Belletristik | Roman
Isidor
Shelly Kupferberg
Die Autorin erzählt anhand verschiedener Dokumente die Geschichte ihres Urgroßonkels Dr. Isidor Geller. Er hatte sich auf den Weg aus dem ländlichen Galizien nach Österreich gemacht. Dort wird er zum erfolgreichen Unternehmer, Kunstsammler, Lebemann und Kommerzialrat und ist in den gesellschaftlich höchsten Kreisen Wiens sehr geschätzt. Das ändert sich mit dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland. Der Protagonist wird Opfer der Nazis, sie rauben seinen Besitz und foltern ihn. Er stirbt entkräftet, bevor er die Flucht hätte antreten können.
Deutscher Originaltitel
Deutsch
Zürich, Diogenes Verlag 2022
246 Seiten