Detlev Claussen
Von 1966 bis zu seiner Selbstauflösung Mitglied im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS), von 1973 bis 1990 Mitglied im Sozialistischen Büro (SB) und Redaktionsmitglied der Zeitschrift links.
Arbeitsschwerpunkte: Kritische Theorie, Antisemitismus, Xenophobie, Nationalismus, Rassismus, Migrationsbewegungen, Kultur- und Wissenschaftssoziologie, Gesellschaftstheorie und Psychoanalyse.
Veröffentlichungen (Auswahl):
Spuren der Befreiung - Herbert Macuse zur Einführung in sein politisches Denken (Luchterhand, 1978), List der Gewalt. Soziale Revolutionen und ihre Theorien (Campus 1982), Grenzen der Aufklärung. Die gesellschaftliche Genese des modernen Antisemitismus (S. Fischer, 1987, 4. erweiterte Auflage 2005), Vom Judenhass zum Antisemitismus (Luchterhand, 1987), Mit steinernem Herzen. Politische Essays 1969-1989 (Wassmann, 1988), Blick zurück auf Lenin (Luchterhand, 1990), Was heißt Rassismus? (Wiss. Buchgesellschaft, 1994), Aspekte der Alltagsreligion (Verlag Neue Kritik, 2000), Theodor W. Adorno - ein letztes Genie (S. Fischer, 2003), Veränderte Weltbilder (Hg. mit O. Negt und M. Werz, Verlag Neue Kritik, 2005), Béla Guttmann – Weltgeschichte des Fußballs in einer Person (Berenberg, 2006).