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18:30 Uhr
Re-mapping the world. Ukraine - from periphery to center stage in world politics?
Vortrag & Diskussion|Karl Schlögel im Gespräch mit Anne O'Donnell
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Goethe-Institut New York, New York, NY
- Sprache Englisch
- Preis Kostenlos, aber Anmeldung erforderlich
Über Generationen hinweg spielte die Ukraine für viele Europäer, darunter auch Deutsche, kaum eine Rolle. Die Annexion der Krim und die russische Invasion im Jahr 2022 haben die Wahrnehmung dieses lange ignorierten und vernachlässigten Landes radikal verändert.
Vieles hängt nun nicht nur vom Widerstand und der Widerstandsfähigkeit der Ukrainer ab, sondern auch von der entschlossenen Unterstützung durch Europa und die Vereinigten Staaten.
Diese Veranstaltung wird gemeinsam von 1014, dem Deutschen Haus an der NYU und dem Ukrainischen Museum präsentiert.
Panelisten
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Karl Schlögel
Karl Schlögel, Jahrgang 1948, studierte Philosophie, Soziologie, Osteuropäische Geschichte und Slawistik an der Freien Universität Berlin. Er arbeitete zunächst als freiberuflicher Übersetzer, Publizist und Autor, bevor er 1990 auf den Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte an der Universität Konstanz berufen wurde. 1995 wechselte er an die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, wo er bis 2013 lehrte. Karl Schlögel ist Mitglied des Ordens Pour le Mérite und wurde mit zahllreichen Preisen geehrt, zuletzt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2025). Zu seinen Veröffentlichungen gehören: Entscheidung in Kiew. Ukrainische Lektionen (Hanser, 2015), Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt (C.H. Beck, 2017), Der Duft der Imperien (Hanser, 2020), American Matrix. Besichtigung einer Epoche (Hanser, 2023), and Auf der Sandbank der Zeit. Der Historiker als Chronist der Gegenwart (Hanser, 2025). Karl Schlögel lebt in Berlin.
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Anne O'Donnell
Anne O’Donnell ist außerordentliche Professorin für Geschichte und Russistik und Slawistik an der New York University. Ihr erstes Buch, Power and Possession in the Russian Revolution, ist eine rechtliche, wirtschaftliche und soziale Geschichte des Zerfalls des Privateigentums in Städten während des Aufstiegs der Bolschewiki zur Macht nach 1917. Es wurde 2024 von Princeton University Press veröffentlicht und 2025 mit dem Ed A. Hewett Prize der Association for Slavic, East European, and Eurasian Studies (ASEEES) ausgezeichnet. Ihre aktuelle Forschung befasst sich mit der gelebten Erfahrung, Klassifizierung und Bekämpfung von „Armut“ in der späten Sowjetunion, einem Ort, an dem Armut sowohl endemisch war als auch offiziell nicht existierte.
Ort
30 Irving Place
New York, NY 10003
USA