Foto (Ausschnitt): © dpa - Bildarchiv
Max Frisch
(geb. 15.05.1911 in Zürich; gest. 04.04.1991 in Zürich), Schriftsteller, Architekt
Max Frisch studierte Germanistik und Architektur in Zürich. 1942 eröffnete er ein Architekturbüro, wirkte aber daneben und später hauptsächlich als Schriftsteller. Er verfasste Romane, Erzählungen, Tagebücher, politische und literarische Essays sowie Theaterstücke. 1954 erschien sein Roman Stiller, der ihm erstmals breite Anerkennung einbrachte. In diesem Werk, wie auch in Homo faber (1957) und Mein Name sei Gantenbein (1964), beschäftigte sich Frisch mit Fragen der Identität. 1958 wurde ihm der Georg-Büchner-Preis verliehen, im gleichen Jahr errang er mit Biedermann und die Brandstifter den ersten Bühnenerfolg. Für sein umfangreiches Werk erhielt Max Frisch zahlreiche Auszeichnungen, etwa 1976 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 1989 den Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf. Im Gedenken an ihn vergibt die Stadt Zürich seit 1998 den Max Frisch-Preis.
Lebendiges Museum Online Max Frisch
Übersetzte Werke (Auswahl)
-
Il silenzio
Del Vecchio, Rom, 2013 -
Frammenti di un terzo diario
Casagrande, Bellinzona, 2011 -
Corrispondenza
Casagrande, Bellinzona, 2001 -
L'uomo nell'Olocene
Einaudi, Turin, 1981 -
Montauk
Einaudi, Turin, 1977 -
Diario della coscienza 1966-1971
Feltrinelli, Mailand, 1974 -
Il mio nome sia Gantenbein
Feltrinelli, Mailand, 1965 -
Diario d'antepace : 1946-1949
Feltrinelli, Mailand, 1962 -
Homo Faber
Feltrinelli, Mailand, 1959 -
Stiller
Mondadori, Mailand, 1959