Programm im Rahmen der Ausstellung „GoetheHaus Foyer: Living at the Urban Seafront”

Foto- und Fahrradtour|Eine Reihe von Veranstaltungen begleitet die Ausstellung.

  • GoetheHaus Jakarta, Jakarta

  • Sprache Indonesisch
  • Preis Freier Eintritt | Mit Registrierung

Programmplan im Rahmen der Ausstellung „GoetheHaus Foyer: Living at the Urban Seafront” © Fernando Randy, Dikye Ariani, Wiagung Prayudha, Aan Melliana, Arie Basuki

Programmplan im Rahmen der Ausstellung „GoetheHaus Foyer: Living at the Urban Seafront” © Fernando Randy, Dikye Ariani, Wiagung Prayudha, Aan Melliana, Arie Basuki

Frames from the North: die sich verschiebenden Küstenlinien Jakartas

Eine Fototour organisiert vom Goethe-Institut Indonesien in Zusammenarbeit mit dem Rujak Center for Urban Studies | 31. Mai 2025, 07:00–14:00 Uhr | Mit Elisa Sutanudjaja und Irene Barlian

Jakartas Nordküste ist eine dynamische Landschaft, die durch das Zusammenspiel von Wasser, Land, Infrastruktur und Resistenz der Bevölkerung geprägt ist. Die kuratierte Fototour Frames from the North bietet seltene Einblicke in diese sich ständig verlagernde Küstenlandschaft, an der urbaner Wandel, ökologische Fragilität und soziale Resilienz aufeinandertreffen. Bei dieser Tour geht es nicht nur um Visuelles, sondern auch um Politisches. Sie fängt Jakartas Kampf für eine inklusive urbane Zukunft dort ein, wo er ausgetragen wird. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre fotografischen Techniken und ihr Feingefühl zu schärfen. Schärfen Sie Ihren Blick für Komposition, Licht und Kontrast, aber auch insbesondere, um zwischen Mauern, Wasser und Menschen zu lesen. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit der Reflexion darüber, wie Fotografie das urbane Narrativ dokumentieren, hinterfragen und sogar verändern kann.

Details:
Bringt am besten eine digitale oder analoge Kamera mit – Smartphone-Kameras sind für diesen Fotospaziergang vielleicht nicht ganz ideal.
Versammlungsplatz:
Mushola Al-Ikhlas, Waduk Pluit
Route:
Start: Waduk Pluit – NCICD Muara Baru – Kampung Luar Batang – Rusunawa Muara Baru – Kampung Akuarium – Menara Syahbandar Museum Bahari – zurück zum Waduk Pluit


Vergangenes Programm:

Radelnde Geschichten: Wasser, Reminiszenz und die Stadt

Eine Fahrradtour organisiert vom Goethe-Institut Indonesien in Zusammenarbeit mit dem Rujak Center for Urban Studies | 18. Mai 2025, 08:00–13:30 Uhr | Mit Elisa Sutanudjaja und Sigit D. Pratama

Jakarta wird seit jeher durch Wasser geprägt – die Stadt ist über Jahrhunderte hinweg in der Auseinandersetzung mit Wasser gewachsen, hat sich umgestaltet und hat dem Element getrotzt. Die kuratierte Fahrradtour zeichnet diese lange Reise nach und führt entlang der Kanäle aus der Kolonialzeit, vorbei an Hochwasserinfrastrukturen, Kampungs und sich neu entwickelnder Räume an Flussufern, und sie bietet eine neue Sicht auf die Stadt. Sie lädt die Teilnehmenden ein, Jakarta als lebendiges Delta voller Widersprüche und Transformationen zu erleben. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in Jakartas vielschichtige hydrologischen Systeme, die Geschichte von Kontrolle und Resistenz sowie in die aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Stadtplanung, Klimaanpassung und Gerechtigkeit.

Details:
Route: Start: Goethe-Institut Indonesien – Kalipasir – Candu und MH Thamrin – Pintu Air Manggarai – Kläranlage PAL und Waduk Setiabudi – Banjir Kanal Barat – Waduk Melati – Jl. Latuharhary – Taman Sumenep (Gesamtstrecke: 19,6 km)

Biografie

  • ist die Gründerin und Programmdirektorin des Rujak Center for Urban Studies (RCUS) in Indonesien. Das RCUS wurde gegründet, um die Lücke im notwendigen Übergangsprozess zum ökologischen Zeitalter zu schließen. Die Vision des RCUS ist die Zusammenarbeit mit Gemeinden bei der Schaffung von innovativem Wissen und Praktiken zum Aufbau nachhaltiger Städte und Regionen. Seit 2009 ist sie auch Koordinatorin der Citizen Coalition for Jakarta 2030, einer Koalition, die sich für eine bessere Beteiligung der Öffentlichkeit am Stadtplanungsprozess in Jakarta einsetzt. Außerdem ist sie JENESYS-Stipendiatin für Education in Sustainable Development und Eisenhower-Stipendiatin.

  • ist eine unabhängige Dokumentarfotografin mit Sitz in Jakarta, Indonesien. Ihr dokumentarisches fotografisches Interesse gilt vor allem sozialen, ökologischen und kulturellen Themen sowie der Geschichte von Frauen. Im Jahr 2022 wurde Irene mit dem Objectifs Documentary Award ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für den Leica Oskar Barnack Award und den Marilyn Stafford FotoReportage Award. Ihre Arbeiten wurden kürzlich in Indonesien, Singapur, Deutschland, Österreich und Rumänien ausgestellt. Irene ist National Geographic Explorer, Mitglied der VII Academy und von Women Photograph. Irene Barlian hat mit ihren Arbeiten zu Publikationen auf der ganzen Welt beigetragen.

  • ist ein Spezialist für Filmproduktionen, Musikfestivals und Kunstausstellungen. Er begann seine Karriere als professioneller Fotograf. Er ist Gründer von this/PLAY Studio, einem der wenigen Kunstagenturen in Indonesien, die häufig mit internationalen Künstlern zusammenarbeitet und deren Werke in ganz Indonesien und anderen Regionen ausstellt. Seine Vision und Leidenschaft als Produktionsdesigner ist es, die Lücke zwischen Geschichten und visuellen Präsentationen zu schließen.

Partner

  • Polis sea
  • Bremer Zentrum für Baukultur
  • Rujak