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17:00 Uhr

Über vergangene und zukünftige Gewalt. Überlegungen im Anschluss an Hannah Arendt.

Panel-Diskussion|Mit Lucas Martin und Daniela Slipak. Moderation: Patrick Eser.

  • Cultural San Martín , CABA

  • Preis Eintritt frei und kostenlos

Plakat mit abstraktem Design in Beige-, Blau- und Grautönen. Links steht der Text ‚Hannah Arendt - Tage BUENOS AIRES‘. Im Hintergrund ist ein stilisiertes, teilweise verdecktes Porträt von Hannah Arendt zu sehen. Das Design wirkt modern und künstlerisch, mit geometrischen Formen und Mustern. © Design: Goethe-Institut/Jael Díaz Vila

Plakat mit abstraktem Design in Beige-, Blau- und Grautönen. Links steht der Text ‚Hannah Arendt - Tage BUENOS AIRES‘. Im Hintergrund ist ein stilisiertes, teilweise verdecktes Porträt von Hannah Arendt zu sehen. Das Design wirkt modern und künstlerisch, mit geometrischen Formen und Mustern. © Design: Goethe-Institut/Jael Díaz Vila

Die Diskussionsrunde möchte die Gewalt in der jüngeren argentinischen Geschichte anhand der Überlegungen Hannah Arendts beleuchten. Zugleich sollen die Bilder und Erinnerungen kommentiert werden, die gegenwärtig über diese Vergangenheiten kursieren, und deren Auswirkungen auf unser gegenwärtiges Zusammenleben ausgelotet werden. Die Diskussionsrunde möchte Klischees hinterfragen und Lesarten der Ereignisse und Verbrechen der Vergangenheit jenseits von Schwarz-Weiß-Schablonen anregen. Die Herausforderung eines vorurteilsfreien Nachdenkens und Austausch über die gewalttätige Vergangenheit wird durch die autoritären Tendenzen unserer Gegenwart zunehmend erschwert.

Biografien

Lucas Martín

Ist Forscher des CONICET an der Universidad Nacional del Sur. Er hat seine Promotion an der Universität Paris 7 Denis Diderot absolviert und lehrt an den Universitäten Buenos Aires, Mar del Plata, Nacional del Sur, Di Tella und Paris 3 Sorbonne-Nouvelle. Seine Forschungsthemen verbinden politische Theorie mit historischer Analyse. Derzeit arbeitet er zu transitional justice, Demokratie und Menschenrechten. Unter anderem hat er Un pasado criminal (Ed. Katz, 2017) herausgegeben und in Zusammenarbeit mit B. Porcel Vocabulario Arendt (Homo Sapiens, 2016) veröffentlicht.

Daniela Slipak

Hat in Politikwissenschaften an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (Frankreich) und der Universidad de Buenos Aires (Argentinien) promoviert. Sie ist Forscherin bei CONICET und lehrt an der Escuela IDAES der Universidad Nacional de San Martín. Außerdem ist sie Direktorin des Masterstudiengangs Politikwissenschaft an der Escuela IDAES. Ihre Forschungsthemen umfassen die revolutionäre Subjektivität der neuen Linken des 20. Jahrhunderts, die jüngere Geschichte und die politische Theorie. Sie war als Gastprofessorin und Forscherin in Paris, Lyon, Madrid, Santiago de Compostela, Salamanca, Temuco und Santiago de Chile tätig. Sie hat Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht und ist Autorin von Las revistas montoneras und Discutir Montoneros desde adentro (beide sind im Verlag Siglo XXI erschienen).

Agenda

  • Hannah Arendt und Exilliteratur

    Panel-Diskussion | Mit Claudia Bacci und Anabella Di Pego. Moderation: Lucila Svampa

    • Cultural San Martín , CABA

  • Über vergangene und zukünftige Gewalt. Überlegungen im Anschluss an Hannah Arendt.

    Panel-Diskussion | Mit Lucas Martin und Daniela Slipak. Moderation: Patrick Eser.

    • Cultural San Martín , CABA

  • Eröffnung: Hannah Arendt Tage Buenos Aires. Von Exil bis Post-Truth

    Eröffnung | Mit Key-words von Thomas Meyer

    • Cultural San Martín , CABA

  • Wenn das Böse banal ist – kann Widerstand viral sein? Hannah Arendt heute denken

    Workshop | Mit Florencia Sichel (geschlossene Veranstaltung)

    • Cultural San Martín , CABA

  • Hannah Arendt

    Film | Margarethe von Trotta, 113 min., 2012

  • Zwischen Menschen und Algorithmen: Das Gemeinsame mit Arendt denken

    Vortrag | Mit Margarita Martinez

    • Cultural San Martín , CABA

  • Arendt, Literatur, Philosophie: Auswirkungen auf die Literaturen der Gegenwart

    Gespräch | Mit Martín Kohan. Moderation Patrick Eser

    • Cultural San Martín , CABA

  • Der Prozess (El juicio)

    Film | Ulises de la Orden, 177 min., 2023

    • Cultural San Martín , CABA

  • Es bleibt die Sprache

    Performance | Recherche und Entwicklung der Inszenierung einer Performance, die den Künstlerinnen Laura Santos (Argentinien) und Felicitas Friedrich (Deutschland) vom Goethe-Institut in Auftrag gegeben wurde.

    • Cultural San Martín , CABA

  • Totalitäre Elemente der KI in der Hochschulbildung erforschen mit Hannah Arendt

    Hybrid-Vortrag | Mit Alice Watanabe

    • Cultural San Martín , CABA

  • Wem gehört Hannah Arendt? Politische Parteidoktrin versus Universalität des Werkes

    Panel-Diskussion | Mit den deutschen politischen Stiftungen Konrad Adenauer, Friedrich Ebert, Rosa Luxemburgo und Friedrich Naumann. Moderation: Patrick Eser und Friso Maecker

    • Cultural San Martín , CABA

  • Ökozid

    Film | Andres Veiel, 90 min., 2020

    • Cultural San Martín , CABA

  • Hannah aren’t

    Vortrag | Von Germán Rúa

    • Cultural San Martín , CABA

  • Sieben Winter in Teheran

    Film | Steffi Niederzoll, 97 min., 2023

    • Cultural San Martín , CABA

  • Öffentliches Interview mit Thomas Meyer

    Interview | Von Héctor Pavón

    • Cultural San Martín , CABA

  • Hätte Hannah Arendt WhatsApp genutzt?

    Hybrid-Vortrag | Mit Julia Maria Mönig

    • Cultural San Martín , CABA

  • Nahschuss

    Film | Franziska Stünkel, 106 min., 2021

    • Cultural San Martín , CABA

  • Kino und Justiz in Arendt’schen Begriffen: wie audiovisuelle Erzählungen Rechtsfragen angesichts von Verbrechen der Vergangenheit behandeln

    Panel-Diskussion | Mit Valeria Thus und Gabriel Ignacio Anitua. Moderation: Patrick Eser

    • Cultural San Martín , CABA

  • Riefenstahl

    Film | Andres Veiel, 115 min., 2024

    • Cultural San Martín , CABA

  • Es bleibt die Sprache

    Performance | Recherche und Entwicklung der Inszenierung einer Performance, die den Künstlerinnen Laura Santos (Argentinien) und Felicitas Friedrich (Deutschland) vom Goethe-Institut in Auftrag gegeben wurde.

    • Cultural San Martín , CABA

Projektpartner

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Centro Cultural San Martín durchgeführt und von der Zeitschrift Revista Ñ unterstützt. Die Veranstaltungstage waren Teil des Aktivitätenkalenders zum 200-jährigen Jubiläum der Freundschaft zwischen Deutschland und Argentinien.

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