Studio 170 | Deutschland | Archiv
Boston
Frühere Stipendiat*innen
Jessie Jeanne Stinnett | Foto: Melissa Blackall
Ihr 2016 in Luxemburg gegründetes Ensemble tourt international und hat bislang fast 230 Aufführungen in 19 Ländern gezeigt, sowohl in europäischen Metropolen als auch in ländlichen Regionen. Elisabeths künstlerische Praxis stellt Zugänglichkeit, Verantwortung und Interdependenz in den Mittelpunkt und nutzt choreografische Strukturen, um gesellschaftliche Dynamiken zu reflektieren. Langfristige künstlerische Partnerschaften verbindet sie mit dem TRIFOLION Echternach, den Théâtres de la Ville de Luxembourg sowie der Philharmonie Luxembourg, wo sie regelmäßig community‑ und jugendorientierte Projekte entwickelt.
Elisabeth Schilling | Foto: Luxembourger Wort
Listen – the dance
Listen – the dance | Foto: Stinnett
Im Studio fühlt sie sich von der aktiven Qualität ihrer Materialien und Werke angezogen, die aus einer Spannung zwischen formaler Analyse und einem sinnlich geleiteten, dialogischen Ansatz hervorgehen.
Ihre Installationen, Gemälde, Video- und Klangarbeiten wurden in den Vereinigten Staaten und international ausgestellt. Zu ihren jüngsten Ausstellungen zählen das Kyoto Shibori Museum in Japan und Hošek Contemporary in Berlin, letztere unterstützt durch ein Stipendium des Goethe-Instituts Boston.
Leeza hat einen MFA in Studio Art von der Welch School of Art and Design. Sie lebt und arbeitet in Boston.
Leeza Negelev | Foto: Negelev
To Close a Small Distance
To Close a Small Distance | Foto: Leeza Negelev
Negelevs Malereien und Installationen verbanden formale Strukturen mit einer sinnlich-intuitiven Herangehensweise und eröffneten den Besucher*innen einen unmittelbaren Zugang zu ihrem gestischen Arbeiten. Kearns’ Skulpturen verwandelten vertraute häusliche Objekte in surreale, erinnerungsgeladene Formen, die Reflexionen über Identität und queere Erfahrung anregten.
Ergänzt wurde die Ausstellung durch eine neue, gemeinsam entwickelte installative Performance von sekulić und Guaita Igual, die im Laufe der Woche mehrfach präsentiert wurde.
Seine Arbeiten wurden in Museen, Galerien und auf Filmfestivals präsentiert, darunter das International Film Festival Rotterdam, das European Media Art Festival, das Athens Film and Video Festival, das Ann Arbor Film Festival, das Pacific Film Archive, die West Bund 2013 Biennale für Architektur und zeitgenössische Kunst in Shanghai, die Shenzhen & Hong Kong Bi-City Biennale of Urbanism sowie im Arsenale von Venedig. Seine Werke werden von Light Cone (Paris, Frankreich) und Canyon Cinema (San Francisco, USA) vertrieben.
Wenhua war zudem Jurymitglied des 62. Ann Arbor Film Festival (2024) sowie der National Endowment for the Arts (2017, 2018 und 2021). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Förderungen, unter anderem vom Mass Cultural Council (2024), der New York Foundation for the Arts (2015), dem New York State Council on the Arts und der LEF Foundation (2021).
To Mom, I Want to | Foto: Wenhua Shi
Mit Fokus auf die Beziehungen zu ihren Müttern untersucht das Projekt die Wechselwirkung zwischen den Diaspora-Erfahrungen dieser Protagonistinnen in Deutschland und ihren unausweichlichen Gefühlen gegenüber ihrem Heimatland.
Es erforscht, wie Individuen kontinuierlich zeitliche und physische Grenzen, Informationsasymmetrien sowie soziokulturelle Unterschiede zwischen ihrem Heimat- und Gastland überwinden. Im postpandemischen Kontext erkundet das Projekt auch die Ängste, die mit unsicherer Mobilität, erhöhter Sensibilität gegenüber ihren Identitäten und einer Tendenz zur kulturellen Deglobalisierung verbunden sind. Die Produktion wird von Theatre YOUNG Shanghai und Ballhaus Ost Berlin unterstützt und 2025 in den beiden Städten uraufgeführt.
The Making of “To Mom, I Want to...”
Performance Documentation: Rene Staebler (Berlin)
ZOU Xueping (Shanghai)
Video Editor: Wenhua Shi
Subtitle Editor: ZHANG Deng
Coproduction partners: Jiayun Zhuang (China/US) and Nomadic Minutes — CAO Kefei, ZHANG Deng, ZHOU Niannian, & LIU Shiyu (Germany)
Kapplow wurde mit zahlreichen Stipendien und Förderungen ausgezeichnet und hat Arbeiten für Galerien sowie für Film- und Performancefestivals in den USA und international realisieren lassen.
Getting Somewhere Important? | Foto: Sue Murad
Hofn Stantsye | Foto: KAIA BERMAN PETERS