Entdecken Sie aktuelle Serien, Porträts von Filmschaffenden und Highlights der Berlinale. Unsere Beiträge zeigen, wie lebendig und international die deutsche Filmkultur heute ist.
Das Deutsche Filmfestival 2026 bringt wieder eine reichhaltige Auswahl an Filmen nach Italien. Zwischen Dokumentarfilmen, die mit dem italienischen Publikum in Dialog treten, und Spielfilmen, die Brücken zwischen verschiedenen Welten schlagen, zeigt das diesjährige Programm viele Perspektiven und Filmsprachen.
Über 100 Jahre Filmgeschichte liegen im Süden Münchens. Hollywood-Stars, deutsche Film-Klassiker und TV-Geschichte prägten diesen Ort. Doch statt nur vom guten Ruf zu leben, träumt man heute vom großen Remake vergangener Tage.
Mascha Schilinskis preisgekrönter Cannes-Film „In die Sonne schauen“ erzählt von vier Mädchen, die zu unterschiedlichen Zeiten an einem Vierseitenhof in der Altmark leben. Ein poetisches Meisterwerk über Erinnerung, Körpergedächtnis und transgenerationales Trauma.
Sie hat in den letzten Jahren internationale Anerkennung erlangt und ist die meist gefeierte deutsche Schauspielerin. Innerhalb eines Jahres verwandelte sie sich auf der Leinwand in drei unterschiedliche Figuren und könnte nun für ihre Rolle in Anatomie eines Falls den Oscar gewinnen.
Der Cannes-Gewinner „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ wurde als Deutschlands Oscar-Beitrag für den besten internationalen Film nominiert. Das Land hätte keinen besseren Film wählen können als die politische Parabel des iranischen Exil-Regisseurs Mohammad Rasoulof.
Wolfgang Becker wusste, dass Pointen am besten treffen, wenn sie auf kollektive Gefühle zielen. Nun ist der Regisseur von „Good Bye, Lenin!“ mit 70 Jahren gestorben.
Der Himmel über Berlin kehrte zurück in die italienischen Kinos. Die restaurierte Fassung des deutschen Kultfilms entstand in Zusammenarbeit zwischen der Wim Wenders Stiftung und der Cineteca di Bologna.
Das Festival des deutschen Films präsentiert 2025 in Rom den Dokumentarfilm Luigi Nono – Der Klang der Utopie von Thomas von Steinaecker. Luigi Nono war ein italienischer Komponist (1924–1990), der bis heute als Revolutionär und Träumer gilt.
Preisgekrönte Filme über Macht, Identität und Gewalt – und eine Gala im Schatten von Kontroversen. Der Goldene Bär für „Gelbe Briefe” wirkt dabei wie ein Plädoyer für das Politische im Erzählen.
Zwei Filme, zwei Rückkehrgeschichten – und die Erkenntnis, dass Lügen nicht laut ausgesprochen werden müssen. Manchmal liegen sie im Schweigen. Manchmal in der Erinnerung. Und manchmal in dem, was eine Gemeinschaft bereit ist zu glauben.
„Rosenstöcke sind wie Familien. Beide muss man stutzen.” Ist persönliche Freiheit gemäß diesem Filmzitat erst gegeben, wenn man Familienmitglieder abschneidet? Ein Film über Familienbande, Trauma und Heilung.
Eine dramatische politische Geschichte, Romantik und feiner Humor: Shahrbanoo Sadat verbindet mitreißend viel im Berlinale-Eröffnungsfilm 2026. Die afghanischstämmige Regisseurin und Schauspielerin sucht in den Straßen von Kabul nach guten Männern – das Ergebnis ist mehr als ernüchternd.
Als Teilnehmerin der Berlinale Talents 2026 spricht die junge italienische Filmkuratorin Silvia Carobbio über ihre kuratorischen Ideen, die Lebendigkeit des europäischen Kinos und ihre Erwartungen an eine Berlinale, die für sie eine besondere Bedeutung hat.
Das Sinema Transtopia ist mehr als nur ein Kino – es versteht sich als Raum für Diskurs, Filmkultur und Nachbarschaft. Doch wie sieht ein Kino aus, das nicht nur Filme zeigen, sondern ein Begegnungsort sein will?
Die Berlinale-Retrospektive blickt auf ein Jahrzehnt voller Brüche, Experimente und verlorener Gewissheiten. Heleen Gerritsen erzählt, wie die Filme der 1990er-Jahre den Systemwechsel spiegeln – und warum der Erhalt des Filmerbes für die Zukunft der Deutschen Kinemathek entscheidend ist.
Lalo will Künstler werden, ist aber vor allem eins: überfordert. Mit sich selbst, mit anderen und mit dem Leben an sich. Die ARD-Serie „Schwarze Früchte“ erzählt von queerer Identität, familiären Altlasten und der Kunst, sich selbst nicht zu verlieren. Mit einer sexy Bildsprache und einem Cast, der Vielfalt lebt.
Die Serie „Uncivilized“ zeigt, wie Alltagsrassismus den Alltag betroffener Communitys prägt – und verbindet dabei große Ereignisse wie 9/11 und den Ukraine-Krieg mit dem Leben postmigrantischer Menschen.
Die preisgekrönte Serie „Die Zweiflers“ erzählt vom Leben einer jüdischen Familie in Frankfurt – witzig, warmherzig und ungewohnt ehrlich. Ein Sechsteiler, der mit Klischees spielt, ohne ihnen zu verfallen – und dabei komplexe Biografien entwirft.
Ein Zuhause, das den Alltag organisiert, Vorlieben erkennt und das Abendessen vorbereitet – klingt verführerisch? In „Cassandra“ wird genau das zum Albtraum. Die Netflix-Serie gibt dem Horrorhaus-Genre ein retrofuturistisches Update.
Ex-DDR-Agentin, minderjährige Prostituierte, Möchtergern-Influencerin – wenige Schauspielerinnen haben so früh in ihrer Karriere so vielseitige Rollen gespielt wie Jella Haase. Mit der Netflix-Serie „Kleo“ erlangt sie nun internationale Bekanntheit.
Lange genug hat es gedauert, doch jetzt setzt auch Disney+ auf Eigenproduktionen „Made in Germany“ - und steigt mit hartem Tobak ein: „Sam - Ein Sachse“ erzählt vom Aufstieg und Fall des ersten schwarzen Polizisten Ostdeutschlands.
Eine Leiche liegt in den Alpen, genau auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Bei der Mordaufklärung arbeiten Ermittler beider Länder zusammen – wider Willen. Cyrill Boss und Philipp Stennert präsentieren ein überragendes Werk des Alpen-Noir mit unerwarteten Wendungen und einzigartigen Figuren.
Rund 40 Jahre, nachdem die zwölfteilige Stern-Reihe über das Leben der damals 16-jährigen Christiane F. zwischen Drogenelend und Babystrich die Bundesrepublik erschütterte, spritzt die Macher*innen der Serie der Biografie des wohl berühmtesten Junkies der Republik eine Überdosis Zeitgeist.
In der neuen Streaming-Serie „Becoming Karl Lagerfeld“ wird die Mode-Ikone von Marvel-Superstar Daniel Brühl verkörpert. Dieses neue Biopic ist nur eines von vielen aktuellen Filmen und Serien, in denen ein bekannter Schauspieler eine historische Persönlichkeit darstellt.
Gibt es den ultimativen Duft? Ein Aroma, so unwiderstehlich, dass es jeden Menschen willenlos macht? Inspiriert von Patrick Süskinds Bestseller „Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders“ spürt die Serie „Parfüm“ einem perfiden Mörder und der Frage nach, ob der Mensch überhaupt zu wahrer Liebe fähig ist.
Vielschichtig und opulent erzählt „Oktoberfest 1900“ den Kampf zweier Bierdynastien um die Vormachtstellung auf dem größten Volksfest der Welt. Die Serie entführt die Zuschauer*innen in ein phantastisch-geheimnisvolles München um die Jahrhundertwende und entfaltet einen modernen Mythos über schicksalhafte Liebe und den unaufhaltsamen Aufstieg des Kapitalismus.
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