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20:00–22:00 Uhr

Weston Olencki | Webb Crawford | Victoria Cheah

Experimentelle Musik Konzert|Mit Künstler*innen aus Berlin, Boston und New York

  • Goethe-Institut Boston, Boston, MA

  • Preis $16.55 General Admission | $11.37 Student or Non-Event Member

Das Bild zeigt drei Szenen von Musikern bei der Arbeit: Links bedient ein Musiker mit lockigem Haar ein elektronisches Gerät und eine Gitarre. In der Mitte spielt ein Musiker sitzend Gitarre und beugt sich nach vorne. Rechts steht eine Person in einem dunklen Raum vor einer beleuchteten Wand, möglicherweise an einem Mischpult. tba

Das Bild zeigt drei Szenen von Musikern bei der Arbeit: Links bedient ein Musiker mit lockigem Haar ein elektronisches Gerät und eine Gitarre. In der Mitte spielt ein Musiker sitzend Gitarre und beugt sich nach vorne. Rechts steht eine Person in einem dunklen Raum vor einer beleuchteten Wand, möglicherweise an einem Mischpult. tba

Das Goethe-Institut Boston und Non-Event präsentieren einen Abend mit experimenteller Komposition und freier Improvisation aus Berlin, Boston und New York. Über die Künstler*innen

Weston Olencki ist ein*e Künstler und Musiker*in aus South Carolina und lebt derzeit in Berlin. In their Projekten positioniert they Musikinstrumente als Orte kultureller Prägung und bewegt sich dabei fließend zwischen experimentellem Klang, traditioneller Musik und ihren verschiedenen Raum-Zeit-Dimensionen.
Weston trat bereits beim Borealis Festival, Counterflows, den Donaueschinger Musiktagen, Lampo, Musica Nova (als Solist mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra), Märzmusik, Black Mountain College, philharmonie luxembourg, HKW, Festival Musica, der American Academy in Rome, Roulette Intermedium, Jalopy Theatre, Fylkingen, Pioneer Works und vielen anderen auf. Weston war Gastdozent*in an der University of Huddersfield, Harvard, NYU, Columbia, Princeton, Stanford und Northwestern und Gastkünstler*in am CalArts (2018), Stoveworks (2023), suddenlyLISTEN (2024) und EMS Stockholm (2025).
Their Solo-Diskografie umfasst Verd Mont (SUPERPANG, 2021), Old Time Music (Tripticks Tapes, 2022), pearls ground down to powder (Full Spectrum, 2024), I went to the dance (Longform Editions, 2024) und Broadsides (Outside Time, 2025), sowie weitere Aufnahmeprojekte, die von PAGANS, Dinzu Artefacts, Lobby Art, Astral Spirits, Out of Your Head, Sound American, HatHut und Astral Spirits veröffentlicht wurden. Sie sind aktives Mitglied von RAGE THORMBONES und APPARAT und treten in vielen Kontexten mit tiefen Blechblasinstrumenten, Holzblasinstrumenten, Banjo und Elektronik auf.

Webb Crawford ist Gitarrist, Tenorbanjoist und Instrumentenbauer und arbeitet in den Bereichen freie Improvisation, Neue Musik und elektroakustische Musik. Als Instrumentenbauer*in und Performer*in konzentriert they sich auf moderne Rekonstruktionen und Rekontextualisierungen historischer Saiteninstrumente. Als Gitarrist*in und Banjoist*in hat they einen perkussiven Ansatz für beide Instrumente entwickelt und lässt sich dabei vom Piedmont-Stil des Fingerpickings, dem „Chicken-Picking“, Permutationen und der Chop-and-Screw-Natur von Harsh Noise beeinflussen. They hat mit Chris Corsano, Trevor Dunn, Jessica Pavone und anderen zusammengearbeitet, darunter auch an laufenden Projekten mit Michael Foster, Chuck Roth, Zosha Warpeha, Jack Langdon und Sean Ali. Their Soloalbum „Joiners“ wurde 2022 bei TripTicks Tapes veröffentlicht und erhielt viel Lob.

Victoria Cheah ist eine Komponistin, deren Arbeit sich mit Grenzen, Übergängen, anhaltender Anstrengung und Intimitäten innerhalb sozialer Performance-Rituale befasst. Ihre Werke wurden von Ensembles und Veranstaltern wie Talujon, Either/Or, Non-Event, Switch Ensemble, Line Upon Line, Han Chen, andPlay, Yarn/Wire, Wavefield Ensemble, MATA Festival, Guerilla Opera, Ensemble Dal Niente, Vertixe Sonora, Marilyn Nonken und PRISM Quartet in Auftrag gegeben und/oder aufgeführt und von anderen interpretiert. Aufnahmen ihrer Musik sind bei Dinzu Artefacts, New Focus Recordings und XAS Records erhältlich. Cheah ist derzeit Assistenzprofessorin am Berklee College of Music und am Boston Conservatory sowie Produktionsleiterin des Talea Ensembles.
Von 2011 bis 2015 war Cheah Gründungsdirektorin der Bostoner Sinfonietta für Neue Musik Sound Icon. Sie arbeitete mit Ensembles und Festivals wie der Composers Conference, der Manhattan Sinfonietta, dem Argento Chamber Ensemble, dem Composit Festival und Cantata Profana zusammen, um Veranstaltungen für zeitgenössische Musik in New York, Boston (USA) und Rieti (IT) zu realisieren. Zuvor unterrichtete Cheah Musik, Forschung und Schreiben als Dozentin an der Longy School of Music, der Brandeis University und als Lehrbeauftragte an der Harvard University. Als Komponistin besuchte sie Akademien wie die Sommerakademie Schloss Solitude, Darmstadt, Fontainebleau, VIPA, SICPP, The Walden School und andere. Cheah hat einen B.A. in Musik vom Hunter College der City University of New York (Macaulay Honors College) und einen Ph.D. in Musikkomposition und -theorie von der Brandeis University.