Belletristik | Novelle
L'amico estraneo
Christoph Hein
© Edizioni E/O
Ich-Erzählerin ist die Ärztin Claudia, die alleine lebt und wenige soziale Kontakte pflegt. Die Novelle beschreibt das distanzierte und kühle Verhältnis zu ihrem Nachbarn Henry, das Claudia dennoch als innig empfindet. Claudia hat zahlreiche Probleme und Ängste, kann dies aber weder anderen Menschen noch sich selbst gegenüber zugeben. Grund dafür ist eine zerbrochene Freundschaft in Claudias Kindheit. Aus Angst, wieder verlassen zu werden, konnte sie sich nie mehr auf eine innige Beziehung zu einem Menschen einlassen. Das 1982 in der DDR erschienene Buch kam 1983 in der Bundesrepublik unter dem Titel Drachenblut heraus.