Mileu (Deckchen) 2.0.: Wenn Schnur auf Algorithmus trifft
Open Call | Vernissage & Ausstellung | Workshops|Der Mileu als lebendige Erinnerung zwischen Handwerk und Künstlicher Intelligenz.
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Bibliothek des Goethe-Instituts, Bukarest
- Sprache Rumänisch
Programm des Projekts "Mileu 2.0 – Wenn Schnur auf Algorithmus trifft"
Was wäre, wenn du die Geschichte eines vergessenen Handwerks mit Hilfe künstlicher Intelligenz neu schreiben könntest? Genau das wollen wir in der Bibliothek des Goethe-Instituts Bukarest tun, und wir laden dich ein, Teil dieser Geschichte zu werden.
Die Bibliotheken in Europa erfinden sich neu. Sie sind nicht mehr nur Orte, an denen man Bücher ausleiht. Sie werden zu lebendigen Räumen, in denen Menschen sich treffen, voneinander lernen und Gemeinschaften aufbauen. In einer Welt, in der soziale Isolation zunimmt und Algorithmen bestimmen, was du wissen sollst, möchte die Bibliothek des Goethe-Instituts Bukarest Menschen zusammenzubringen und Wissen frei zirkulieren lassen – von einer Generation zur nächsten.
Im Juni wird die Bibliothek des Goethe-Instituts Bukarest zur Bühne für etwas, das seit Langem nicht mehr gemacht wird – und nur selten in großen Städten stattfindet.
Wir bringen Seniorinnen, die vor allem in der kommunistischen Zeit Dutzende Deckchen gehäkelt haben, gemeinsam mit Studentinnen der Textilkunst und Künstlerinnen zusammen, die dieses Handwerk des Schnurs weiterführen. Gemeinsam werden wir im Laufe von vier Treffen im Juni den Schnur in Code verwandeln und die Geschichte des Deckchens neu erzählen.
Die entworfenen Modelle und das mündlich weitergegebene Wissen werden in einem Programm für künstliche Intelligenz archiviert, das online für alle zugänglich ist, die dieses Handwerk erlernen oder neu entdecken möchten.
Wir verwandeln eine vom Aussterben bedrohte Kunstform in ein lebendiges digitales Kulturerbe.
Das Projekt wird mit einer Ausstellung von Deckchen (Mileu/uri) eröffnet. Wir richten einen offenen Aufruf an die Bukarester und laden sie ein, die Deckchen, die sie zu Hause haben, mitzubringen, damit sie in einer Ausstellung gezeigt werden können, die Vernissage findet am 29. Mai um 18.30 Uhr statt.
Die Einzelheiten zur Teilnahme an der Ausstellung finden Sie weiter unten.
Warum das Mileu?
Nach dem Fall des Kommunismus geriet das Mileu in Ungnade. Es wurde wortwörtlich in den Müll geworfen. Da es mit schweren Zeiten in Verbindung gebracht oder einfach als überholt angesehen wurde, verschwand es aus den Häusern und aus dem Gedächtnis.
Doch das Deckchen ist nicht nur ein Dekorationsgegenstand. Es ist ein Archiv der Geduld, des Einfallsreichtums und des häuslichen Lebens in Osteuropa über ein ganzes Jahrhundert hinweg. Es verdient es, bewahrt zu werden. Es verdient es, neu erfunden zu werden.
Vier Begegnungen. Drei Generationen. Ein Handwerk. Ein digitales Archiv.
Die generationsübergreifenden Workshops verbinden traditionelle Textilkunst, zeitgenössisches Design und künstliche Intelligenz in einem einzigartigen Format: ein echter Erfahrungsaustausch zwischen echten Menschen verschiedener Generationen.
Bei „Mileu 2.0“ geht es um Menschen, nicht um Mittel. Um Erinnerungen, die sich nicht auslöschen lassen. Um eine Gemeinschaft, die Knoten für Knoten entsteht.
Komm im Juni in die Bibliothek des Goethe-Instituts Bukarest. Diese Geschichte entsteht gemeinsam in der Gemeinschaft!
„Mileu 2.0.: Wenn Schnur auf Algorithmus trifft“ ist Teil des internationalen Programms „Common Crafts – Common Libraries“, initiiert vom Goethe‑Institut. Das Programm widmet sich der Bewahrung und Weitergabe europäischer traditioneller Handwerkskünste im Kontext gegenwärtiger sozialer, wirtschaftlicher und technologischer Veränderungen und versteht Bibliotheken als Orte der Begegnung, des Lernens und des kulturellen Experiments. Über das Netzwerk der Goethe‑Institut‑Bibliotheken in Südosteuropa und den angrenzenden Regionen fördert das Projekt den Dialog zwischen traditionellen Praktiken, lokalen Gemeinschaften und neuen Formen kultureller Produktion
- Open Call: 19.–21. Mai (Dienstag & Mittwoch 14:00–19:00 · Donnerstag 14:00–20:00)
- Vernissage: 29. Mai, 18.30 Uhr
- Ausstellung: 29. Mai – 29. Juni
- Workshops: 3. Juni · 10. Juni · 17. Juni · 1. Juli
Was wäre, wenn du die Geschichte eines vergessenen Handwerks mit Hilfe künstlicher Intelligenz neu schreiben könntest? Genau das wollen wir in der Bibliothek des Goethe-Instituts Bukarest tun, und wir laden dich ein, Teil dieser Geschichte zu werden.
Die Bibliotheken in Europa erfinden sich neu. Sie sind nicht mehr nur Orte, an denen man Bücher ausleiht. Sie werden zu lebendigen Räumen, in denen Menschen sich treffen, voneinander lernen und Gemeinschaften aufbauen. In einer Welt, in der soziale Isolation zunimmt und Algorithmen bestimmen, was du wissen sollst, möchte die Bibliothek des Goethe-Instituts Bukarest Menschen zusammenzubringen und Wissen frei zirkulieren lassen – von einer Generation zur nächsten.
Im Juni wird die Bibliothek des Goethe-Instituts Bukarest zur Bühne für etwas, das seit Langem nicht mehr gemacht wird – und nur selten in großen Städten stattfindet.
Wir bringen Seniorinnen, die vor allem in der kommunistischen Zeit Dutzende Deckchen gehäkelt haben, gemeinsam mit Studentinnen der Textilkunst und Künstlerinnen zusammen, die dieses Handwerk des Schnurs weiterführen. Gemeinsam werden wir im Laufe von vier Treffen im Juni den Schnur in Code verwandeln und die Geschichte des Deckchens neu erzählen.
Die entworfenen Modelle und das mündlich weitergegebene Wissen werden in einem Programm für künstliche Intelligenz archiviert, das online für alle zugänglich ist, die dieses Handwerk erlernen oder neu entdecken möchten.
Wir verwandeln eine vom Aussterben bedrohte Kunstform in ein lebendiges digitales Kulturerbe.
Das Projekt wird mit einer Ausstellung von Deckchen (Mileu/uri) eröffnet. Wir richten einen offenen Aufruf an die Bukarester und laden sie ein, die Deckchen, die sie zu Hause haben, mitzubringen, damit sie in einer Ausstellung gezeigt werden können, die Vernissage findet am 29. Mai um 18.30 Uhr statt.
Die Einzelheiten zur Teilnahme an der Ausstellung finden Sie weiter unten.
Warum das Mileu?
Nach dem Fall des Kommunismus geriet das Mileu in Ungnade. Es wurde wortwörtlich in den Müll geworfen. Da es mit schweren Zeiten in Verbindung gebracht oder einfach als überholt angesehen wurde, verschwand es aus den Häusern und aus dem Gedächtnis.
Doch das Deckchen ist nicht nur ein Dekorationsgegenstand. Es ist ein Archiv der Geduld, des Einfallsreichtums und des häuslichen Lebens in Osteuropa über ein ganzes Jahrhundert hinweg. Es verdient es, bewahrt zu werden. Es verdient es, neu erfunden zu werden.
Vier Begegnungen. Drei Generationen. Ein Handwerk. Ein digitales Archiv.
Die generationsübergreifenden Workshops verbinden traditionelle Textilkunst, zeitgenössisches Design und künstliche Intelligenz in einem einzigartigen Format: ein echter Erfahrungsaustausch zwischen echten Menschen verschiedener Generationen.
Bei „Mileu 2.0“ geht es um Menschen, nicht um Mittel. Um Erinnerungen, die sich nicht auslöschen lassen. Um eine Gemeinschaft, die Knoten für Knoten entsteht.
Komm im Juni in die Bibliothek des Goethe-Instituts Bukarest. Diese Geschichte entsteht gemeinsam in der Gemeinschaft!
„Mileu 2.0.: Wenn Schnur auf Algorithmus trifft“ ist Teil des internationalen Programms „Common Crafts – Common Libraries“, initiiert vom Goethe‑Institut. Das Programm widmet sich der Bewahrung und Weitergabe europäischer traditioneller Handwerkskünste im Kontext gegenwärtiger sozialer, wirtschaftlicher und technologischer Veränderungen und versteht Bibliotheken als Orte der Begegnung, des Lernens und des kulturellen Experiments. Über das Netzwerk der Goethe‑Institut‑Bibliotheken in Südosteuropa und den angrenzenden Regionen fördert das Projekt den Dialog zwischen traditionellen Praktiken, lokalen Gemeinschaften und neuen Formen kultureller Produktion
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Bring dein Mileu ins Goethe-Institut Bukarest!
Open call | Open Call für die Vernissage der Ausstellung „Mileu 2.0.: Wenn Schnur auf Algorithmus trifft“
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Bibliothek des Goethe-Instituts, Bukarest
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Vernissage: Mileu (Deckchen) 2.0.: Wenn Schnur auf Algorithmus trifft
Vernissage & Ausstellung | Mileu und seine Geschichten als Teil des kulturellen Erbes und des kulturellen Gedächtnisses
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Bibliothek des Goethe-Instituts, Bukarest
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