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15:00 Uhr

Paula Modersohn-Becker und die Worpsweder

Ausstellung|Zeichnungen und Druckgrafik (1895-1906)

  • Historisches Gebäude „Haus Knabe“, St. Kokand

  • Sprache Deutsch, Usbekisch, Russisch
  • Preis Eintritt frei

Paula Modersohn-Becker - Ausstellung © Institut für Auslandsbeziehungen

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Paula Modersohn-Becker und den Künstlern aus Worpswede findet am 21. Mai um 15:00 Uhr in Kokand statt.

In diesem Jahr feiert die Welt das 150. Jubiläum von Paula Modersohn-Becker – einer der bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Zeit. Sie war nicht nur eine Pionierin der weiblichen Kunst, sondern auch diejenige, die die Malerinnen und Maler von Worpswede zu einer Künstlerkolonie vereinte. Mit großer Hingabe schuf sie einen Ort der Ruhe und des Friedens, an dem ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter in der Stille des norddeutschen Landes ihre Werke entstehen lassen konnten.

Ihre Worte „Lass uns ruhig abwarten. Die Zeit wird das Rechte und das Gute bringen“ klingen heute wie eine Prophezeiung. Wer hätte damals ahnen können, dass ihr Werk 150 Jahre später nicht nur in Deutschland, sondern auch in den großen Museen der Welt gezeigt werden würde? Dass ihre Bilder auf Reisen gehen und Menschen in fernen Ländern berühren – sogar in Usbekistan, in Städten wie Samarkand, Urgench und Kokand, wo Geschichte und Gegenwart sich verweben wie die Muster eines orientalischen Teppichs.

Paulas Kunst ist das reine Atemholen des Lebens: zugleich schlicht und erhaben. In ihren Bildern liegt Zartheit und Kraft, eine weibliche Tiefe und Aufrichtigkeit, die über die Zeit hinaus Bestand hat. Heute sind ihre Werke zu einer Brücke zwischen Kulturen geworden und erinnern uns daran, dass wahre Kunst keine Grenzen kennt. Sie ist ewig und findet immer ihren Weg in die Herzen der Menschen – sei es in den stillen Sälen von Worpswede oder unter dem Himmel des alten Kokand.

Besuchen Sie unsere Ausstellung und entdecken Sie die Schönheit der Gemälde des deutschen Expressionismus des XIX-XX.Jahrhunderts.