gegen anti-homosexuelle Gesetze vorzugehen, darunter auch seine Bemühungen zur Abschaffung des Paragraphen 175, der Homosexualität unter Strafe stellte.
Regisseur Rosa von Praunheim betrachtete diesen Film als seinen „mainstreamigsten“ Film, ein fesselndes Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus war. „Ich wollte, dass die historische Figur des Vaters der Schwulenbewegung, Magnus Hirschfeld, ernst genommen wird und die Sittengeschichte der Jahrhundertwende glaubhaft wirkt“, schrieb er. „Vielleicht kann mein Film dazu beitragen, dass der Name Hirschfeld wieder bekannter wird und die Nazis nicht recht behalten, die alles taten, damit sein Name vergessen wird.“
Ort
Goethe-Institut Chicago
150 N Michigan Ave
Suite 420
Chicago, IL 60601
USA
150 N Michigan Ave
Suite 420
Chicago, IL 60601
USA
Eintritt frei, bitte anmelden Sie sich im Voraus an und bringen Sie einen Lichtbildausweis zum Einchecken mit. Es werden leichte Erfrischungen serviert.