The golden Age of Extremes

  • GOLDEN AGE OF EXTREMES 1 Foto: Jamie Fyson Howard

  • GOLDEN AGE OF EXTREMES 2 Foto: Jamie Fyson Howard

  • GOLDEN AGE OF EXTREMES 3 Foto: Jamie Fyson Howard

  • GOLDEN AGE OF EXTREMES 4 Foto: Jamie Fyson Howard

Teatr Nowy (Polen), kainkollektiv (Deutschland), tak Theater Aufbau Kreuzberg (Deutschland), Ringlokschuppen Ruhr (Deutschland)

Ein Performativ-Camp über die VERGANGENHEIT // der ZUKUNFT der // VERGANGENHEIT
 
Der berühmte sogenannte Untergang des Abendlandes und der des Goldenen Zeitalters auf der gegenüberliegenden Seite, was meist ein romantisches Bild der Vergangenheit als projizierter Fluchtpunkt in die Zukunft ist, sind zwei Seiten derselben Medaille. Beide befassen sich nicht mit der Gegenwart, sondern wollen ihr entkommen. Aber wie kann man vor der eigenen Zeit fliehen?
In diesem Projekt wird diese Münze eingeschmolzen, um eine neue zu formen und in Umlauf zu bringen, um einen neuen, anderen Umgang mit der Gegenwart zu bekommen. Anstatt die Gegenwart als unveränderlich zu akzeptieren oder zu versuchen, ihr zu entkommen – und es spielt keine Rolle, ob es sich um Richtung Absturz oder Richtung Paradies handelt – ist das Projekt ein Versuch, einen Raum zu schaffen, in dem alle diese Optionen gleichzeitig erscheinen können.
Alt und neu, bekannt und völlig anders. Die alten Konzepte einer (inzwischen vergangenen) Zukunft werden wieder in Umlauf gebracht. Die Zukunft von allem, was mit diesen verschollenen Konzepten passiert ist, anzuzünden. Eine alternative Gegenwart, ein gemeinsamer Raum, in dem DAS ALTER DER EXTREMEN und DAS GOLDENE ZEITALTER ineinander übergehen und verschmelzen.
 

 
Regie: Fabian Lettow, Mirjam Schmuck | Text: Fabian Lettow | Musik: Mirjam Schmuck | Dramaturgie: Patrycja Kowańska | Bühnenbild & Kostüm: Alexandra Tivig | Mit: Florian Lass, Weronika Wronka, Łukasz Stawarczyk, Kristina Peters | Musikinterpreten: Jonas Wiese, Sara Bigdell Shampoo | Tanz: Lili Mihajlovic, Bartosz Ostrowski | Videokunst: N.N. | Produktionsleitung: Tomasz Kireńczuk, kainkollektiv | Übersetzung: Patrycja Kowańska | Unterstützt von: Goethe-Institut (Internationaler Koproduktionsfonds)


 

Dieses Projekt ist Teil der Runde 5 des Internationalen Koproduktionsfonds, Jahr 2018.

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