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18:00 Uhr
Earthrise - Ein Gedankenexperiment für die Sinne
Künstlergespräch|Helsinki Early Music Festival
-
Goethe-Institut Finnland, Helsinki
- Sprache Englisch, finnisch
- Preis freier Eintritt
Inspiriert von den Lebensgeschichten des deutschen Astronomen Johannes Kepler und seiner Mutter Katharina Kepler, wird das Musiktheaterstück Earthrise am 17.10.2024 in der Finnischen Nationaloper uraufgeführt.
Am Donnerstag, den 10.10. um 18 Uhr lädt das Goethe-Institut Finnland die Künstler*innen Aleksi Barrière, Marianna Henriksson und Juha T. Koskinen ein, um über das neue Werk, seine Entstehungsgeschichte und seine Themen zu diskutieren.
Melden Sie sich per E-Mail an: anmeldungen.kultur.helsinki@goethe.de
Johannes Kepler versuchte in seinem Roman für ein neues Weltbild zu werben, indem er die Vorstellungskraft ansprach: Wie sähe unsere Welt aus, wenn man sie vom Mond aus betrachten könnte? Keplers Kampf gegen den Dogmatismus erlitt jedoch harte Folgen und musste aufgrund seiner Texte, seine eigene Mutter in einem Hexenprozess verteidigen. Kepler hörte jedoch nicht auf zu glauben, dass die Welt von einer geheimen Harmonie regiert wird, auf die wir durch Wissenschaft und Kunst hören müssen.
Am Donnerstag, den 10.10. um 18 Uhr lädt das Goethe-Institut Finnland die Künstler*innen Aleksi Barrière, Marianna Henriksson und Juha T. Koskinen ein, um über das neue Werk, seine Entstehungsgeschichte und seine Themen zu diskutieren.
Melden Sie sich per E-Mail an: anmeldungen.kultur.helsinki@goethe.de
Earthrise
Earthrise verbindet das Repertoire der 1600er Jahre mit neuer Musik, die Genres überwindet und vom Komponisten Juha T. Koskinen und der Vokalkünstlerin Anni Elif Egecioglu produziert wurde. Das Libretto für das Musiktheater stammt von Regisseur und Librettist Aleksi Barrière. Die Cembalistin Marianna Henriksson versammelt ein musikalisches Ensemble aus Komponisten wie Praetorius, Scheidt und Harant, dass sich im Kontext der Neuen Musik einfügt. Handlung Earthrise basiert auf Johannes Keplers (1571-1630) Roman Der Traum (posthum veröffentlicht 1634) und der Lebensgeschichte des Astronomen. Sie zeigen, wie wichtig es für Kepler war, wissenschaftliche Fakten durch Mittel zu ergänzen, welche die Prinzipien der Wissenschaft und des Publikums erweitern: Belletristik, bildende Kunst und Musik. Sein Denken wurde besonders von seiner Mutter Katharina Kepler (1546-1622) beeinflusst, einer Volksheilerin, deren Bedeutung sie zu Beginn ihrer Karriere nicht erkannte.Johannes Kepler versuchte in seinem Roman für ein neues Weltbild zu werben, indem er die Vorstellungskraft ansprach: Wie sähe unsere Welt aus, wenn man sie vom Mond aus betrachten könnte? Keplers Kampf gegen den Dogmatismus erlitt jedoch harte Folgen und musste aufgrund seiner Texte, seine eigene Mutter in einem Hexenprozess verteidigen. Kepler hörte jedoch nicht auf zu glauben, dass die Welt von einer geheimen Harmonie regiert wird, auf die wir durch Wissenschaft und Kunst hören müssen.
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Ort
Goethe-Institut Finnland
Salomonkatu 5 B
00100 Helsinki
Finnland
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Finnland