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18:30 Uhr, GMT

EUROPE DAY 2023: EUNIC SHORT SHORTS FROM EUROPE

Filmvorführung|Kurzfilmprogramm

  • Dublin + Online in Irland

  • Sprache Originalsprache mit englischen Untertiteln
  • Preis Eintritt frei

An hourglass framed by the stars of Europe. ©EUNIC

Anlässlich des Europatags am 9. Mai präsentiert EUNIC Ireland (European Union National Institutes for Culture) das Kurzfilmprogramm der EUNIC Short Shorts from Europe 2022 in Dublin und online. Die Auswahl besteht aus europäischen Kurzfilmen der Genres Komödie, Animation, Drama und Dokumentation aus den 10 Heimatländern der EUNIC Ireland-Mitglieder.

Gemeinsam formen die Beiträge der teilnehmenden Länder Österreich, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Polen, Portugal, Spanien und Luxemburg ein vielfältiges Programm von innovativen, zeitgenössischen Regisseur*innen. Ergänzt werden die Kurzfilme durch Beiträge des Cork International Film Festival und der TUS Limerick School of Art and Design. Der deutsche Beitrag ist der preisgekrönte Kurzfilm "The Beauty" von Pascal Schelbli (2019).

Alliance Française, Dublin 
Am 9. Mai, 18:30 Uhr
1 Kildare Street 
D02 TP94 
Dublin
Kostenlose Buchung 

Online
Verfügbar vom 9. Mai ab 18:30 bis zum 12. Mai 18:30 Uhr.
Kostenlose Buchung 
 


Programm:

“Simone et moi, une amitié mécanique”
Regie: Laurène Dervieux und Maxime Charden, Komödie / Web Serie, Frankreich 2019, 4’05 Min., Englische Untertitel

Seit fünf Jahren funktioniert Bahias Gehirn nicht mehr richtig. Koordination, Balance und Sprache sind „ein einziges Chaos“. Bahia ist gezwungen, sich mit ihrem Unterstützer Simone zu verbünden. Zusammen entdecken sie die Freuden eines Handicaps und werden mit den banalsten Situationen konfrontiert, denen sie auf humorvolle, manchmal surreale, jedoch immer optimistische Art und Weise begegnen.

Mit ihrer geistreichen Perspektive schreibt Laurène Dervieux Artikel für Online- und Printmedien. Heute schreibt sie für die Stand-Up Comedy Show mit Soukaïna Meflah. Maxime Charden gab sein Debüt bei Canal+ und entwarf einige ihrer Kultprogramme ("Action Discrète"). Seit 2013 arbeitet er nun auch mit 2P2L an "Cam Clash". 

Präsentiert von der Alliance Française und der Französischen Botschaft Dublin. 

“I Don't Want to Forget Anything”
Regie: Vaggelio Soumeli, Drama, Griechenland, Zypern 2020, 5’ min., Englische Untertitel

Es herrscht Totenstille. Marialena sucht nach dem Gedichtband, den sie verloren hat. Die Buchläden sind geschlossen. Marialena möchte wissen, wo Magda ist. Die zwei Schwestern telefonieren. Sie müssen sich erinnern, einander vergeben, sich verabschieden.

Vaggelio Soumeli studierte Business Administration in Athen und Industrial Relations in London. Nach jahrelanger Arbeit als Sozialforscherin mit einem Fokus auf Geschlechtergleichstellung startete sie 2016 eine neue Karriere als Filmemacherin. Aktuell befindet sich ihr neuster Kurzfilm "Phoebe" in der Postproduktion, während sie gleichzeitig auch am Drehbuch ihres ersten Spielfilms arbeitet.

Präsentiert von der Griechischen Botschaft in Dublin.

"O Ofício Da Ilusão” / “The Art of Delusion"
Regie: Cláudia Varejão, Dokumentarfilm, Portugal 2020, 6’ Min., Portugiesisch mit englischen Untertiteln

"The Art of Delusion" besteht aus Bildern eines Familienarchivs und Audioaufnahmen von Filmen. Das Narrativ beginnt mit Flauberts Madame Bovary. Basierend auf Ema Paivas Dialog mit ihrem Freund und Vertrauten Pedro Luminares im Film Vale Abraão von Manoel de Oliveira wird Geschlechteridentität als Verkörperung sozialer Werte verstanden.

Cláudia Varejão absolvierte das Creativity and Artistic Creation Programm der Calouste Gulbenkian Stiftung, des DFFB, der São Paulo International Film Academy und der Kunsthochschule AR.CO. Ihre Kurzfilme und Dokumentationen wurden bereits auf zahlreichen renommierten Filmfestivals präsentiert. Varejãos Arbeit umfasst zudem auch Fotografie sowie das Unterrichten.

Präsentiert von der der Portugiesischen Botschaft in Dublin und Camões  - Instituto da Cooperação e da Língua in Zusammenarbeit mit Agencia de Curta Metragem.

“Mi piace Spiderman … e allora?” – “I like Spiderman … so what?”
Regie: Federico Micali, Drama, Italien 2021, 9’Min., Italienisch mit englischen Untertiteln

Cloe ist ein sechsjähriges Mädchen mit einer großen Leidenschaft – Spiderman. Für ihren ersten Schultag sucht sie sich eine Schultasche ihres Lieblingshelden aus. Bei ihrer Erkundung der Schule (und der Welt) bleibt Cloe jedoch an einer Frage hängen: Wieso können Mädchen keine Lieblingssuperheld*innen haben? Wieso sagen ihr alle, das sei „nur für Jungen!“?

Federico Micali, geboren 1971 in Florenz, debütierte 2001 mit der Dokumentation „Genova Senza Risposte“ über den G8-Gipfel in Genua. Es folgten Filme wie "Firenze Città Aperta" (2002), "Nunca Mais" (2004), "99 Amaranto" (2007) und "L’ultima Zingarata" (2011) – ein Dokumentarfilm, der beim Filmfestival in Venedig präsentiert wurde. 2016 drehte er die Dokumentation "l’Universale".

Präsentiert vom Istituto Italiano di Cultura Dublino.

"The Beauty”
Regie: Pascal Schelbli, Animation, Deutschland 2021, 4’27 Min., Englisch mit deutschen Untertiteln

The Beauty ist eine poetische Reise durch eine faszinierende Unterwasserwelt, in der Plastik und Natur ineinander verschmelzen. Einen Atemzug lang lösen sich unsere Sorgen und Schuldgefühle zwischen schaurig schönen Korallenriffen und den geheimnisvollen Tiefen des Ozeans auf.

Pascal Schelbli ist ein preisgekrönter Regisseur und 3D-Künstler. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Grafikdesigner begann er sein Filmstudium an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Er sammelte Berufserfahrung bei mehreren Filmproduktionsfirmen und beim Schweizer Fernsehen. Der Animationsfilm "The Beauty" ist seine Abschlussarbeit an der Filmakademie Baden-Württemberg.
 
Präsentiert vom Goethe-Institut Irland.      

"Her Song”
Regie: Èabha Bortolozzo & Jack Kirwan, Animation, Irland 2021, 6’38 Min., Englisch

Eve erfährt von der erschütternden Geschichte ihrer Großmutter in einem Heim für Mütter und Kinder. Verstrickt in Eves Vergangenheit ist die mythische und missverstandene Figur der Banshee, deren beruhigende Anwesenheit ihr die Kraft gibt, ihre Geschichte zu erzählen.

Éabha Bortolozzo und Jack Kirwan sind preisgekrönte Filmemacher*innen. Ihr erster Film "The Usual" wurde weltweit mit großem Erfolg auf Festivals gezeigt. Mit ihrem zweiten Film "Her Song" gelang es ihnen an den vorherigen Erfolg anzuknüpfen und ihren ersten Preis der Irish Academy for Film and Television zu gewinnen. Aktuell arbeiten sie an ihrem nächsten Kurzfilm.

Präsentiert von Culture Ireland.

"We Have One Heart"
Regie: Katarzyna Warzecha, Dokumentarfilm, Animation, Polen 2020, 11’ Min., englische Untertitel

Nachdem seine Mutter stirbt, stößt Adam auf einige Briefe, die sich seine Eltern vor Jahren geschrieben haben. Für ihn ist das eine Möglichkeit, mehr über seinen Vater zu erfahren, den er nie kennengelernt hat. Die Gegenüberstellung von animierten Zeichnungen und Archivmaterial lässt uns vierzig Jahre in die Vergangenheit blicken und ermöglicht es, ein außergewöhnliches Familiengeheimnis zu enthüllen.

Katarzyna Warzecha, geboren 1989 in Danzig, ist Absolventin der Krzysztof Kieślowski Film School in Kattowitz und der Wajda School & Studio in Warschau. Ihr preisgekrönter Abschlussfilm "It’s Really Awesome" wurde auf mehreren internationalen Filmfestivals präsentiert. In diese Fußstapfen tritt "We Have One Heart", der bei 33 Festivals gezeigt und mehrfach ausgezeichnet wurde. 

Präsentiert von der Botschaft der Republik Polen Dublin.

"El Tratamiento"
Regie: Álvaro Carmona, Comedy, Spanien 2019, 9’ Min., Spanisch mit englischen Untertiteln

Eine Klinik bietet etwas an, das du schon immer haben wolltest … zu einem kleinen Preis.

Álvaro Carmona, geboren 1984 in Utrera, ist ein spanischer Regisseur, Drehbuchautor, Musiker, Kabarettist und Künstler. Seine bisherigen Werke sind "Clara" (2013); die Kurzfilme "Ruleta" (2015), "Un mal trago" (2015) und "El tratamiento" (2019) sowie die Fernsehserie "Gente hablando" (2018).

Präsentiert von dem Instituto Cervantes Dublin.

"Mutatiounen"
Regie: Govinda Van Maele, Drama, Luxemburg 2021, 10’01 Min., Luxemburgisch mit englischen Untertiteln

Eine mysteriöse Krankheit befällt Sylvies Ehemann Rosch. Von heute auf morgen ist er nicht mehr derselbe.

Govinda Van Maele, geboren 1983, ist ein luxemburgischer Regisseur sri-lankischer Abstammung. Als Jugendlicher begann er, Filme zu drehen. Zu seinen Regiearbeiten gehören die Kurzfilme "Josh" (2007), "A Day in the Open" (2012) und "You Go Ahead" (2013) sowie der Dokumentarfilm "We Might As Well Fail" (2011). Sein Spielfilmdebüt "Gutland" gewann den "Lëtzebuerger Filmpräis" als Bester Film und wurde als luxemburgischer Kandidat für die Oscarverleihung 2019 als Bester fremdsprachiger Film ausgewählt.

Präsentiert von der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Irland.

“Der Besuch” / “The Visit”
Regie: Conrad Tambour, Animation, Kurzfilm, Comedy, Deutschland 2011, 08‘30 Min., Deutsch mit englischen Untertiteln

Eine tragikomische Geschichte über eine alte Frau, die zum Entsetzten ihres Sohnes mitten in der Nacht für ihre lang verstorbenen Freund*innen kocht. Fantasie, Traum oder Realität – was ist der Unterschied? Wenn Menschen alt werden...

Conrad Tambour studierte Animation an der Filmakademie Baden-Württemberg. 2011 gründete er zusammen mit Benjamin Swiczinsky und Johannes Schiehsl das preisgekrönte Animationsstudio „Neuer Österreichischer Trickfilm“. Das Wiener Studio konzentriert sich auf narrative animierte Filme und die Herstellung von authentischen, tiefgehenden Charakteren für Film und Fernsehen.

Präsentiert von der Österreichische Botschaft Dublin.

Außer Konkurrenz

“Snooze”

Regie: Adam Collins, Comedy, Irland 2021, 5’ Min., Ohne Dialog 

Eine kurze Komödie über das Ausschlafen.

Adam Collins ist ein Autor und Regisseur aus Dublin. Sein letzter Kurzfilm "The Box" wurde auf über 30 Festivals weltweit gezeigt und gewann verschiedene Preise. Sein neuster Kurzfilm "Snooze" wurde mit dem „Market pick“ des renommierten Kurzfilmfestival Clermont-Ferrand ausgezeichnet.  Aktuell arbeitet Collins an einem Drehbuch für seinen ersten Spielfilm.

Präsentiert vom Cork International Film Festival.

“Underground Éire”
Regie: Shane Joyce & Corrine Gibbons, Dokumentarfilm, Irland 2021, 12’ 28 Min., Englisch

Underground Éire ist ein visuell intimer Dokumentarfilm, in dem drei Musiker*innen der Underground-Szene mit ihrer Kunst, ihrer sozialen Herkunft und ihrem Zugehörigkeitsgefühl ringen. Der Film folgt Owen Alfred, Joyce Zacks and XoLu (Lucas Ryan), die ihre Erfahrungen und ihre Musik teilen.

Shane Joyce ist ein 20-jähriger Filmemacher und Student an der TUS Limerick School of Art and Design, der mit 15 begann, in seinem Kinderzimmer Kurzfilme zu drehen. Corinne Gibbons ist eine 23-jährige Filmemacherin aus Limerick. Sie studierte zwei Jahre lang Fotografie, bevor sie das Filmemachen für sich entdeckte.

Präsentiert von der TUS Limerick School of Art and Design in Zusammenarbeit mit dem Richard Harris International Film Festival.



Das Kurzfilmprogramm wird präsentiert von EUNIC European Union National Instituts for Culture.

EUNIC ist ein Netzwerk europäischer Kulturinstitute und nationaler Einrichtungen, die sich über ihre Landesgrenzen hinaus für kulturelle und damit zusammenhängende Aktivitäten einsetzen.
Das EUNIC-Netzwerk in Irland besteht aus der Alliance Francaise/Französischen Botschaft, der Österreichischen Botschaft, dem British Council, der Bulgarischen Botschaft, dem Culture Ireland, dem Goethe-Institut Irland, der Griechischen Botschaft, dem Instituto Cervantes/Spanische Agentur für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (AECID), dem Istituto Italiano di Cultura, der Polnischen Botschaft und der Portugisischen Botschaft, der Ungarischen Botschaft, der Rumänischen Botschaft, der Botschaft von Luxemburg sowie der Botschaft Slovenien und der Botschaft von Malta.