2017 und 2018 leitete er gemeinsam mit Matteo Caccia das „Festival Mosto (il succo delle storie)”, das erste Festival der Erzählkunst, in dessen Konzept sich Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen vereinten: Theater, Journalismus, Reportage und Förderung des Territoriums.
Mit dem von ihm konzipierten und geleiteten Theaterprojekt „Doppio Sogno per Palermo. 5 quadri per la città” („Traumnovelle für Palermo. 5 szenische Bilder für die Stadt”) realisierte er eine experimentelle innovative Form des Stadtspiels. Das vom Goethe-Institut Palermo produzierte Projekt basierte auf dem gleichnamigen Text Arthur Schnitzlers, Interpret war der Schauspieler Pasquale Di Filippo.
Seit jeher stellt Rosario Tedesco die Geschichte des XX. Jahrhunderts und die Frage nach der Verantwortung des Individuums für die Gräuel des Krieges und insbesondere des Holocaust in den Mittelpunkt seines engagierten Theaters. Zu seinen wichtigsten Inszenierungen zählen u. a. Rolf Hochhuths „Der Stellvertreter“, Friedrich Dürrenmatts „Die Physiker“, Cinzia Spanòs „La Moglie“, Katherine Kressmann-Taylors „Adressat unbekannt“ und Silvia Ajellis „Le stanze di Ulrike”. Derzeit arbeitet er an der Bühnenfassung von Hermann Melvilles Roman „Moby-Dick”.