Schnelleinstieg:

Direkt zum Inhalt springen (Alt 1)Direkt zur Sekundärnavigation springen (Alt 3)Direkt zur Hauptnavigation springen (Alt 2)

Für Alltagshelden
Nowosibirsk

 

Alltagshelden Zum 125. Stadtjubiläum war Sebastian Lörscher für eine Woche vom Goethe-Institut nach Nowosibirsk eingeladen, um über den Alltag und die Kunstszene zu berichten. Eine Millionenstadt als Besucher in nur einer Woche zu erfassen, ist unmöglich, und so beschränkt sich Sebastian Lörscher auf kleine Begebenheiten und Begegnungen, aus denen zusammen sich ein größeres Bild des Lebens in der Stadt bildet.


Auszüge aus "Nowosibirsk":

  Nowosibirsk Sebastian Lörscher zeichnete in Nowosibirsk vier Serien: über ZNAKI, ... | © Sebastian Lörscher (Ausschnitt)


Über den Künstler Sebastian Lörscher:

Sebastian_Loerscher

Wenn Sebastian Lörscher in den Straßen saß und zeichnete, in Indien, Haiti oder Nigeria, konnten die Leute ihm über die Schulter schauen und fragen, was er da mache – und er konnte zurückfragen. So war für ihn das Zeichnen auch immer ein Türöffner zu den Menschen und zu ihren Geschichten.


Travelpedia: Nowosibirsk

  • Nowosibirsk ist die Hauptstadt Sibiriens und mit 1,6 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Russlands. Sie wurde 1893 als Knotenpunkt für die Transsibirische Eisenbahn gegründet. Nowosibirsk machte sich nicht nur als obligatorischer Stopp auf der Reise mit der weltberühmten Bahn einen Namen. Sondern auch als Zentrum für Kultur, Wissenschaft, Tourismus und Verkehr. © Sebastian Lörscher (Ausschnitt)
    Nowosibirsk ist die Hauptstadt Sibiriens und mit 1,6 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Russlands. Sie wurde 1893 als Knotenpunkt für die Transsibirische Eisenbahn gegründet. Nowosibirsk machte sich nicht nur als obligatorischer Stopp auf der Reise mit der weltberühmten Bahn einen Namen. Sondern auch als Zentrum für Kultur, Wissenschaft, Tourismus und Verkehr.
  • Die Hauptattraktionen konzentrieren sich im Zentrum. Gesehen haben muss man etwa die St. Nikolaus-Kapelle mit ihrer wechselvollen Historie: 1914-1915 erbaut, dann im Jahr 1930 abgerissen, wurde sie 1993 zum Gedenken an das hundertjährige Bestehen der Stadt wieder aufgebaut. Ebenfalls sehenswert: das Akademische Opern- und Ballett-Theater, das größer ist als das berühmte Bolschói Theater in Moskau. © Sebastian Lörscher (Ausschnitt)
    Die Hauptattraktionen konzentrieren sich im Zentrum. Gesehen haben muss man etwa die St. Nikolaus-Kapelle mit ihrer wechselvollen Historie: 1914-1915 erbaut, dann im Jahr 1930 abgerissen, wurde sie 1993 zum Gedenken an das hundertjährige Bestehen der Stadt wieder aufgebaut. Ebenfalls sehenswert: das Akademische Opern- und Ballett-Theater, das größer ist als das berühmte Bolschói Theater in Moskau.
  • Wenn Weltraumsuperhelden mit Einhörnern zu russischem Techno tanzen und Super Mario, Pikachu und Jesus Rammstein imitieren – dann ist ZNAKI. Das Festival junger Subkulturen findet seit 2009 alljährlich in Nowosibirsk statt. Junge Cosplayers, Gothics, Emos, Science-Fiction-Fans, Tänzer, Artisten und Poeten treffen aufeinander, um gemeinsam zu feiern. © Sebastian Lörscher (Ausschnitt)
    Wenn Weltraumsuperhelden mit Einhörnern zu russischem Techno tanzen und Super Mario, Pikachu und Jesus Rammstein imitieren – dann ist ZNAKI. Das Festival junger Subkulturen findet seit 2009 alljährlich in Nowosibirsk statt. Junge Cosplayers, Gothics, Emos, Science-Fiction-Fans, Tänzer, Artisten und Poeten treffen aufeinander, um gemeinsam zu feiern.
  • Das Interessante an Sebastian Lörschers ZNAKI-Serie ist nicht nur, dass dort allerhand kurios verkleidete Menschen und skurrile Persönlichkeiten zu sehen sind, sondern insbesondere auch die Tatsache, dass sich das Militär unter die Veranstaltung geschlichen hat. Mit dem Ziel, unter den Besuchern dort Werbung zu machen, nicht nur für Waffen. © Sebastian Lörscher (Ausschnitt)
    Das Interessante an Sebastian Lörschers ZNAKI-Serie ist nicht nur, dass dort allerhand kurios verkleidete Menschen und skurrile Persönlichkeiten zu sehen sind, sondern insbesondere auch die Tatsache, dass sich das Militär unter die Veranstaltung geschlichen hat. Mit dem Ziel, unter den Besuchern dort Werbung zu machen, nicht nur für Waffen.
  • Etwa 20 km südlich vom Zentrum Nowosibirsks liegt der Stadtteil Akademkogorod (wörtlich „Akademische Stadt“), das Silicon Valley Sibiriens. Zwischen Birken, Kiefern und Eichhörnchen liegen Universitätsgebäude, Plattenbauten und die Villen der Rektore und Dekane. Vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 lebten hier ca. 65.000 Wissenschaftler und deren Familien. © Sebastian Lörscher (Ausschnitt)
    Etwa 20 km südlich vom Zentrum Nowosibirsks liegt der Stadtteil Akademkogorod (wörtlich „Akademische Stadt“), das Silicon Valley Sibiriens. Zwischen Birken, Kiefern und Eichhörnchen liegen Universitätsgebäude, Plattenbauten und die Villen der Rektore und Dekane. Vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 lebten hier ca. 65.000 Wissenschaftler und deren Familien.

Jonas Engelmann über "Nowosibirsk"

Die Zeichnungen Lörschers sind wie bereits in seinem Reisebuch „Making Friends in Bangalore“ dominiert von skizzenhaften Strichen, leichten Farbgebungen mit Bunt- und Filzstiften, die Akzente setzen."

Rezension


Weitere Comics für Alltagshelden

Casa 4_3 © Calle Claus (Ausschnitt)

"Casasblanca"

Der Illustrator und Comiczeichner Calle Claus zeigt Casablanca - die größte Stadt Marokkos. Eine Stippvisite in drei kurzen Episoden: ein Spaziergang durch die Altstadt, eine Taxifahrt, dann Eindrücke, Vielfalt rund um Moschee und Uferpromenade.

Making friends in Bangalore | Verkehr © Sebastian Lörscher (Ausschnitt)

"Making friends in Bangalore"

Sebastian Lörscher nimmt seine Leserschaft mit auf eine farbenfrohe und erlebnisreiche #Graphic Journey. Mit rotem Seitenschnitt, schön cremigem Papier, das die Farben gut zur Geltung bringt, und abgestimmter Typografie ist das Buch so gestaltet, dass die Stiftung Buchkunst es zu einem der schönsten Bücher 2014 kürte. Aber auch inhaltlich enttäuscht es nicht.

Barbara Yelin: Kairo © Barbara Yelin (Ausschnitt)

"Reiseskizzen aus Kairo"

Barbara Yelin war 2011 live dabei, als die Menschen in Ägypten Präsident Mubarak davonjagten und die Hoffnung auf demokratische Reformen vom Tahrir-Platz in die gesamte arabischen Welt ausstrahlte. Acht Jahre später sieht die Bilanz der Proteste düster aus. Das verändert auch die Rezeption ihres Comics.


Mehr zu Graphic Travelogues

Graphic Travelogues Grafik: Dominik Wendland © Goethe-Institut New Delhi

Über die Künstler*innen

Erfahren Sie mehr über unsere namhaften Künstlern*innen, darunter Barbara Yelin, Reinhard Kleist und Sarnath Banerjee. Alle mit ausgewiesener Comic-Expertise und mal mit mehr, mal mit weniger Reiseerfahrung im entsprechenden Land.

Graphic Travelogues Grafik: Dominik Wendland © Goethe-Institut New Delhi

Über das Projekt

Graphic Travelogues präsentiert Reiseerfahrungen von Comic-Künstler*innen aus unterschiedlichen Ländern, beleuchtet und identifiziert wiederkehrende Themen. Von Skizzen über Graphic Novels, grafischen Tagebüchern über Reisezeichnungen sammeln wir an dieser Stelle Schätze und hinterfragen Konzepte und Motivationen, Techniken und Erfahrungen.
 

Top