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14:00–15:15 Uhr
Atem holen zwischen den Zeilen
Gespräch|Austausch der Erfahrungen und Beobachtungen über das Schreiben der Arbeiterklasse
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Online Online
- Sprache Chinesisch
- Preis Teilnahme auf Anmeldung
- Teil der Reihe: Programm Lost Contact
Gespräch: Atem holen zwischen den Zeilen
Datum: 16. August 2025, 14:00 -15:15Gäste: Wu Xia, Zhang Lei
Moderatorin: Zhang Hanlu
Teilnahme:
#Tencent Meeting: 599-794-794
Teilnahme auf Anmeldung per QR-Code-Scan
Projekt „Lost Contact“
„Lost Contact“ versteht sich als Plattform für individuelle Perspektiven, für Geschichten, die vielstimmig und widersprüchlich ein komplexes Bild unserer Gegenwart zeichnen. Sie beleuchtet, wie zwischenmenschliche Verbindungen in einer Zeit hoher Mobilität und tiefgreifender technologischer Durchdringung zugleich vielfältiger und verletzlicher werden. Das Projekt wird sowohl digital als auch analog umgesetzt. In Peking und Guangzhou sind diverse Veranstaltungen geplant. Parallel entsteht eine digitale Publikationsreihe mit Essays, Erzählungen und Reflexionen, die persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Dynamiken verknüpfen. „Lost Contact“ ist Teil des regionalen Kooperationsprojekts „Alleinsein: Einsamkeit & Freiheit“ der Goethe-Institute aus Ost- und Zentralasien
Link zur Ausschreibung
Veranstalter
Das Goethe-Institut ist die weltweit tätige kulturelle Institution der Bundesrepublik Deutschland. Das Goethe-Institut China wurde 1988 als erstes ausländisches Kulturzentrum in China gegründet. Seither widmet es sich der Förderung der deutschen Sprache in China und engagiert sich gemeinsam mit seinen chinesischen Partnern für den Ausbau des chinesisch-deutschen Kulturaustausches und der Kooperation in verschiedenen kulturellen Bereichen wie Musik, Tanz, Theater, Film, Bildende Kunst und Architektur.
Das Projekt „Alleinsein: Einsamkeit und Freiheit“ ist ein regionales Projekt der Goethe-Institute in Ost- und Zentralasien. Das Projekt geht davon aus, dass Einsamkeit, Rückzug und freiwillige Isolation zunehmend prägende soziale Phänomene unserer Gegenwart sind, die auch in der Kunstwelt spürbar sind. Mit einem transnationalen, multidirektionalen und diskursiv-künstlerischen Ansatz nähert sich das Projekt diesem vielschichtigen Themenkomplex und macht dabei auch nichtwestliche Wahrnehmungsweisen und Diskurse sichtbar.
Kuratiert von
Das Social Practice Lab (SPL) wurde 2020 am Guangdong Times Museum gegründet und agiert seit 2022 als unabhängige Plattform. SPL initiiert und begleitet engagierte Kunstprojekte im Dialog mit Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen, Institutionen und Communities. Im Fokus stehen Themen wie Urbanisierung, Migration, marginalisierte und lokale Geschichtsschreibung sowie alternative soziale und künstlerische Praktiken.
Partner
Das Oneway Street Journal ist eine unabhängige Literaturzeitschrift der Buchhandlung OW Space in Peking. Sie widmet sich literarischen und gesellschaftlichen Stimmen einer neuen Generation global denkender Autor*innen – mit Beiträgen aus den Bereichen Roman, Essay, Lyrik, Drama und Sozialforschung. Das redaktionelle Programm wird durch Podcasts, dokumentarische Formate und Literaturpreise ergänzt.
Visuelle Gestaltung
TURNING TABLEDie Gäste
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Wu Xia
Wu Xia stammt aus Sichuan. Ihre Texte erschienen in Zeitschriften wie „ZUOPIN“, „Poetry Monthly“, „Frontiers“, „Literatur & Art of Guangzhou“ und „Beijing Literature“. Sie veröffentlichte den Gedichtband „Trägerkleid“ und den Non-Fiction-Band „Mein Trägerkleid“.
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Zhang Lei
Zhang Lei ist Literaturwissenschaftlerin (PhD) und Übersetzerin. Sie ist Herausgeberin von „Asian Workers Stories“ (Hard Ball Press, 2024). Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Arbeiterliteratur, migrantische Schreibpraxis, südostasiatische Literaturen und marxistische Literaturtheorie.
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