Belletristik | Roman
Russendisko
Wladimir Kaminer
Wladimir Kaminer erzählt in „Russendisco“ seine eigene Geschichte. Er kommt Anfang der 1990er-Jahre von Moskau nach Berlin, zusammen mit einer Vielzahl anderer jüdischer Emigranten. Im ehemaligen Ostberlin besetzt er eine der vielen leer stehenden Wohnungen und macht Bekanntschaft mit Lebenskünstlern jeglicher Couleur. Diese strömen in Scharen aus „Westdeutschland“ oder dem Westen der Stadt herüber und haben Gegenden wie den „Prenzlberg“ bald fest im Griff. Kaminers 50 Kurzgeschichten geben Einblick in das Chaos, die Freiheiten und die Möglichkeiten dieser Nachwendezeit in Berlin.
Deutscher Originaltitel
Deutsch
München, Goldmann Verlag 2000
191 Seiten