DI 07.03.2017, 17.30 Uhr
Allein in Berlin: vom Buch zum Stück
Diskussion|
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Riihimäen teatteri, Riihimäki
- Sprache Finnisch
- Preis Eintritt frei
Ein Berliner Ehepaar wagte einen aussichtslosen Widerstand gegen die Nazis und wurde 1943 hingerichtet. Von ihrem Schicksal erfuhr der Autor Hans Fallada aus einer Gestapo-Akte, die ihm durch den Dichter und späteren Kulturminister Johannes R. Becher in die Hände kam.
Fieberhaft schrieb Fallada daraufhin seinen Roman Jeder stirbt für sich allein nieder und schuf ein Panorama des Lebens der „normalen“ Leute im Berlin der Nazizeit:
Nachdem ihr Sohn in Hitlers Krieg gefallen ist, wollen Anna und Otto Quangel Zeichen des Widerstands setzen. Sie schreiben Botschaften auf Karten und verteilen sie in der Stadt. Die stillen, nüchternen Eheleute träumen von einem weitreichenden Erfolg und ahnen nicht, dass Kommissar Escherich ihnen längst auf der Spur ist.(Text: Aufbau Verlag)
Hans Falladas Roman Jeder stirbt für sich allein erschien 1947. Mit der englischsprachigen Übersetzung Alone in Berlin 2009 wurde das Buch international erfolgreich. Es wurde mehrfach für das Theater adaptiert und 2016 mit Premiere auf der Berlinale verfilmt. Das Buch ist auf Finnisch unter dem Titel Yksin Berliinissä bei Gummerus in der Übersetzung von Ilona Nykyri 2013 erschienen.
Themen der Diskussion sind der Roman Jeder stirbt für sich allein, die Übersetzung ins Finnische, die Theaterversion sowie der Widerstand in Deutschland und Finnland.
Gesprächsteilnehmer sind:
Das Stück Yksin Berliinissä – Annan ja Oton tarina wird vom 11.3.bis zum 13.05.2017 im Stadttheater Riihimäki aufgeführt. Premiere ist am 10. März.
Die finnische Uraufführung des Stücks ist in Teatteri Avoimet Ovet Helsinki mit Aufführungen im Zeitraum 22.2.-11.4.2017. Zudem wird es vom 2.3. bis 6.5.2017 mehrmals im Tanssiteatteri Minimi Kuopio gezeigt.
In den Rollen: Tiina Weckström und Jukka Pitkänen.
Inszenierung, Bühnenbild und Regie: Mikko Roiha
Fieberhaft schrieb Fallada daraufhin seinen Roman Jeder stirbt für sich allein nieder und schuf ein Panorama des Lebens der „normalen“ Leute im Berlin der Nazizeit:
Nachdem ihr Sohn in Hitlers Krieg gefallen ist, wollen Anna und Otto Quangel Zeichen des Widerstands setzen. Sie schreiben Botschaften auf Karten und verteilen sie in der Stadt. Die stillen, nüchternen Eheleute träumen von einem weitreichenden Erfolg und ahnen nicht, dass Kommissar Escherich ihnen längst auf der Spur ist.(Text: Aufbau Verlag)
Hans Falladas Roman Jeder stirbt für sich allein erschien 1947. Mit der englischsprachigen Übersetzung Alone in Berlin 2009 wurde das Buch international erfolgreich. Es wurde mehrfach für das Theater adaptiert und 2016 mit Premiere auf der Berlinale verfilmt. Das Buch ist auf Finnisch unter dem Titel Yksin Berliinissä bei Gummerus in der Übersetzung von Ilona Nykyri 2013 erschienen.
Themen der Diskussion sind der Roman Jeder stirbt für sich allein, die Übersetzung ins Finnische, die Theaterversion sowie der Widerstand in Deutschland und Finnland.
Gesprächsteilnehmer sind:
- Markku Jokisipilä (Historiker, Leiter des Zentrums für Parlamentsforschung der Universität Turku)
- Mikko Roiha (Regisseur)
- Liisa Tiittula (Professorin für Germanistik an der Universität Helsinki mit Schwerpunkt Übersetzung/ Übersetzungswissenschaft)
Das Stück Yksin Berliinissä – Annan ja Oton tarina wird vom 11.3.bis zum 13.05.2017 im Stadttheater Riihimäki aufgeführt. Premiere ist am 10. März.
Die finnische Uraufführung des Stücks ist in Teatteri Avoimet Ovet Helsinki mit Aufführungen im Zeitraum 22.2.-11.4.2017. Zudem wird es vom 2.3. bis 6.5.2017 mehrmals im Tanssiteatteri Minimi Kuopio gezeigt.
In den Rollen: Tiina Weckström und Jukka Pitkänen.
Inszenierung, Bühnenbild und Regie: Mikko Roiha
Links zum Thema
Ort
Riihimäen teatteri
Hämeenaukio 1
11100 Riihimäki
Finnland
Hämeenaukio 1
11100 Riihimäki
Finnland