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Die Zärtlichkeit der Wölfe

Film|Wild, seltsam, blutig: Deutsche Vampirfilme der 70er Jahre

Filmplakat Die Zärtlichkeit der Wölfe Goethe-Institut

Filmplakat Die Zärtlichkeit der Wölfe Goethe-Institut

Regisseur: Ulli Lommel
Laufzeit: 82 min
Format: DCP
Erscheinungsjahr: 1973
Sprache: Deutsch
Darsteller: Ingrid Caven, Jeff Roden, Kurt Raab, Margit Carstensen, Wolfgang Schenck

Eine von Fassbinder produzierte Neuinterpretation der Geschichte von Fritz Haarmann, dem Serienmörder, dessen Verbrechen Fritz Lang zu seinem Klassiker M aus dem Jahr 1931 inspirierten. In einer deutschen Stadt der Nachkriegszeit wird Haarmann, ein erfahrener Krimineller, als Informant für die Polizei rekrutiert. Er nutzt die Deckung, die ihm diese Position bietet, um junge Jungen zu jagen, sie in seine Dachkammer zu locken, sie zu missbrauchen, sie mit einem Biss in den Hals zu töten und ihre Leichen zu Würsten zu verarbeiten. Alle in der Stadt lieben Haarmanns Wurstwaren, vom Schwarzmarkthändler bis zum Polizeikommissar, aber das Blatt wendet sich, als ein neugieriger Nachbar zwei und zwei zusammenzählt. Basierend auf einem Drehbuch von Kurt Raab, der auch die Rolle des Haarmann spielt, und mit Auftritten vieler Fassbinder-Stammdarsteller – darunter ein denkwürdiger Gastauftritt von Fassbinder selbst – geht es in Die Zärtlichkeit der Wölfe weniger um historische Genauigkeit als darum, die Kulisse für einen, wie Fassbinder es ausdrückt, „Thriller mit viel Blut … eine Kombination aus Fritz Langs M und Hitchcocks Psycho“ zu schaffen.

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