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19:00 Uhr
Kann künstliche Intelligenz das perfekte Kunstwerk erschaffen?
Rundtischgespräch | Im Rahmen der Ausstellung „Zufällige Absichten“
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Pavilion Goethe, Calea Dorobanților 32, Bukarest
- Sprache Rumänisch
- Preis freier Eintritt
- Teil der Reihe: Max Ernst – 50 Jahre nach seinem Tod
In einem Manifest aus dem Jahr 1923 stellte sich Max Ernst die Frage: „Wie soll man ein Gedicht, einen Artikel, ein Manifest verfassen? Das ist eine Frage, die ich stelle! Sie ist bedrängend, denn wir werden in dieser Hinsicht erst dann zu einem Ergebnis gelangen, wenn junge Autoren uns das vollständige Gedicht und die vollkommene Prosa schenken …“
Fast ein Jahrhundert später erhält Max Ernsts Frage eine neue Bedeutung: Können junge Autorinnen und Autoren heute mithilfe künstlicher Intelligenz das perfekte Kunstwerk erschaffen? Und vor allem: Was bedeutet künstlerische Perfektion in einer Zeit, in der Algorithmen zunehmend an kreativen Prozessen beteiligt sind?
Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung Zufällige Absichten laden wir zu einer Diskussion über die Rolle künstlicher Intelligenz in der künstlerischen Praxis von Studierenden ein. Ausgehend vom experimentellen und provokanten Geist des Werks von Max Ernst wollen wir erkunden, wie neue Technologien den kreativen Prozess und das Verhältnis zwischen Autor und Werkzeug verändern und welche Perspektiven sich daraus für die Kunst im Zeitalter der Algorithmen ergeben.
Was beobachten wir heute, und wohin führt uns diese Entwicklung?
An der Diskussion nehmen Lektorin Dr. Ana-Maria Negoiță von der Universität Bukarest, Zentrum für Exzellenz in der Bildwissenschaft (CESI); Lektor Dr. Radu Uszkai vom Fachbereich Philosophie und Sozialwissenschaften der Wirtschaftsakademie Bukarest (ASE); Mihai Cojjocau, Direktor des Bucharest AI Film Festival (BAIFF); sowie Dozentin Dr. Anca Boeriu von der Nationalen Kunstuniversität Bukarest (UNArte) teil. Moderiert wird das Gespräch von Octav Avramescu von dem Verein Jumătatea Plină.
Gemeinsam widmen wir uns aktuellen Fragen wie den akademischen Leitlinien für den Einsatz künstlicher Intelligenz, dem Status von Künstlerinnen und Künstlern in einer von Algorithmen geprägten Welt und den Erwartungen, die wir an diese Technologien richten.
Jenseits des Versprechens von Effizienz und Perfektion möchten wir den Fragen nachgehen, die künstliche Intelligenz in den Vordergrund rückt: Wo beginnt der Beitrag des Künstlers? Wie definieren wir Originalität? Und was bedeutet künstlerisches Schaffen noch, wenn menschliche Absicht, Zufall und algorithmische Berechnung aufeinandertreffen?
Wir laden Sie ein, gemeinsam über die Möglichkeiten, Grenzen und Widersprüche nachzudenken, die künstliche Intelligenz für die zeitgenössische künstlerische Praxis eröffnet.
Über die Teilnehmenden des Rundtischgesprächs:
Dr. Ana-Maria Negoiță
Dozentin, Universität Bukarest, Zentrum für Exzellenz in der Bildwissenschaft (CESI)
Ana-Maria Negoiță ist Kuratorin für zeitgenössische Kunst und Dozentin am Zentrum für Exzellenz in der Bildwissenschaft (CESI) der Universität Bukarest. Ihre Promotion im Bereich Geisteswissenschaften und Kunst absolvierte sie in gemeinsamer Betreuung an der Universität Bukarest und der Babeș-Bolyai-Universität in Cluj-Napoca, ergänzt durch einen Forschungsaufenthalt an der Universität La Sapienza in Rom. Ihre berufliche und akademische Tätigkeit konzentriert sich auf bildende Kunst, kuratorische Praktiken, zeitgenössische Kunst und neue Technologien des künstlerischen Bildes. Sie hat Ausstellungen in Galerien, Museen und Kultureinrichtungen in Rumänien und im Ausland kuratiert.
Dr. Radu Uszkai
Universitätsdozent, Fachbereich Philosophie und Sozialwissenschaften der Wirtschaftsakademie Bukarest (ASE), sowie Forscher am Zentrum für Angewandte Ethik
Radu Uszkai ist Universitätsdozent am Fachbereich Philosophie und Sozialwissenschaften der Wirtschaftsakademie Bukarest sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Angewandte Ethik der Universität Bukarest. Er promovierte 2015 in Philosophie. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen angewandte Ethik, die Philosophie neuer Technologien, die Ethik künstlicher Intelligenz und die Philosophie des geistigen Eigentums. 2024 veröffentlichte er das Buch Ideen als Eigentum. Eine Einführung in die Ethik des Urheberrechts. Darüber hinaus war er an Forschungsprojekten zu Bildung und ethischer Verantwortung im Kontext neuer Technologien beteiligt.
Mihai Cojocaru
Direktor des Bucharest AI Film Festivals (BAIFF)
Mihai Cojocaru ist ausgebildeter Architekt, Kulturunternehmer und Mitbegründer des MINA – Museum of Immersive New Art sowie weiterer Projekte im Bereich der New-Media-Kunst, darunter One Night Gallery und Radar. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Raum, Bild, Film und neuen Technologien. Als Direktor des Bucharest AI Film Festival (BAIFF), einer Initiative für Filme, die mithilfe künstlicher Intelligenz entstehen, trägt er dazu bei, einen Begegnungsraum für künstlerisches Experimentieren und neue kreative Werkzeuge zu schaffen.
Dr. Anca Boeriu
Universitätsdozentin, Kunstuniversität Bukarest (UNArte)
Anca Boeriu ist bildende Künstlerin, Grafikerin und Dozentin an der Nationalen Kunstuniversität Bukarest, wo sie im Fachbereich Grafik unterrichtet. Sie promovierte 2008 im Bereich Bildende Kunst. Ihr künstlerischer Werdegang umfasst Einzel- und Gruppenausstellungen in Rumänien und im Ausland. Sie engagiert sich aktiv für die Förderung und Weiterentwicklung der zeitgenössischen Druckgrafik. Sie initiierte und koordiniert die Bucharest International Print Biennale (BIPB) und ist Vorsitzende der Bukarester Grafiksektion des Rumänischen Künstlerverbands. In ihrer künstlerischen und kuratorischen Arbeit verbindet sie künstlerische Bildung mit der Förderung jüngerer Künstlergenerationen.
Octav Avramescu
Moderator
Octav Avramescu studierte Literaturwissenschaft, Geschichte und audiovisuelle Produktion. Er ist Mitbegründer des Vereins Jumătatea plină, wo er eine auf Comics und grafische Künste spezialisierte Buchhandlung koordinierte. Seine Arbeit umfasst zeitgenössische Musik, Improvisation, Radiokunst und Klanginstallationen sowie kuratorische Projekte wie Sâmbăta Sonoră, Semi Silent und Săptămâna Sunetului. Er veröffentlichte Beiträge in den Zeitschriften Arta und Dilema Veche, wirkte beim PFA Orchestra und Ensemble Hyperion Internațional mit und beschäftigt sich neuerdings mit den Schnittstellen von Vibe Coding, digitaler Kunst und AI-Kultur. Er wirkte an der Klanginstallation Democracy Now und an der Plattform Alternator.info mit.
Fast ein Jahrhundert später erhält Max Ernsts Frage eine neue Bedeutung: Können junge Autorinnen und Autoren heute mithilfe künstlicher Intelligenz das perfekte Kunstwerk erschaffen? Und vor allem: Was bedeutet künstlerische Perfektion in einer Zeit, in der Algorithmen zunehmend an kreativen Prozessen beteiligt sind?
Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung Zufällige Absichten laden wir zu einer Diskussion über die Rolle künstlicher Intelligenz in der künstlerischen Praxis von Studierenden ein. Ausgehend vom experimentellen und provokanten Geist des Werks von Max Ernst wollen wir erkunden, wie neue Technologien den kreativen Prozess und das Verhältnis zwischen Autor und Werkzeug verändern und welche Perspektiven sich daraus für die Kunst im Zeitalter der Algorithmen ergeben.
Was beobachten wir heute, und wohin führt uns diese Entwicklung?
An der Diskussion nehmen Lektorin Dr. Ana-Maria Negoiță von der Universität Bukarest, Zentrum für Exzellenz in der Bildwissenschaft (CESI); Lektor Dr. Radu Uszkai vom Fachbereich Philosophie und Sozialwissenschaften der Wirtschaftsakademie Bukarest (ASE); Mihai Cojjocau, Direktor des Bucharest AI Film Festival (BAIFF); sowie Dozentin Dr. Anca Boeriu von der Nationalen Kunstuniversität Bukarest (UNArte) teil. Moderiert wird das Gespräch von Octav Avramescu von dem Verein Jumătatea Plină.
Gemeinsam widmen wir uns aktuellen Fragen wie den akademischen Leitlinien für den Einsatz künstlicher Intelligenz, dem Status von Künstlerinnen und Künstlern in einer von Algorithmen geprägten Welt und den Erwartungen, die wir an diese Technologien richten.
Jenseits des Versprechens von Effizienz und Perfektion möchten wir den Fragen nachgehen, die künstliche Intelligenz in den Vordergrund rückt: Wo beginnt der Beitrag des Künstlers? Wie definieren wir Originalität? Und was bedeutet künstlerisches Schaffen noch, wenn menschliche Absicht, Zufall und algorithmische Berechnung aufeinandertreffen?
Wir laden Sie ein, gemeinsam über die Möglichkeiten, Grenzen und Widersprüche nachzudenken, die künstliche Intelligenz für die zeitgenössische künstlerische Praxis eröffnet.
Über die Teilnehmenden des Rundtischgesprächs:
Dr. Ana-Maria Negoiță
Dozentin, Universität Bukarest, Zentrum für Exzellenz in der Bildwissenschaft (CESI)
Ana-Maria Negoiță ist Kuratorin für zeitgenössische Kunst und Dozentin am Zentrum für Exzellenz in der Bildwissenschaft (CESI) der Universität Bukarest. Ihre Promotion im Bereich Geisteswissenschaften und Kunst absolvierte sie in gemeinsamer Betreuung an der Universität Bukarest und der Babeș-Bolyai-Universität in Cluj-Napoca, ergänzt durch einen Forschungsaufenthalt an der Universität La Sapienza in Rom. Ihre berufliche und akademische Tätigkeit konzentriert sich auf bildende Kunst, kuratorische Praktiken, zeitgenössische Kunst und neue Technologien des künstlerischen Bildes. Sie hat Ausstellungen in Galerien, Museen und Kultureinrichtungen in Rumänien und im Ausland kuratiert.
Dr. Radu Uszkai
Universitätsdozent, Fachbereich Philosophie und Sozialwissenschaften der Wirtschaftsakademie Bukarest (ASE), sowie Forscher am Zentrum für Angewandte Ethik
Radu Uszkai ist Universitätsdozent am Fachbereich Philosophie und Sozialwissenschaften der Wirtschaftsakademie Bukarest sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Angewandte Ethik der Universität Bukarest. Er promovierte 2015 in Philosophie. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen angewandte Ethik, die Philosophie neuer Technologien, die Ethik künstlicher Intelligenz und die Philosophie des geistigen Eigentums. 2024 veröffentlichte er das Buch Ideen als Eigentum. Eine Einführung in die Ethik des Urheberrechts. Darüber hinaus war er an Forschungsprojekten zu Bildung und ethischer Verantwortung im Kontext neuer Technologien beteiligt.
Mihai Cojocaru
Direktor des Bucharest AI Film Festivals (BAIFF)
Mihai Cojocaru ist ausgebildeter Architekt, Kulturunternehmer und Mitbegründer des MINA – Museum of Immersive New Art sowie weiterer Projekte im Bereich der New-Media-Kunst, darunter One Night Gallery und Radar. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Raum, Bild, Film und neuen Technologien. Als Direktor des Bucharest AI Film Festival (BAIFF), einer Initiative für Filme, die mithilfe künstlicher Intelligenz entstehen, trägt er dazu bei, einen Begegnungsraum für künstlerisches Experimentieren und neue kreative Werkzeuge zu schaffen.
Dr. Anca Boeriu
Universitätsdozentin, Kunstuniversität Bukarest (UNArte)
Anca Boeriu ist bildende Künstlerin, Grafikerin und Dozentin an der Nationalen Kunstuniversität Bukarest, wo sie im Fachbereich Grafik unterrichtet. Sie promovierte 2008 im Bereich Bildende Kunst. Ihr künstlerischer Werdegang umfasst Einzel- und Gruppenausstellungen in Rumänien und im Ausland. Sie engagiert sich aktiv für die Förderung und Weiterentwicklung der zeitgenössischen Druckgrafik. Sie initiierte und koordiniert die Bucharest International Print Biennale (BIPB) und ist Vorsitzende der Bukarester Grafiksektion des Rumänischen Künstlerverbands. In ihrer künstlerischen und kuratorischen Arbeit verbindet sie künstlerische Bildung mit der Förderung jüngerer Künstlergenerationen.
Octav Avramescu
Moderator
Octav Avramescu studierte Literaturwissenschaft, Geschichte und audiovisuelle Produktion. Er ist Mitbegründer des Vereins Jumătatea plină, wo er eine auf Comics und grafische Künste spezialisierte Buchhandlung koordinierte. Seine Arbeit umfasst zeitgenössische Musik, Improvisation, Radiokunst und Klanginstallationen sowie kuratorische Projekte wie Sâmbăta Sonoră, Semi Silent und Săptămâna Sunetului. Er veröffentlichte Beiträge in den Zeitschriften Arta und Dilema Veche, wirkte beim PFA Orchestra und Ensemble Hyperion Internațional mit und beschäftigt sich neuerdings mit den Schnittstellen von Vibe Coding, digitaler Kunst und AI-Kultur. Er wirkte an der Klanginstallation Democracy Now und an der Plattform Alternator.info mit.
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Ort
Pavilion Goethe, Calea Dorobanților 32, Bukarest
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