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20:00 Uhr

Celebrating Morton Feldman at 100

Neue Musik Konzert|Pianist/composer Amy Williams performs “Triadic Memories” (1981)

  • Goethe-Institut Boston, Boston, MA

  • Preis Eintritt frei, bitte anmelden

Morton Feldman (c) Williams

Morton Feldman (c) Williams

Dr. Anne Shreffler, Professorin für Musik an der Harvard-Universität, wird das Konzert mit Ausführungen zu Feldmans Verbindungen zu Deutschland und seiner Rezeption dort einleiten.

Morton Feldmans außergewöhnliches spätes Solo-Klavierwerk „Triadic Memories“ (1981) ist eine Studie über sich langsam entwickelnde Wiederholungen, die sich über die gesamte Spieldauer von 75 Minuten erstrecken. Der Komponist beschrieb das Stück als „den größten Schmetterling in Gefangenschaft“. Exakte Wiederholungen, subtile Variationen, sich wandelnde Muster und frisches, neues Material sind miteinander verwoben. Die musikalischen Elemente werden ständig in einen neuen Kontext gestellt, indem unterschiedliche Stimmführungen und Register verwendet, eine Note eines Akkords verändert oder neue Harmonien nebeneinander gestellt werden – stets im Wandel und stets leise. Das Stück ist äußerlich nicht dreiklangartig (die Harmonien bestehen ausschließlich aus Sekunden, Septimen und übermäßigen Quarten), doch durch die verschwommene Resonanz entstehen Dreiklänge. Manche Materialien kommen nur einmal vor, während andere wiederholt, variiert und in einen neuen Kontext gestellt werden. Der Zuhörer wird auf eine Reise voller tiefer Konzentration und Reflexion mitgenommen.

Die Pianistin und Komponistin Amy Williams ist seit ihrer Kindheit mit Feldmans Musik verbunden – ihr Vater und Feldman waren enge Kollegen an der University of Buffalo. Seit fast drei Jahrzehnten nimmt sie seine Musik auf und führt sie auf.
 

Amy Williams

The “fresh, daring and incisive” (Fanfare) compositions of Amy Williams have been presented by leading international performers, including the Pittsburgh Symphony Orchestra, Buffalo Philharmonic Orchestra, JACK Quartet, Bent Frequency, Ensemble Musikfabrik, Wet Ink, International Contemporary Ensemble, Junction Trio, Orpheus, pianist Ursula Oppens, soprano Tony Arnold and bassist Robert Black. Her pieces appear on the Albany, Parma, Blue Griffin, Centaur and New Focus labels. As a member of the Bugallo-Williams Piano Duo, she has performed throughout Europe and the Americas and recorded six critically-acclaimed CDs for Wergo (works of Nancarrow, Stravinsky, Varèse/Feldman and Kurtág), as well as appearing on the Neos and Albany labels. Ms. Williams has been awarded a Howard Foundation Fellowship, Fromm Music Foundation Commission, Guggenheim Fellowship, Koussevitsky Music Foundation Commission, two awards from the American Academy of Arts and Letters, a Fulbright Scholars Fellowship to Ireland, a MacDowell fellowship and the 2024 Henri Lazarof International Commission Prize. Ms. Williams holds a Ph.D. in composition from the University at Buffalo, where she also received her Master's degree in piano performance. She has taught at Bennington College and Northwestern University and is currently Professor of Composition at the University of Pittsburgh. She is Artistic Director of the New Music On The Point Festival in Vermont.