Das Labor für Glücksforschung
Das Leben nach dem Komfortozän
Über das Projekt
Das Labor für Glücksforschung. Das Leben nach dem Komfortozän war ein deutsch-polnisches Kunst- und Forschungsprojekt, das junge Menschen dazu einlud, sich aktiv mit den Herausforderungen der Klimakrise und den gesellschaftlichen Folgen eines ressourcenintensiven Lebensstils auseinanderzusetzen. In interdisziplinären Laboren entwickelten die Teilnehmenden gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Kunst, Design und Architektur Ideen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft.
Ziel
Ziel des Projekts war es, junge Menschen zu ermutigen, ihre lokale Lebenswelt aktiv mitzugestalten und auf aktuelle ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen kreativ zu reagieren. Statt Ohnmachtsgefühlen und Resignation sollten gemeinsames Handeln, Optimismus und die Entwicklung konkreter Zukunftsszenarien gefördert werden. Dabei standen Fragen nach nachhaltigen Lebensweisen, Stadtökologie, dem Umgang mit Ressourcenknappheit sowie neuen Formen des Zusammenlebens im Mittelpunkt.Zielgruppe
- Junge Menschen in Polen
- Nachwuchsakteur*innen mit Interesse an gesellschaftlichen, ökologischen und kulturellen Zukunftsfragen
- Lokale Gemeinschaften und kulturelle Akteur*innen in den beteiligten Städten
Zeitraum
2023-2025. Das mehrjährige Projekt wurde in mehreren Projektphasen umgesetzt.Ablauf
In sechs polnischen Städten (Białystok, Gdańsk, Katowice, Szczecin, Warschau und Wrocław) wurden interdisziplinäre Forschungslabore eingerichtet. Dort arbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam mit deutschen und polnischen Expert*innen aus verschiedenen Fachbereichen an lokalen Fragestellungen.Sie analysierten Bedürfnisse, Defizite und Herausforderungen ihrer Umgebung und entwickelten daraus Ideen, Strategien und Zukunftsszenarien für eine nachhaltige Entwicklung. Die Ergebnisse wurden durch verschiedene Formate wie Workshops, Forschungsprozesse, künstlerische Interventionen und öffentliche Vermittlungsangebote sichtbar gemacht.
Partner
Ein Projekt des Goethe-Instituts, der NGO Bęc Zmiana und des Zentrums für Kunst und Urbanistik (ZK/U Berlin), realisiert mit Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.
Kuratorenteam: Bogna Świątkowska, Miodrag Kuč, Matthias Einhoff
Wissens-Koproduktionspartner:
Die Akademie der Bildenden Künste in Katowice, die BWA Wrocław Galerie Sztuki Współczesnej, das Institut für Stadtkultur (Instytut Kultury Miejskiej) in Gdańsk, der Verband Media Dizajn (Szczeciński Inkubator Kultury) und die Galerie Arsenał in Białystok.