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USA San Francisco

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18:00–20:00 Uhr, PT

Das Testament des Dr. Mabuse

Filmvorführung|Zu Ehren von Fritz Lang zeigen wir seinen packenden Thriller „Das Testament des Dr. Mabuse" (1933), präsentiert vom Goethe-Institut San Francisco. Der Eintritt ist frei.

  • Goethe-Institut San Francisco, San Francisco, CA

  • Sprache Deutsch mit englischen Untertiteln
  • Preis Eintritt frei

Still from the film, Das Testament des Dr. Mabuse (The Testament of Dr. Mabuse) @Fritz Lang

Diese Woche jährt sich der Todestag von Fritz Lang zum 50. Mal (2. August 1976). Wir zeigen den Film zu Ehren eines der visionärsten Regisseure des deutschen Kinos, eines Meisters der Spannung, dessen Einfluss vom Film noir bis hin zu modernen Blockbustern nachhallt.

Über den Film
Wahnsinniger? Monster? Mörder? Wissenschaftler?

Nachdem ein Detektiv von Schlägern überfallen und in eine Nervenheilanstalt eingewiesen wird, beobachtet er, wie sich der Leiter der Anstalt, Professor Baum (Oscar Beregi), mit einem anderen Patienten beschäftigt: dem kriminellen Genie und Hypnotiseur Dr. Mabuse (Rudolf Klein-Rogge).

Als sich herausstellt, dass Mabuses Aufzeichnungen mit einer Serie aktueller Verbrechen in Verbindung stehen, muss Kommissar Lohmann (Otto Wernicke) herausfinden, wie Mabuse mit den Verbrechern kommuniziert – trotz widersprüchlicher Angaben über den Aufenthaltsort des Doktors – und ihn endgültig zur Strecke bringen.

„Das Testament des Dr. Mabuse" ist der zweite Film in Fritz Langs legendärer Dr.-Mabuse-Trilogie und folgt auf den Stummfilmklassiker „Dr. Mabuse, der Spieler" (1922). Der Film entstand kurz bevor Lang aus Nazideutschland floh. Das Regime verbot den düsteren, geradezu hellsichtigen Thriller später.

Über den Regisseur
Fritz Lang war ein österreichisch-deutsch-amerikanischer Filmemacher, zu dessen Werk die Stummfilmmeisterwerke „Metropolis" (1927) und „M" (1931) zählen. Seine Dr.-Mabuse-Filme verhandeln Themen wie Verbrechen, Hypnose und gesellschaftliches Chaos und nehmen den Aufstieg des Faschismus geradezu vorweg. Lang verließ Deutschland 1933, im selben Jahr, in dem „Das Testament des Dr. Mabuse" erschien, nachdem ihm Joseph Goebbels Berichten zufolge die Leitung der deutschen Filmindustrie angeboten hatte.