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20:00 Uhr
Es bleibt die Sprache
Performance|Recherche und Entwicklung der Inszenierung einer Performance, die den Künstlerinnen Laura Santos (Argentinien) und Felicitas Friedrich (Deutschland) vom Goethe-Institut in Auftrag gegeben wurde.
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Cultural San Martín , CABA
- Preis Eintritt frei und kostenlos
Laut Hannah Arendt entsteht das Politische im Austausch untereinander – wenn wir sprechen, diskutieren, eine gemeinsame Welt teilen.
50 Jahre nach ihrem Tod lädt eine szenische Erfahrung dazu ein, in ihre Gedankenwelt einzutauchen und Resonanzen in unserer Gegenwart zu entdecken. Als Spezies oszillieren wir zwischen Zerstreuung und Dringlichkeit. Wenn wir uns schon zu oft verloren haben, und wenn die Sprache selbst zu einem Werkzeug der Gewalt werden kann – was bleibt dann, Hannah Arendt?
Text und Regie: Laura Santos
Dramaturgie: Felicitas Friedrich
Videoarbeiten: Ian Kornfeld
Künstlerische Assistenz: Julia Perette
Biografien
Laura Santos
Geboren in Bolívar, Argentinien, 1979. Schauspielerin, Theaterregisseurin, Dramatikerin und Theaterpädagogin. Als Autorin und Regisseurin hat sie Mechones, Los nadadores, Ester, Haya und H. uraufgeführt. Sie war Gastkünstlerin an den Münchner Kammerspielen in München, am Maxim-Gorki-Theater (Berlin), und dem Royal Court Theatre (London) und erhielt das INITIAL Special Grant der Akademie der Künste der Akademie der Künste (Berlin). Ihr performativer Vortrag über Migration und Mutterschaft Madre Animal war Teil der Arbeit „Archivo Madre“ unter der Regie von Lola Arias und produziert von Karne Kunst. Ihr Text Un joven golondrina wurde vom Referat für Kunst und Kultur der Landeshauptstadt München, dem Drei Masken Verlag und den Münchner Kammerspielen für den Münchner Förderpreises für neue Dramatik 2023 nominiert. Ihr Haya y otras obras wurde bei Editorial Entre Ríos herausgegeben und Un joven golondrina, zweisprachige spanisch-englische Ausgabe, bei Policarpo Q. Ediciones. Ihre Werke wurden ins Englische und Deutsche übersetzt. Zurzeit studiert sie an der UNTREF im Masterstudiengang Kreatives Schreiben.
Felicitas Friedrich
Geboren 1997 in München. Sie ist Dramaturgin und Kulturvermittlerin. Sie studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, sowie Letras Hispanoamericanas in Santiago de Chile. Neben ihrem Studium war sie in verschiedenen kollektiven Konstellationen dramaturgisch tätig, zuletzt in Zusammenarbeit mit Studierenden der Akademie für Bildende Künste München. Von 2020 bis 2023 arbeitete sie als Dramaturgieassistentin im künstlerischen Forschungsbereich „Erinnerung als Arbeit an der Gegenwart“ der Münchner Kammerspiele. Künstlerische Zusammenarbeiten verbinden sie mit Martín Valdés-Stauber, Anastasiia Kosodii, Stas Zhyrkov, Ayşe Güvendiren, Laura Santos und Anne Sophie Kapsner. Sie lebt und arbeitet in München.
Ort
Paraná 310
CABA
Argentinien
Performance und Filme: Eintrittskarten sind an der Kasse bis spätestens 2 Stunden vor Beginn erhältlich, maximal 2 pro Person. Vorträge: Eintritt nach Reihenfolge des Eintreffens, solange der Vorrat reicht.
Ort
Paraná 310
CABA
Argentinien
Performance und Filme: Eintrittskarten sind an der Kasse bis spätestens 2 Stunden vor Beginn erhältlich, maximal 2 pro Person. Vorträge: Eintritt nach Reihenfolge des Eintreffens, solange der Vorrat reicht.
Agenda
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Hannah Arendt und Exilliteratur
Panel-Diskussion | Mit Claudia Bacci und Anabella Di Pego. Moderation: Lucila Svampa
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Cultural San Martín , CABA
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Über vergangene und zukünftige Gewalt. Überlegungen im Anschluss an Hannah Arendt.
Panel-Diskussion | Mit Lucas Martin und Daniela Slipak. Moderation: Patrick Eser.
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Eröffnung: Hannah Arendt Tage Buenos Aires. Von Exil bis Post-Truth
Eröffnung | Mit Key-words von Thomas Meyer
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Wenn das Böse banal ist – kann Widerstand viral sein? Hannah Arendt heute denken
Workshop | Mit Florencia Sichel (geschlossene Veranstaltung)
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Zwischen Menschen und Algorithmen: Das Gemeinsame mit Arendt denken
Vortrag | Mit Margarita Martinez
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Arendt, Literatur, Philosophie: Auswirkungen auf die Literaturen der Gegenwart
Gespräch | Mit Martín Kohan. Moderation Patrick Eser
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Der Prozess (El juicio)
Film | Ulises de la Orden, 177 min., 2023
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Cultural San Martín , CABA
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Es bleibt die Sprache
Performance | Recherche und Entwicklung der Inszenierung einer Performance, die den Künstlerinnen Laura Santos (Argentinien) und Felicitas Friedrich (Deutschland) vom Goethe-Institut in Auftrag gegeben wurde.
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Totalitäre Elemente der KI in der Hochschulbildung erforschen mit Hannah Arendt
Hybrid-Vortrag | Mit Alice Watanabe
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Wem gehört Hannah Arendt? Politische Parteidoktrin versus Universalität des Werkes
Panel-Diskussion | Mit den deutschen politischen Stiftungen Konrad Adenauer, Friedrich Ebert, Rosa Luxemburgo und Friedrich Naumann. Moderation: Patrick Eser und Friso Maecker
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Öffentliches Interview mit Thomas Meyer
Interview | Von Héctor Pavón
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Hätte Hannah Arendt WhatsApp genutzt?
Hybrid-Vortrag | Mit Julia Maria Mönig
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Kino und Justiz in Arendt’schen Begriffen: wie audiovisuelle Erzählungen Rechtsfragen angesichts von Verbrechen der Vergangenheit behandeln
Panel-Diskussion | Mit Valeria Thus und Gabriel Ignacio Anitua. Moderation: Patrick Eser
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Es bleibt die Sprache
Performance | Recherche und Entwicklung der Inszenierung einer Performance, die den Künstlerinnen Laura Santos (Argentinien) und Felicitas Friedrich (Deutschland) vom Goethe-Institut in Auftrag gegeben wurde.
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Cultural San Martín , CABA
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Projektpartner
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Centro Cultural San Martín durchgeführt und von der Zeitschrift Revista Ñ unterstützt. Die Veranstaltungstage waren Teil des Aktivitätenkalenders zum 200-jährigen Jubiläum der Freundschaft zwischen Deutschland und Argentinien.