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19:00–22:00 Uhr
BECOMING BLACK
Film | Diskussion|Film | Diskussion
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Goethe-Institut LA Project Space, Los Angeles, CA
- Sprache English|Deutsch|Französisch mit englischen UT
- Preis Freier Eintritt mit RSVP
Vorführung des autobiografischen Dokumentarfilms BECOMING BLACK mit anschließendem Filmgespräch mit Regisseurin und Villa Aurora Fellow Ines Johnson-Spain und Filmkuratorin und Kritikerin Katarina Hedrén.
Freier Eintritt mit RSVP via EVENTBRITE
ANMELDUNG | BECOMING BLACK BECOMING BLACK
Deutschland, 2019, 91 Minuten, digital. Deutsch | Französisch mit englischen UT.
Buch-Regie: Ines Johnson-Spain, DOP: Sebastian Winkels, Anne Misselwitz, Schnitt: Yana Höhnerbach, Executive Producers: Katrin Sandmann, Stefan Matthieu, Producer: Anahita Nazemi.
Produktion: Kobalt Documentary in co-production with Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) (Das kleine Fernsehspiel).
Ein weißes Elternpaar im Ost-Berlin der 1960er Jahre erzählt ihrer Schwarzen Tochter, dass ihre dunkle Hautfarbe reiner Zufall sei und keine Bedeutung habe. Auch das Mädchen möchte das glauben, bis es mit 12 Jahren durch einen Zufall die Wahrheit entdeckt.
Das Kind ist Regisseurin Ines Johnson-Spain. Lange nachdem sie die Familie ihres leiblichen Vaters in Togo kennengelernt hat, rekonstruiert sie nun als Protagonistin und Autorin ihre Familiengeschichte in dem Film BECOMING BLACK.
In emotionalen und offen geführten Gesprächen mit ihrem Stiefvater wird die Atmosphäre des Schweigens und der Verdrängung eindrücklich spürbar. Langsam wird klar, wie das soziale Umfeld gestrickt sein muss, um eine dermaßen gravierende Verleugnung von Fakten möglich zu machen. Das ist Private politisch. In Auseinandersetzung mit der eigenen Identität geht Ines Johnson-Spain dem alles überschattenden Tabu ihrer Kindheit auf die Spur und legt dabei exemplarisch den strukturellen Rassismus der DDR offen.
In Verbindung mit dem berührenden Treffen mit ihrer spät gefunden togolesischen Familie wird der Film zu einer Reflexion über Identität, Familienkonzepte und soziale Normen.
Von den 1960er Jahren in Ost-Berlin bis in die Gegenwart entfaltet sich in diesem intimen, berührenden Selbstporträt bisher ungeschriebene deutsche Historie.
Ines Johnson-Spain, geboren und aufgewachsen in der DDR, studierte Religionswissenschaften an der Freien Universität Berlin und Freie Kunst und Filmgeschichte als Gast an der Universität der Künste Berlin. Sie arbeitet als Regisseurin und Drehbuchautorin. Ihr besonderes Interesse gilt Selbstkonzepten im Spannungsfeld von Individuum und Gesellschaft. In dem aktuellen Film BECOMING BLACK setzte sie sich autobiografisch mit ihrer deutsch/togoischen Herkunft auseinander.
Katarina Hedrén ist eine schwedische Filmprogrammerin und Filmkritikerin äthiopischer Herkunft, die mit Filmfestivals weltweit gearbeitet hat, u. a. das European Film Festival in Südafrika, Film Africa (Großbritannien), FESPACO (Burkina Faso), IDFA (Niederlande) und Göteborg Film Festival (Schweden). Als Filmkritikerin hat sie auf verschiedenen Plattformen mitgewirkt, u. a. Africa is a Country, BBC Culture, Sweden Radio, Radio 702 in Südafrika und der Anthologie Gaze Regimes – Films and Feminisms in Africa (Mistry & Schuhmann, Wits University Press, 2015). Sie schreibt regelmäßig für die schwedische Zeitschrift FLM.
Kostenloses Parken im Metro/Retail Parkhaus:
676 S. Westlake Ave., Los Angeles, CA 90057
Anfahrt mit LA Metro: Red/Purple Line - MacArthur Park/Westlake Station.
Die Nutzung von Fahrgemeinschaften oder Mitfahrgelegenheiten wird begrüßt.
Die Nutzung von Fahrgemeinschaften oder Mitfahrgelegenheiten wird begrüßt.
Präsentiert in Zusammenarbeit mit Villa Aurora und Thomas Mann House.
Freier Eintritt mit RSVP via EVENTBRITE
ANMELDUNG | BECOMING BLACK BECOMING BLACK
Deutschland, 2019, 91 Minuten, digital. Deutsch | Französisch mit englischen UT.
Buch-Regie: Ines Johnson-Spain, DOP: Sebastian Winkels, Anne Misselwitz, Schnitt: Yana Höhnerbach, Executive Producers: Katrin Sandmann, Stefan Matthieu, Producer: Anahita Nazemi.
Produktion: Kobalt Documentary in co-production with Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) (Das kleine Fernsehspiel).
Ein weißes Elternpaar im Ost-Berlin der 1960er Jahre erzählt ihrer Schwarzen Tochter, dass ihre dunkle Hautfarbe reiner Zufall sei und keine Bedeutung habe. Auch das Mädchen möchte das glauben, bis es mit 12 Jahren durch einen Zufall die Wahrheit entdeckt.
Das Kind ist Regisseurin Ines Johnson-Spain. Lange nachdem sie die Familie ihres leiblichen Vaters in Togo kennengelernt hat, rekonstruiert sie nun als Protagonistin und Autorin ihre Familiengeschichte in dem Film BECOMING BLACK.
In emotionalen und offen geführten Gesprächen mit ihrem Stiefvater wird die Atmosphäre des Schweigens und der Verdrängung eindrücklich spürbar. Langsam wird klar, wie das soziale Umfeld gestrickt sein muss, um eine dermaßen gravierende Verleugnung von Fakten möglich zu machen. Das ist Private politisch. In Auseinandersetzung mit der eigenen Identität geht Ines Johnson-Spain dem alles überschattenden Tabu ihrer Kindheit auf die Spur und legt dabei exemplarisch den strukturellen Rassismus der DDR offen.
In Verbindung mit dem berührenden Treffen mit ihrer spät gefunden togolesischen Familie wird der Film zu einer Reflexion über Identität, Familienkonzepte und soziale Normen.
Von den 1960er Jahren in Ost-Berlin bis in die Gegenwart entfaltet sich in diesem intimen, berührenden Selbstporträt bisher ungeschriebene deutsche Historie.
Ines Johnson-Spain, geboren und aufgewachsen in der DDR, studierte Religionswissenschaften an der Freien Universität Berlin und Freie Kunst und Filmgeschichte als Gast an der Universität der Künste Berlin. Sie arbeitet als Regisseurin und Drehbuchautorin. Ihr besonderes Interesse gilt Selbstkonzepten im Spannungsfeld von Individuum und Gesellschaft. In dem aktuellen Film BECOMING BLACK setzte sie sich autobiografisch mit ihrer deutsch/togoischen Herkunft auseinander.
Katarina Hedrén ist eine schwedische Filmprogrammerin und Filmkritikerin äthiopischer Herkunft, die mit Filmfestivals weltweit gearbeitet hat, u. a. das European Film Festival in Südafrika, Film Africa (Großbritannien), FESPACO (Burkina Faso), IDFA (Niederlande) und Göteborg Film Festival (Schweden). Als Filmkritikerin hat sie auf verschiedenen Plattformen mitgewirkt, u. a. Africa is a Country, BBC Culture, Sweden Radio, Radio 702 in Südafrika und der Anthologie Gaze Regimes – Films and Feminisms in Africa (Mistry & Schuhmann, Wits University Press, 2015). Sie schreibt regelmäßig für die schwedische Zeitschrift FLM.
Kostenloses Parken im Metro/Retail Parkhaus:
676 S. Westlake Ave., Los Angeles, CA 90057
Anfahrt mit LA Metro: Red/Purple Line - MacArthur Park/Westlake Station.
Die Nutzung von Fahrgemeinschaften oder Mitfahrgelegenheiten wird begrüßt.
Die Nutzung von Fahrgemeinschaften oder Mitfahrgelegenheiten wird begrüßt.
Präsentiert in Zusammenarbeit mit Villa Aurora und Thomas Mann House.
Ort
Goethe-Institut LA Project Space
1901 W. 7th St. Suite AB
Los Angeles, CA 90057
USA
1901 W. 7th St. Suite AB
Los Angeles, CA 90057
USA