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19:00 Uhr

Im Konzert: Tom Anchorsmith, Leo Zappak, Staubitz & Waterhouse

Experimentelle Musik Konzert|Präsentiert von Non-Event, MIT Spatial Sound Lab, und dem Goethe-Institut Boston

  • Goethe-Institut Boston, Boston, MA

  • Preis Eintritt: $15 allgemein | $10 für Studenten und Non-Event Mitglieder

tom anchorsmith, leo zappak, staubitz & waterhouse © Non-Event

tom anchorsmith, leo zappak, staubitz & waterhouse © Non-Event


Über die Künstler

Tom Anchorsmith ist ein in Berlin und Amsterdam lebender Musiker. In den letzten zwanzig Jahren hat er sich auf den Serge Modular Synthesizer konzentriert, sowohl live als auch im Studio. Von 2003 bis 2023 tourte er und arbeitete intensiv mit dem New Yorker Minimalisten Phill Niblock (1933-2024) zusammen. Seine Musik, die auf den Labels Shelter Press, PAN und Touch erschienen ist, verbindet komplexe klangliche Details und rohe elektrische Kraft mit einer sehr körperlichen und räumlichen Klangerfahrung. Akustische Phänomene wie Infraschall und otoakustische Emissionen (Klänge, die aus dem Inneren des Kopfes kommen und von den Ohren selbst erzeugt werden) spielen in seiner Arbeit eine wichtige Rolle, ebenso wie ein bewusster, kreativer Missbrauch des Equipments.

Leo Zappak ist ein in Tokio, Japan, lebender Klangkünstler. Er begann 2014 mit der Aufnahme von Umgebungsgeräuschen und fertigte zu dieser Zeit vielschichtige Collagen aus Elementen von aufgenommenen Klängen, analogem Maschinenlärm und einfachen elektrischen Tönen an. Seine Werke wurden von den Labels in vielen Ländern veröffentlicht. Seit 2017 arbeitet er auch an einer improvisierten Performance. Mit einigen elektronischen Geräten erforscht er die strukturellen Möglichkeiten des Klangs durch die Kombination einfacher Töne. Im Jahr 2022 gründete er sein eigenes Plattenlabel „zappak“ und veröffentlicht seither Musik anderer Künstler auf CD. Darüber hinaus organisiert er im Rahmen des Labels auch Live-Auftritte für andere Künstler.

Staubitz and Waterhouse ist das in Rhode Island ansässige Duo der Improvisatorin Mary Staubitz und des Komponisten Russ Waterhouse. Ihr gemeinsames Interesse an heimlichen Feldaufnahmen, Post-Minimalismus und Tragikomik manifestiert sich in Werken, die die Grenzen zwischen Hoch- und Niedrigkultur aufheben. Bei ihren Auftritten verwenden sie gefundene Objekte, Stahlplattenspieler, Synthesizer und Feldaufnahmen, um Spannung, Verwirrung und Lacher zu erzeugen.

Musik: 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr)