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  • Promenade zwischen Tagus und Alfama Foto: Goethe-Institut © Eva Gür
    Kaum wiederzuerkennen ist die Promenade zwischen Tagus und Alfama. Vor einigen Jahren flanierte man hier noch auf abgesenkten Gehsteigen aus brüchigem Kopfsteinpflaster an traditionellen Cafés und Restaurants vorbei. Düstere Ecken, die in Gassen führten, die man als Tourist nicht betreten würde. Zwischen „alt“ und „neu“ steht in Alfama der Tourismus.
  • Jeden Tag besuchen unzählige Touristen das Viertel Alfama Foto: Goethe-Institut © Eva Gür
    Jeden Tag besuchen unzählige Touristen das Viertel Alfama. Ihnen wird ein besonderes Erlebnis versprochen. Von der Fado-Show bis zum Gastronomieangebot: Man wird nett angelächelt und auf Englisch eingeladen, die typische portugiesische Küche zu genießen.
  • Nicht renovierte Häuser und Ruinen prägten jahrelang das Bild von Alfama. Heute ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese Gebäude von Investoren und großen Immobilienfirmen gekauft und luxussaniert werden. Die Bewohner müssen dann meist ihre Wohnungen verlassen, da die sanierten Unterkünfte an Touristen oder zu unbezahlbaren Preisen vermietet werden. Foto: Goethe-Institut © Eva Gür
    Nicht renovierte Häuser und Ruinen prägten jahrelang das Bild von Alfama. Heute ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese Gebäude von Investoren und großen Immobilienfirmen gekauft und luxussaniert werden. Die Bewohner müssen dann meist ihre Wohnungen verlassen, da die sanierten Unterkünfte an Touristen oder zu unbezahlbaren Preisen vermietet werden.
  • Nicht selten sieht man ganze Gebäude, die nur noch aus Ferienwohnungen bestehen.  Wo vor einigen Jahren noch Familien und Menschen aus dem Viertel lebten, verbringen heute Gäste aus der ganzen Welt ihren Kurzurlaub. Auch das Haus, in dem ich jahrelang gelebt habe, besteht heute zu 90 % aus Ferienwohnungen. Foto: Goethe-Institut © Eva Gür
    Nicht selten sieht man ganze Gebäude, die nur noch aus Ferienwohnungen bestehen. Wo vor einigen Jahren noch Familien und Menschen aus dem Viertel lebten, verbringen heute Gäste aus der ganzen Welt ihren Kurzurlaub. Auch das Haus, in dem ich jahrelang gelebt habe, besteht heute zu 90 % aus Ferienwohnungen.
  • An sich fehlt es jedoch nicht an Wohnraum. Viele Gebäude in  Alfama und in ganz Lissabon stehen immer noch leer. Als Lissabons Ruf als sicheres Pflaster für Immobilien-Investments sich verbreitete, kauften Investoren von außerhalb ganze Gebäudeblöcke zu günstigen Preisen, renovierten diese aber nicht. Ihr einziges Ziel ist es, diese Gebäude in einigen Jahren mit Profit zu verkaufen. Foto: Goethe-Institut © Eva Gür
    An sich fehlt es jedoch nicht an Wohnraum. Viele Gebäude in Alfama und in ganz Lissabon stehen immer noch leer. Als Lissabons Ruf als sicheres Pflaster für Immobilien-Investments sich verbreitete, kauften Investoren von außerhalb ganze Gebäudeblöcke zu günstigen Preisen, renovierten diese aber nicht. Ihr einziges Ziel ist es, diese Gebäude in einigen Jahren mit Profit zu verkaufen.
  • Müll auf der Straße war leider immer schon ein großes Thema in Alfama. Man sollte meinen, dass der Vermüllung im Zuge der allgemeinen Verschönerung für den Tourismus Einhalt geboten wurde. Leider Fehlanzeige! Überfüllte Mülleimer und offene Müllsäcke auf den Straßen sind auch eine Folge des Tourismus-Booms. Im Urlaub wird oft rücksichtsloser mit Müll umgegangen. Nicht zuletzt oft auch aus Unwissen, wie oder wo der Müll entsorgt werden soll. Foto: Goethe-Institut © Eva Gür
    Müll auf der Straße war leider immer schon ein großes Thema in Alfama. Man sollte meinen, dass der Vermüllung im Zuge der allgemeinen Verschönerung für den Tourismus Einhalt geboten wurde. Leider Fehlanzeige! Überfüllte Mülleimer und offene Müllsäcke auf den Straßen sind auch eine Folge des Tourismus-Booms. Im Urlaub wird oft rücksichtsloser mit Müll umgegangen. Nicht zuletzt oft auch aus Unwissen, wie oder wo der Müll entsorgt werden soll.
  • Alte Mütterchen verkaufen auf der Straße Kirschschnaps an Touristen, um ihre geringe Rente aufzustocken. Oft sitzen sie einfach in ihrem Hauseingang und warten, bis die Kunden kommen. Foto: Goethe-Institut © Eva Gür
    Alte Mütterchen verkaufen auf der Straße Kirschschnaps an Touristen, um ihre geringe Rente aufzustocken. Oft sitzen sie einfach in ihrem Hauseingang und warten, bis die Kunden kommen.
  • Baustelle Alfama! An jeder Ecke wird renoviert! In diesem Haus leben bisher noch die alten Mieter. „Was nach den Renovierungsarbeiten mit ihnen passiert, wissen sie noch nicht!“, erklärt mir ein Nachbar. „Aber es ist doch sowieso schon alles entschieden, nur sagen wollen die uns das noch nicht. Als ob das etwas ändern würde ...“. Gleichgültigkeit, Frust und Hilflosigkeit machen sich unter den Anwohnern breit. Foto: Goethe-Institut © Eva Gür
    Baustelle Alfama! An jeder Ecke wird renoviert! In diesem Haus leben bisher noch die alten Mieter. „Was nach den Renovierungsarbeiten mit ihnen passiert, wissen sie noch nicht!“, erklärt mir ein Nachbar. „Aber es ist doch sowieso schon alles entschieden, nur sagen wollen die uns das noch nicht. Als ob das etwas ändern würde ...“. Gleichgültigkeit, Frust und Hilflosigkeit machen sich unter den Anwohnern breit.
  • Mit Street-Art und Demonstrationen versuchen die Bewohner, gegenzusteuern und ihre Meinung öffentlich kundzugeben. Auf den Druck der am weitesten links stehenden Parteien reagierte die Stadtverwaltung mit einem „Airbnb-Stop“ in den historischen Vierteln. In Zukunft sollen keine neuen Ferienwohnungen registriert werden dürfen. Foto: Goethe-Institut © Eva Gür
    Mit Street-Art und Demonstrationen versuchen die Bewohner, gegenzusteuern und ihre Meinung öffentlich kundzugeben. Auf den Druck der am weitesten links stehenden Parteien reagierte die Stadtverwaltung mit einem „Airbnb-Stop“ in den historischen Vierteln. In Zukunft sollen keine neuen Ferienwohnungen registriert werden dürfen.
  • Als wir eine Reise nach Tottori machten, begegneten wir auf unserer Reise ebenfalls Deutschland. Im dortigen Sandmuseum fand zu der Zeit eine Ausstellung über Deutschland statt. Der Anblick des Zuges erinnerte mich an meine Zeit in Deutschland, als ich dort 2 Wochen als Student in meinen Sommerferien verbrachte. Damals habe ich mir von der Deutschen Bahn ein Deutschland-Ticket gekauft. Es gibt sehr viele Sehenswürdigkeiten in Deutschland, die in Deutschland verstreut sind, aber sie alle werden durch die Deutsche Bahn miteinander verbunden. So konnte ich ganz komfortabel mit der Deutsche Bahn sechs Städte innerhalb der zwei Wochen besuchen. Die Nachbildungen aus Sand erinnerten mich an meine Reise. Eines Tages möchte ich wieder nach Deutschland gehen. Bei meinem nächsten Besuch möchte ich den Norden von Deutschland bereisen. Foto: Akane Hasumi
    (Im Sandmuseum, Tottori, 27.10.2015)

  • Vor einigen Jahren habe ich zum ersten Mal Holzspielzeug entdeckt und bin seit diesem Tag ein großer Deutschland-Fan! Ich mag die warmen Farben des Holzes, das einem ein wohliges Gefühl vermittelt. Stück für Stück habe ich mir einen kleinen Raum für Deutschland in meinem zu Hause eingerichtet. Aus einem Supermarkt habe ich aber auch echte Produkte aus Deutschland gekauft. Können Sie erraten welche es sind? Foto: Yoko Yamada
    (Kyoto, 03.11.2015)

  • Man kann Deutschland überall in Japan finden. So wie ich am Fluss Kamo, wo ich diese drei Blätter gefunden habe, die von einem Kirschbaum herabgefallen sind. Ich habe mich für dieses Motiv entschieden, weil der Kirschbaum der beliebteste Baum der Japaner ist. Foto: Moe Nakama
    (Am Kamo Fluss, 02.11.2015)

  • Wer in Deutschland neue Perspektiven gewonnen hat, entdeckt vielleicht auch an seiner japanischen Heimat neue Seiten. Foto: Kimiko Sakai
    (Osaka, 05.11.2015)

  • Als ich im Ausland studiert habe, bin ich immer mit der Tram zu meiner Universität gefahren. Viele benutzen die Straßenbahn zum Reisen. In Japan benutzt man sie zu diesem Zweck nicht so viel wie in Deutschland. Deswegen war ich sehr berührt und voller Sehnsucht, als ich diese Bahn in Osaka entdeckt habe. Wenn man mit dieser Straßenbahn fährt, kann man das Panorama der Stadt sehen. Das gefällt mir sehr gut. Wenn ich in diese Bahn steige, höre ich innerlich „nächster Halt ...“ Foto: Mifumi Kato
    (Osaka, 25. Oktober 2015)

  • In Nakahara -ku, Kawasaki befindet sich dieses Einkaufshaus in der Bremer Straße. Zwischen der Moto-Sumi-Bremen-Straße in Kawasaki und der Bremen Lloyd Passage besteht ein Freundschaftsbündnis. Im Herbst findet der Freimarkt in Kawasaki statt, der nach der Veranstaltung in Bremen benannt ist. Zu dieser Zeit ist das Einkaufsviertel sehr belebt. Bevor die Läden an dem Tag öffneten, habe ich ein Foto der heruntergelassenen Rollladen gemacht auf denen der Bremer Hauptbahnhof abgebildet ist. Weil es mich an meinen Aufenthalt in Deutschland erinnert hat. Natürlich gibt es auch eine Bronze-Statue der Bremer Stadtmusikanten. Dieses Bild kann man nur morgens sehen, wenn das Einkaufsviertel geschlossen hat. Foto: Yukiko Motohashi
    (Nakahara Ward, Kawasaki City, 15.10.2015)

  • Es ist überraschend für mich, die Berliner Mauer hier in Osaka vorzufinden. Ein Teil von ihr steht im Hof des Tempels Toukoku-ji in der Nähe des Tennoji Parks. Die Förderer des Tempels sind fast ausschließlich Koreaner, die sich die Einheit ihres Landes wünschen. Der Name des Tempels bedeutet sinngemäß „Vereinigtes Land“.  Diese beiden Mauerteile wurden dem Tempel nach dem Fall Mauer geschenkt. Foto: Yoshimasa Tarumoto
    (Toukoku-ji Temple, 30.10.2015)

  • Es gibt viele Wörter aus Deutschland, die hier in die japanische Sprache Einzug gehalten haben. Zum Beispiel der Rucksack, die Jacke oder auch der Kocher. Ich habe sie mal zusammengestellt, um ein Foto von ihnen zu machen, weil ich dachte, dass es interessant wäre. Sie gehören zu meinen wichtigsten Begleitern, wenn ich auf Reisen gehe. Foto: Naho Ohara (Zu Hause, 05.11.2015)
  • Um die Reisekosten nach Deutschland sparen zu können, mache ich mir täglich ein kostengünstiges Mittagessen und nehme es mit zur Arbeit. Um den Weg nach Deutschland zu ebnen, lege ich meine Hoffnung darauf. Foto: Junko Murakami
    (Im Büro, 3.11.2015)

  • Um ein Bild zu zeichnen, sind diese Stifte wirklich unverzichtbar! Es ist gut zu wissen, dass ich mich auf Unterstützung aus Deutschland verlassen kann! Foto: Ayaka Daimon
    (Osaka, bei mir zu Hause, 03.11.2015)

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