Signifying Ghosts

  • Signifying Ghosts Foto: Thomas Müller

    Signifying Ghosts

  • Signifying Ghosts Foto: Thomas Müller

    Signifying Ghosts

  • Signifying Ghosts Foto: Michael Maurissens

    Signifying Ghosts NULLSTELLE von Vera Sander

  • Signifying Ghosts Foto: Michael Maurissens

    Signifying Ghosts 2. Projektphase

  • Signifying Ghosts Foto: Michael Maurissens

    Signifying Ghosts 2. Projektphase

  • Signifying Ghosts Foto: Martina De Dominicis

    Signifying Ghosts CocoonDance EX-SITUI

  • Signifying Ghosts Foto: Martina De Dominicis

    Signifying Ghosts NULLSTELLE von Vera Sander (Probe)

Association DONKO SEKO / Kettly Noël (Mali), Cocoon Dance / Rafaële Giovanola, Zentrum für zeitgenössischen Tanz / Vera Sander, Hochschule für Musik und Tanz Köln (Deutschland)

Das Projekt "Signifying Ghosts" knüpft an die Kulturwissenschaften und postkolonialen Theorien bezüglich der Begriffe "threshold" (Turner) oder "third place" (Bhabha) an. Während der Begriff der Grenzen dazu neigt, zu binären Strukturen zu führen, zu absolutieren und sich mit dem anderen zu konfrontieren, ist "threshold" eher durch die Beseitigung von Barrieren und die Hybridisierung (oder Fusion) von Kulturen gekennzeichnet. Die Herausforderung für die Künstler in einer solchen Grenzerfahrung besteht darin, ihre eigenen kulturellen Werte radikal zu überprüfen, ihre künstlerischen Produktionen zu erschließen und sich als kreative Künstler aufzulösen. Sie verlangt von ihnen, Schwellen als Orte des Kontrollverlustes zu erkennen und zu bewerten, an denen Dinge in einen Strudel gezogen werden und einige Entwicklungen vorerst nicht erklärt und reflektiert werden können.

Für SIGNIFYING GHOSTS kooperieren außerordentliche Persönlichkeiten, die mit vorangegangenen Projekten für die Vermittlung zwischen Afrika und Europa stehen. Gemeinsam nehmen sie ihre Arbeiten erneut in den Blick, überantworten diese ihren Mitstreiterinnen wechselseitig, verfolgen als Beobachter deren Transformation und unterziehen sie so der radikalen Prüfung.
 


Künstlerische & Organisatorische Gesamtleitung: Rafaële Giovanola/ CocoonDance (Bonn), Kettly Noël/ Donko Seko (Bamako, Mali) | Dramaturgie: Rainald Endraß | Lichtgestaltung & technische Gesamtleitung: Florent Blanchon | Produktionsleitung: Daniela Ebert | Management: Mechtild Tellmann | Videos: Michael Maurissens, Julia Franken | Gefördert und Unterstützt von: Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes, Goethe-Institut (Internationaler Koproduktionsfonds), Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn, Kunststiftung NRW, Theatre-ProVS, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande.





 

EX-SITU


Konzept: CocoonDance | Von & mit: Ibrahima Camara, Fa-Hsuan Chen, Martina De Dominicis, Álvaro Esteban, Léonce Noah, Werner Nigg, Sanga Ouattara | Komposition: Jörg Ritzenhoff | Kostüme: Rafaële Giovanola, Fa-Hsuan Chen | Licht: Florent Blanchon

 

NULLSTELLE


Choreographie: Vera Sander | Von & mit: Ibrahima Camara, Werner Nigg | Komposition: Dirk Specht | Licht: Florent Blanchon

 

DIALOGUE ENTRE MOUCHE ET MOUSTIQUE


Choreographie: Kettly Noël | Von & mit: Fa-Hsuan Chen, Ana Koné

 

FAKE N.E.W.S.


Choreographie: Nelisiwe Xaba | Von & mit: Martina De Dominicis, Álvaro Esteban, Greta Salgado


 

Dieses Projekt ist Teil der Runde 3 des Internationalen Koproduktionsfonds, Jahr 2017.

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