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Reflexionen für eine Post-Corona Zeit
Danachgedanken

Ein Virus führt uns vor Augen, wie global vernetzt und zugleich fragil unser öffentliches Leben ist. Was bedeutet die Pandemie für jede*n Einzelne*n von uns und was für die Gesellschaft?

Im Rahmen des Projekts sind Intellektuelle und Künstler*innen aus der ganzen Welt dazu eingeladen, über die aktuellen Auswirkungen der Pandemie in ihren Ländern sowie über mögliche Folgen nachzudenken und zu überlegen, welche Faktoren Hoffnung für die Zukunft geben können.

Illustration eines Kopfes bestehend aus bunten Gedanken, z. B.  Solidarity.© Kitty Kahane

Weitere Web-Projekte zur Corona-Krise und ihren Folgen - eine Auswahl

POESIA AISLAMIENTO

LYRIK GEGEN DIE ISOLATION

Hablar Poesia stellt eine Anthologie der besten Gedichte ihrer Zeitschrift vor - als Lese-Empfehlung in schwierigen (Pandemie-)Zeiten. Sie enthält wichtige klassische und zeitgenössische Poeten wie Sebald, Dickinson, Ovid, Petrecca u.a. sowie Essays zu Literatur und Übersetzung, teils auch zweisprachig. Überwiegend Spanisch

Conversaciones – Gespräche zur Post-Pandemie

Podcast-Serie: Begegnungen mit 5 Intellektuellen unterschiedlicher Fachrichtungen, die über die Zeit der Pandemie sowie die derzeitigen und zukünftigen Herausforderungen reflektieren, wie z.B. soziale Isolation, digitaler Konsum, Digitalisierung der Arbeitswelt, Veränderungen der physischen Räume im urbanen Kontext. Spanisch
 

IMPFSTOFF FÜR DIE KULTUR

Impfstoff für die Kultur

Verspätete und unzureichende Unterstützung, ein notgedrungener Digitalisierungsprozess und ein unerfülltes Sicherheitsversprechen. Schön gestaltetes Web-Dossier des Goethe-Instituts Madrid zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Kulturbetrieb in Spanien. Spanisch und Deutsch

WIE DAS VIRUS UNSER LEBEN VERÄNDERT

Cómo el virus cambia nuestras vidas

Seit Beginn des Jahres 2020 hält die Covid19-Pandemie die ganze Welt an. Manche Bereiche unserer Gesellschaft, der Arbeitswelt und des Kulturlebens könnten dauerhaft von den Veränderungen betroffen sein. Die Journalistin Petra Schönhöfer zieht für das Goethe-Institut eine Zwischenbilanz aus deutscher Perspektive. Deutsch und Englisch

Corona Papers

CORONA PAPERS ILGA-LAC

In dieser Veröffentlichung analysiert ILGA-lac, die Vereinigung der LGBTI von Lateinamerika und der Karibik, die Herausforderungen der Pandemie in Bezug auf die LGBTI Community. Sie zeigt auf, dass viele LGBTI-Menschen in Lateinamerika und der Karibik nun unter noch größerer Armut und in sehr prekären Verhältnissen leben. Der Bericht geht nicht nur auf die aktuelle Lage ein, sondern reflektiert Perspektiven für die Zukunft nach Covid-19. Spanisch.

Logo de sopo de wuhan

Sopa de Wuhan

Sopa de Wuhan ("Wuhan-Suppe") ist eine Open Access Publikation der verlegerischen Initiative ASPO (Aislamiento Social Preventivo Obligatorio – "verpflichtende vorbeugende soziale Isolation"), die sich während der Quarantäne in Argentinien gegründet hat. Sie versammelt Texte von Intellektueller wie z.B. Slavoj ŽiŽek, Jean Luc Nancy, Franco "Bifo" Berardi, die sich mit möglichen Szenarien bzgl. der Auswirkungen der Krise auf globaler Ebene beschäftigen. Spanisch.

Logo de la fiebre

La Fiebre

La Fiebre ("Das Fieber") ist die zweite von ASPO herausgegebene Open Access Publikation zur Corona-Krise. Sie enthält Essays überwiegend lateinamerikanischer Intelektueller (Ausnahme ist ein Text des Italieners Giorgio Agamben), u.a. von herausragenden Autor*innen wie María Pia López, Maristella Svampa y Rafael Spregelburd. Themen dieser Sammlung sind Phänomene, die in der Krise besonders hervortreten (wie Infodemie, Wirtschaftskrise, Klimakrise, Sanktionismus); diese werden beleuchtet und ihre Auswirkungen auf den "sozialen Körper" untersucht. Spanisch.

Logo de posnormales

Posnormales

Die dritte Open Access Publikation von ASPO mit dem Titel Posnormales ("Post-Normales") enthält Texte von Expert*innen aus Argentinien, Peru, Ecuador und Spanien. Diese stellen vergleichende Analysen zur Corona-Pandemie aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln vor: Politik, Wirtschaft, Medizin, Soziologie, Literatur, Kommunikation sowie Philosophie. Neben einer Kontextualisierung der gegenwärtigen Phänomene geht es ihnen vor allem darum, Prognosen zu wagen und Strategien für die Zukunft zu entwerfen. Autor*innen dieser Ausgabe sind Leonora Djament, Claudio Katz, Diana Kordon, Horacio González und viele andere. Spanisch

Logo de pensar la pandemia

Pensar la Pandemia: Observatorio social del coronavirus

Unter dem Titel "Pensar la Pandemia" (die Pandemie denken) stellt CLACSO (Lateinamerikanischer Rat für Sozialwissenschaften) ein Kompendium vor, das wissenschaftliche Beiträge zu verschiedenen Aspekten der Krise, wie Gesundheit, Wirtschaft, Arbeit, Gender etc. vereinigt. Dazu gehören neben Artikeln auch Interviews mit Expert*innen, Videos, etc. Spanisch.

Anfibia

Revista Anfibia

Diese Online-Zeitschrift – herausgegeben von einer Gruppe investigativer Journalisten der Universidad San Martin in Buenos Aires – bietet Essays, Kolumnen und Reportagen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen. Eine Sonder-Edition des Podcasts „Muy en una“ (wörtlich übersetzt: Viel in einer) erkundet die Corona-Pandemie und ihre vielfältigen Aspekte. Der Zugang ist frei und kostenlos. Spanisch.

capitalismo y pandemia

Kapitalismus und Pandemie

In dieser Open Access Publikation schreiben herausragende Intellektuelle aus Südamerika und anderen Ländern, wie Naomi Klein, Yásnaya Aguilar, Enrique Dussel und Maurizio Lazzarato über die Schwierigkeiten und Herausforderungen, vor die uns die Corona-Pandemie stellt. Publiziert im Verlag „FilosofíaLibre“ (1. Auflage, April 2020). Spanisch.

revista universidad mexico

Revista de la Universidad de México: Tagebuch einer Pandemie

Dieses Tagebuch vereint Texte verschiedener Künstler*innen und Intellektueller aus unterschiedlichen Ländern. Die Beiträge erkunden sowohl die Transformationen der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Phänomene und Mechanismen während der Corona-Pandemie als auch die persönlichen Auswirkungen dieser Veränderungen. Spanisch.

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