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19:00 Uhr

Ich war neunzehn

Filmvorführung|Präsentiert in Kooperation mit Doc Films und der DEFA Filmbibliothek

Ich war neunzehn © DEFA

Ich war neunzehn © DEFA

Regie: Konrad Wolf
DDR, 1968, 115 Min.
35mm


Gregor ist ein junger Soldat, der am Ende des Zweiten Weltkriegs mit den siegreichen sowjetischen Truppen nach Deutschland einmarschiert. Doch Gregor ist auch das Kind deutscher Kommunisten, die vor Hitler in die Sowjetunion geflohen sind. Seine Rückkehr in das Land seiner Geburt ist daher ambivalent – er betritt seine Heimat als Fremder.

Mit dem Vormarsch nach Deutschland wächst in Gregor die Erkenntnis, dass er sich von seinen sowjetischen Kameraden unterscheidet: Dieses besiegte Land ist das seine, und die Menschen, denen er begegnet, sind seine Landsleute. Er ist zugleich Sieger und Besiegter. Auf seiner Reise versucht er, die Deutschen zu verstehen, denen er begegnet – als Neunzehnjähriger, neugierig, oft fassungslos und tief erschüttert über die Gräueltaten und Selbsttäuschungen, die ihm begegnen.

Mit einer Einführung von Danny Pinto, Doktorand in den Fachbereichen Germanistik sowie Film- und Medienwissenschaft, begleitet von einem Vortrag im Anschluss an die Filmvorführung.