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15:00–17:00 Uhr

Rabih Mroué: Sand in the Eyes

Performance | Öffentlicher Vortrag

  • Goethe-Institut New York, New York, NY

  • Sprache Englisch
  • Preis Kostenlos

Rabih Mroué, Sand in the Eyes, 2018. Courtesy of the artist. Rabih Mroué, Sand in the Eyes, 2018. Courtesy of the artist.

Rabih Mroué, Sand in the Eyes, 2018. Courtesy of the artist. Rabih Mroué, Sand in the Eyes, 2018. Courtesy of the artist.

Rabih Mroué untersucht die Bildpolitik von ISIS-Videos im Kontrast zu Aufnahmen, die von Drohnen gemacht werden. Ausgehend von Forschungsmaterial, das aus Rekrutierungsvideos besteht, die von Mitarbeitern der deutschen Geheimdienste sichergestellt wurden, fragt Mroué nicht nur danach, was diese Videos über ihre Urheber verraten oder inwiefern sie das Töten dokumentieren können. Er hinterfragt zugleich die politische Dimension des Umgangs mit diesen Videos aus der Perspektive von Staat und Gesellschaft.

Konzipiert und präsentiert von Rabih Mroué
Regie: Rabih Mroué
Recherchemitarbeit: Andrea Geißler
Übersetzung ins Englische: Ziad Nawfal
Übersetzung ins Deutsche: Lisa Wegener
Übertitel: Yvonne Griesel
Assistenz: Petra Serhal

Besonderer Dank an: Maria Magdalena Ludewig, Lina Majdalanie und Bilal Khbeiz

Produziert vom Haus der Kulturen der Welt, Berlin, im Rahmen des Projekts „100 Jahre Gegenwart“, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).
Koproduktion mit dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Künstler

Rabih Mroué

Rabih Mroué, geboren in Beirut, lebt in Berlin und arbeitet als Theaterregisseur, Schauspieler, bildender Künstler und Dramatiker.

Er hat ein vielschichtiges Werk geschaffen, das sich über verschiedene Disziplinen und Formate zwischen Theater, Performance und Bildender Kunst erstreckt. In seinen Arbeiten setzt er sich mit Aspekten der unmittelbaren Realität auseinander, die im gegenwärtigen politischen Klima des Libanon und der Region oft verdrängt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die bis heute spürbaren Folgen des Libanesischen Bürgerkriegs sowie jüngere politische Entwicklungen in seiner Heimatregion. Von 2013 bis 2014 war er Fellow am International Research Center: Interweaving Performance der Freien Universität Berlin.

Zu seinen Arbeiten zählen unter anderem Four Walls and a Roof (2024), Hartakāt (2023), Sunny Sunday (2020), Borborygmus (2019), So Little Time (2016), Ode to Joy (2015), Riding on a Cloud (2013), 33 RPM and A Few Seconds (2012), The Inhabitants of Images (2008), Who’s Afraid of Representation (2005), Looking for a Missing Employee (2003) sowie zahlreiche weitere Werke.

Seine Arbeiten wurden international präsentiert, unter anderem auf der dOCUMENTA (13) in Kassel, im CA2M Centro de Arte Dos de Mayo in Madrid, bei der ICP Triennial und im Museum of Modern Art (MoMA) in New York, im Centre Pompidou in Paris, bei SALT in Istanbul sowie im Museo Reina Sofía in Madrid.