Riefenstahl

Film|Im Rahmen des internationalen Filmfestivals „Kino pavasaris“

  • Sprache Deutsch, Englisch. Untertitel: Litauisch, Englisch
  • Preis Tickets

Szene aus dem Film „Riefenstahl“. Mehrere Fotos von Riefenstahl sind nebeneinander angeordnet und gut sichtbar. Foto (Ausschnitt): © Vincent Productions

Szene aus dem Film „Riefenstahl“. Mehrere Fotos von Riefenstahl sind nebeneinander angeordnet und gut sichtbar. Foto (Ausschnitt): © Vincent Productions

Dokumentarfilm, Deutschland, 2024, 115 Min.
Regie und Buch: Andres Veiel
Schnitt: Stefan Krumbiegel, Olaf Voigtländer, Alfredo Castro
Kamera: Toby Cornish
Musik: Freya Arde


Der Dokumentarfilm beleuchtet das künstlerische Vermächtnis und die komplexe moralische Haltung von Leni Riefenstahl, einer der umstrittensten Frauen des 20. Jahrhunderts. Im Zuge der Produktion wurden erstmals über 700 Kartons ihres persönlichen Nachlasses geöffnet. Anhand des Materials kontrastiert der Dokumentarfilm ihre Selbstdarstellung als unpolitische Visionärin und bringt Belege zum Vorschein, die auf ihre genaue Kenntnis über die Gräueltaten des Nazi-Regimes hindeuten.

Riefenstahl, die durch den Propagandafilm „Triumph des Willens“ berühmt wurde, leugnete jahrzehntelang bis zu ihrem Tod im Alter von 101 Jahren ihre Verbundenheit zur NS-Ideologie. Im Zentrum des Films steht die Frage: War sie eine Visionärin, eine Manipulatorin oder einfach eine Lügnerin? Durch nie zuvor gezeigte Einblicke erforscht der Film ihren Kampf, ihr Erbe neu zu definieren, und bietet ein faszinierendes und intimes Porträt der Frau hinter der Kamera. 

Nach den Filmvorführungen am 17. und 18. März laden wir zum Q&A mit dem Regisseur Andres Veiel ein. 

11.03.2025, 18:40
Forum Cinemas, Kaunas

14.03.2025, 17:10
Forum Cinemas Vingis, Vilnius

17.03.2025, 21:10
Forum Cinemas Vingis, Vilnius
Anschließend Diskussion mit Andres Veiel

18.03.2025, 17:00
Skalvija, Vilnius
Anschließend Diskussion mit Andres Veiel

23.03.2025, 19:30
Forum Cinemas Vingis, Vilnius


Auszeichnungen für den Dokumentarfilm Riefenstahl

Premio CINEMA & ARTS Award for Best Picture, 81. Venedig International Film Festival 2024
Cine Docs Prize, Miskolc Cine Fest Festival 2024
Gilde Filmpreis für den besten Dokumentarfilm 2024
Auszeichnung der Jugendjury des Gilde Filmpreises 2024
Critics‘ Prize 14. Film Festival Valencienes 2024
Grand Jury Prize 14. Film Festival Valencienes 2024
Best Documentary Award “Michel Ciment”Pessac Film Festival 2024

Das Filmarchiv des Goethe-Instituts verleiht Filme an Kinematheken, Filmclubs, Filmfestivals, kulturelle und Bildungsinstitutionen für nicht kommerzielle Vorführungen.
Im Filmarchiv haben wir aktuell folgende Filme von Andres Veiel: Ökozid (2020), Die Spielwütigen (2004) und Black Box BRD (2001). Mehr Informationen: