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18:00–22:00 Uhr
Punking Punk
Filmvorführung|Zwei Dokumentarfilme über die Frauen und queeren Außenseiter:innen, die den Punk von innen auseinandernahmen — Doppelvorführung am 1. Oktober, 18–22 Uhr
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Goethe-Institut San Francisco, San Francisco, CA
- Sprache Englisch
- Preis Kostenfrei und offen für alle
Punk versprach, dass jede und jeder auf eine Bühne treten kann. Eingelöst hat er dieses Versprechen nicht immer. Zwei Dokumentarfilme über diejenigen, die ihn beim Wort nahmen: die Frauen, die in Düsseldorf, West-Berlin und Zürich die ersten rein weiblichen Bands gründeten, und die queeren Punks, die sich eine eigene Szene bauten, als der Machismo der Bewegung sie an den Rand drängte. Zwei Filme, ein Abend – und dieselbe Weigerung, um Erlaubnis zu fragen.
Einfach machen! She-Punks von 1977 bis heute
Reto Caduff, Deutschland/Schweiz 2024, 94 Min., deutsche Originalfassung mit englischen Untertiteln
„Machen. Nicht labern. Machen.“ Martina Weith, Sängerin und Saxofonistin von Östro 430, der ersten rein weiblichen Punkband Deutschlands, brachte die radikale Praxis der Bewegung auf eine einzige Forderung. Jahrzehnte später stehen die Frauen, die wegweisende Bands wie Mania D, Malaria! und Kleenex prägten, wieder auf der Bühne – und wettern mit derselben Wucht gegen Patriarchat, sexuelle Unterdrückung, dogmatischen Feminismus und rechte Gewalt. Caduffs ungestümer Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der Frauen des deutschsprachigen Punk: Erneuerinnen und Provokateurinnen, die gegen die bürgerliche Gesellschaft ebenso hart kämpften wie gegen den Machismo der eigenen Subkultur. Mit Interviews von Weith, Gudrun Gut und Bettina Köster blickt der Film auf die widersprüchlichen Geschlechterverhältnisse im Punk zurück – und auf den Kampf dieser Frauen, darin ihre eigene schwarze Fahne zu hissen.
Queercore: How to Punk a Revolution
Yony Leyser, Deutschland/USA 2017, 83 Min., englische Originalfassung
Während einige der lautstärksten Bannerträger des Punk in den 1980er-Jahren Weltruhm genossen, fanden sich seine queeren Mitglieder am Rand wieder. Punk, mit seiner ganz eigenen Homophobie, musste selbst gepunkt werden. Von Underground-Konzerten und Aktionen während der AIDS-Krise bis zu anarcho-queeren Zines wie Homocore und J.D.s schuf die Abspaltung namens Queercore eine Gemeinschaft für alle, die dem Mainstream-Punk zu queer und der schwul-lesbischen Respektabilität zu punk waren. Aus stundenlangen Interviews mit den Beteiligten – darunter der Filmemacher Bruce LaBruce, die Zine-Herausgeberin G.B. Jones sowie die Musikerinnen Kathleen Hanna und Kim Gordon – zeichnet Leyser den Aufstieg einer Generation von Radikalen nach, auf der Suche nach einer wirklich inklusiven, immer subversiven Kunst- und Sexualpolitik.
Einfach machen! She-Punks von 1977 bis heute
Reto Caduff, Deutschland/Schweiz 2024, 94 Min., deutsche Originalfassung mit englischen Untertiteln
„Machen. Nicht labern. Machen.“ Martina Weith, Sängerin und Saxofonistin von Östro 430, der ersten rein weiblichen Punkband Deutschlands, brachte die radikale Praxis der Bewegung auf eine einzige Forderung. Jahrzehnte später stehen die Frauen, die wegweisende Bands wie Mania D, Malaria! und Kleenex prägten, wieder auf der Bühne – und wettern mit derselben Wucht gegen Patriarchat, sexuelle Unterdrückung, dogmatischen Feminismus und rechte Gewalt. Caduffs ungestümer Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der Frauen des deutschsprachigen Punk: Erneuerinnen und Provokateurinnen, die gegen die bürgerliche Gesellschaft ebenso hart kämpften wie gegen den Machismo der eigenen Subkultur. Mit Interviews von Weith, Gudrun Gut und Bettina Köster blickt der Film auf die widersprüchlichen Geschlechterverhältnisse im Punk zurück – und auf den Kampf dieser Frauen, darin ihre eigene schwarze Fahne zu hissen.
Queercore: How to Punk a Revolution
Yony Leyser, Deutschland/USA 2017, 83 Min., englische Originalfassung
Während einige der lautstärksten Bannerträger des Punk in den 1980er-Jahren Weltruhm genossen, fanden sich seine queeren Mitglieder am Rand wieder. Punk, mit seiner ganz eigenen Homophobie, musste selbst gepunkt werden. Von Underground-Konzerten und Aktionen während der AIDS-Krise bis zu anarcho-queeren Zines wie Homocore und J.D.s schuf die Abspaltung namens Queercore eine Gemeinschaft für alle, die dem Mainstream-Punk zu queer und der schwul-lesbischen Respektabilität zu punk waren. Aus stundenlangen Interviews mit den Beteiligten – darunter der Filmemacher Bruce LaBruce, die Zine-Herausgeberin G.B. Jones sowie die Musikerinnen Kathleen Hanna und Kim Gordon – zeichnet Leyser den Aufstieg einer Generation von Radikalen nach, auf der Suche nach einer wirklich inklusiven, immer subversiven Kunst- und Sexualpolitik.
Ort
Goethe-Institut San Francisco
657 Howard Street
San Francisco, CA 94105
USA
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San Francisco, CA 94105
USA
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657 Howard Street
San Francisco, CA 94105
USA
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