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19:00 Uhr
blackqueer images, fugitive kinships
Lesung|E.N. Mirembe
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WIELS, Brüssel
- Sprache EN
- Preis Freier Eintritt
In ihrer Lesung konzentriert sich E.N. Mirembe darauf, wie die schwarze queere Fotografie seit Langem Sichtweisen und Formen der Zugehörigkeit hervorbringt, die über die Begriffe hinausgehen, durch die Staatsbürgerschaft üblicherweise verstanden wird. Die Lesung betrachtet die Fotografie als eine soziale und ästhetische Praxis, durch die Formen von Verwandtschaft, Intimität, Flüchtigkeit und kollektivem Leben imaginiert werden. Der Vortrag bewegt sich zwischen künstlerischen, literarischen und archivarischen Materialien und reflektiert darüber, wie die schwarze queere Bildproduktion festgefahrene Vorstellungen von Nation und Identität in Frage stellt und stattdessen porösere und relationalere Formen des Zusammenseins vorschlägt. Im Rahmen ästhetischer Verwandtschaft untersucht E.N. Mirembe, wie Bilder Gemeinschaften des Fühlens schaffen, die über Geogeschichten hinweg Bestand haben.
E.N. Mirembe
Kurator*in, Autor*in, Resident*in im Morpho Antwerpen
E.N. Mirembe befindet sich derzeit in einer kuratorischen Residenz im Morpho Antwerpen, initiiert vom Goethe-Institut Brüssel zum Thema Kuratorisches Arbeiten in Zeiten demokratischer Krisen. Ihre Praxis widmet sich literarischen und visuellen Kulturen aus einer Black-Studies-Perspektive. E.N. Mirembe hat drei Bücher herausgegeben und veröffentlicht, darunter The Geography of Fixed Things: Eastern African Artists from the Arak Collection (2025). Sie kuratierten „In Transit Under Another Sky“ im Herbert Art Gallery and Museum im Rahmen der Coventry Biennale 2025, „Sonic Commons“ (Nairobi, 2026), „The Geography of Fixed Things“ (Shenzhen, 2025), „Njabala: An Elegy“ (Kampala, 2024) sowie „at the limit of dream“ (Brüssel, 2023). Ihre Texte erschienen in Camera Austria, Artforum, Contemporary And, Africa is a Country, African Arguments und weiteren Publikationen.