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Brasilien São Paulo

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16:00 Uhr

Die Züge, die in die Ferne fahren

Gesprächsrunde|Egana Djabbarova und Lahya Aukongo in Gespräch mit Jess Oliveira

  • Teatro Cultura Artística, Consolação, São Paulo

  • Preis Kostenlos

Festival Poesia no Centro 2026 © Megafauna

Lahya und Egana leben in Deutschland, haben jedoch Ursprünge an weit entfernten Orten der Landkarte: Als zentrale Akteur*in der Spoken-Word-Szene in Berlin ist Lahya Aukongo namibischer Herkunft, während Egana Djabbarova, mit aserbaidschanischen Wurzeln, in Russland geboren wurde und sich als Schriftstellerin und Professorin in Hamburg etabliert hat. 

Neben Lesungen auseigenen Werken sprechen die Autori*nnen mit der Übersetzerin und Forscherin Jess Oliveira über nicht freiwillige Migration, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit sowie diasporisches und dekoloniales Denken. 

Die Teilnahme von Lahya Aukongo am Festival Poesia no Centro wird vom Goethe-Institut und vom Goethe-Zentrum Brasília unterstützt. 

Teilnehmer*/innen

  • wurde 1992 in Russland geboren, ist aserbaidschanischer Herkunft und lebt derzeit in Hamburg, Deutschland. Sie ist Schriftstellerin, Forscherin und Dozentin für russische Literatur sowie für Russisch als Fremdsprache. Sie ist Autorin von drei Lyrikbänden. In Brasilien erschien die Anthologie Rus bala (Ars et Vita, 2025), in Übersetzung von Maria Vragova und Prisca Agustoni.

  • wurde 1978 in Ostberlin geboren. Die Eltern von Lahya sind aus  Namibia die während der Post-Kolonialzeit und der Apartheid im Exil lebten, entwickelte sie eine künstlerische Laufbahn, die von der Bewegung zwischen Europa und Namibia geprägt ist und Poesie, Politik, Erinnerung und Identität miteinander verbindet. Lahya arbeitet als Schriftsteller*in, Dichter*in, Fotograf*in, Kurator*in und Aktivist*in und ist zudem Kurator in der One World Poetry Night, einer zwei-monatlich in Berlin stattfindenden Poesieveranstaltung. 

  • wurde 1989 geboren. Sie ist Dichterin, Übersetzerin, Literaturkritikerin und Professorin an der Bundesuniversität von Bahia (Universidade Federal da Bahia). Sie promovierte in Literatur und Kultur und forscht zu Literatur und anderen Künsten schwarzer Autor*innenschaft mit Schwerpunkt auf dem deutschen Kontext. Zudem ist sie Mitglied des Cocoruto Art Duo, eines Kollektivs für Ko-Übersetzung, kooperatives Schreiben und audiovisuelle Experimente. Sie übersetzte Werke von Christina Sharpe, Grada Kilomba, Karl Alfred Loeser, May Ayim, Josephine Apraku, Dionne Brand und bell hooks, unter anderem. 

Agenda

  • Poesie & Poetin

    Übersetzungsworkshop vom 12. bis 14. Mai. | Übersetzen mit der Autorin

    • SESC - SP | Centro de Pesquisa e Formação, São Paulo

  • Die Züge, die in die Ferne fahren

    Gesprächsrunde | Egana Djabbarova und Lahya Aukongo in Gespräch mit Jess Oliveira

    • Teatro Cultura Artística, Consolação, São Paulo