Le rêve et l'ombre
Postkoloniale Perspektiven auf Demokratie

Wie kann Demokratie bestehen, wenn sich zunehmend antidemokratische Tendenzen in der Gesellschaft regen?

Le rêve et l'ombre Graphic Design: Our Polite Society

Über das Projekt

Mit dem steigenden Unbehagen gegenüber demokratischen Institutionen stellt sich dringlicher denn je die Frage, wie Demokratie in Zukunft gelingen kann. Das Goethe-Institut Brüssel richtet 2026 und 2027 den Blick auf die ästhetische und theoretische Auseinandersetzung mit der aktuellen Krise der Demokratie. Im Zentrum stehen postkoloniale Perspektiven, die die Genealogien kolonialer und imperialer Kräfte in den Gründungsmythen westeuropäischer Demokratien sichtbar machen. So öffnet sich Raum für narrative Korrekturen und neue demokratische Imaginationen. 

Das Programm umfasst einen Abend mit David van Reybrouck im Haus der Europäischen Geschichte, ein Rahmenprogramm zur Ausstellung Département des Pièges der Kuratorin Dr. Clémentine Deliss im neuen Brüsseler KANAL Centre Pompidou sowie eine Zusammenarbeit mit dem Festival Africa Is/In the Future. Mehr Informationen folgen.
 

Teilnehmende Künstler*innen und Kurator*innen

Curatorial Residency

E.N. Mirembe

Das Goethe‑Institut Brüssel und MORPHO freuen sich, ihre Zusammenarbeit im Jahr 2026 mit einer internationalen Kuratorinnenresidenz zu eröffnen. Das Goethe‑Institut Brüssel unterstützt die Teilnahme einer Kurator*in, die für eine dreimonatige Residenz nach Antwerpen eingeladen wird. Die Residenz ist Teil eines thematischen Programms, das sich mit Kurator*innenpraxis in Zeiten demokratischer Krisen auseinandersetzt.

Photo: Miles Fischler Photo: Miles Fischler Photo: Miles Fischler

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