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2048 #30: Peking

 

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Die Geschichte

2048 – nach einem Nuklearkrieg beherrscht eine Künstliche Intelligenz (KI) den Planeten. Der ehemalige Beihai-Park in Peking ist nun ein Frischwasser-Reservoir, das von der KI kontrolliert wird. Ein Liter Wasser kostet 10.000 Dollar. Jemand versucht sich vorzudrängeln und wird von Selbstschussanlagen zerfetzt. Dann kommt jemand und steckt einen selbst gezeichneten Comic in den Bezahlschlitz. Für eine Comic-Seite gibt es zehn Tonnen Wasser, wird erklärt. Die KI weiß um den Wert von Comic-Kunst, deswegen ist das Ende der Welt für Comic-Zeichner ein Paradies, heißt es weiter. ''Ich kann das nicht alles trinken, den Rest könnt ihr haben'', ruft der Künstler und fährt davon. ''Comic-Zeichner sind Heilige'', stellen die Wartenden dankbar fest.


Der Künstler

Yan Cong © Yan Cong

Yan Cong

1983 in Hubei geboren, Studium der Malerei an der Central Academy of Fine Arts, lebt und arbeitet in Peking. Yan Cong ist ein vielseitiger Künstler, er zeichnet, malt, näht und fertigt Collagen an. Seine Geschichten basieren oft auf persönlichen Erlebnissen, driften dann aber oft ins Unwirkliche ab und ermöglichen so ästhetische Erfahrungen an der Schnittstelle von Realität und Fiktion.

 

Stadtansicht: Roman Kierst, Umsetzung: Yan Cong | © Goethe-Institut China

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