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–17:00 Uhr

Golem-Labor Bogotá

Öffentliche Einladung|Labor

Golem-Labor © Film Production Will Hamilton. VR-Development University of Applied Sciences Kaiserslautern | Virtual Design & gamelab.berlin

Das Goethe-Institut und das Instituto Distrital de las Artes - Idartes laden zum GOLEM LABOR ein, einem Labor für zeitgenössischen Tanz und Mixed Reality Technologien.

Einladung für Künstler*innen mit erweiterter Körperpraxis (Tänzer*innen, Choreograph*innen, Performer*innen etc.) mit Erfahrung oder Interesse an der Beziehung zwischen Tanz und virtueller Realität. Das Labor findet in der Cinemateca de Bogotá statt.

Unter der Leitung des Goethe-Instituts werden im Rahmen des GOLEM LABORs eine Reihe von Laboren in mehreren Ländern organisiert, die mit Hilfe von Motion Capture die Beziehungen zwischen Tanz und Mixed Reality Technologien ausloten. Zur Erfassung der Körperbewegungen der Teilnehmer*innen im virtuellen Raum und der Übertragung in computergenerierte Charaktermodelle werden die von der Firma Rokoko entworfenen Motion Capture System Anzüge verwendet.

Die Teilnehmenden am hybriden Labor werden im Umgang mit diesen Anzügen geschult und von der Choreografin Carly Lave und dem Entwickler Thomas Lilge aus der Ferne angeleitet - beide werden aus Berlin zugeschaltet sein - eine choreografische Kompositionsübung durchzuführen, die später mit den Ergebnissen der Labore in Tel Aviv und Riga zusammengebracht wird.

*Es sind jeweils ein Rokoko Anzug in S und M verhanden. Weitere Informationen hier.

 

Künstlerisches Team

Carly Lave © © Carly Lave Carly Lave © Carly Lave
Carly Lave
Choreographin, die an der Erforschung der Beziehung zwischen menschlichem Körper und Technologie interessiert ist und daran, wie dadurch etablierte Vorstellungen vom "Selbst" und dem "Körper" in Frage gestellt werden. Gemeinsam mit dem Goethe-Institut entwickelte sie das Konzept des GOLEM LABORs.
www.carlylave.com 





Thomas Lilge © © Thomas Lilge Thomas Lilge © Thomas Lilge
Thomas Lilge

Gründer des gamelab.berlin im Jahr 2013. Er entwickelt immersive Technologien und erforscht die Rolle von Videospielen, ihre Anwendbarkeit auf andere Wissensgebiete und ihre Beziehung zur Kultur.




 

Ort

Dieses Labor findet in der Cinemateca de Bogotá – Idartes, im Taller de la Imagen statt. In diesem Raum werden audiovisuelle Experimentierprojekte durchgeführt. Die Cinemateca hat großes Interesse, den interdisziplinären Dialog zwischen verschiedenen künstlerischen Praktiken und neuen Technologien zu fördern.

Öffentliche Einladung

Angesprochen sind Künstler*innen mit erweiterter Körperpraxis (Tänzer*innen, Choreograph*innen, Performer*innen etc.) über 18 Jahre, wohnhaft in Bogotá, mit Vorerfahrung oder Interesse an der Arbeit mit Technologie und virtueller Realität und mit der Verfügbarkeit an den unten beschriebenen Terminen am Labor teilzunehmen.

Bewerbung

Über ein Onlineformular. 

Auswahl

Das Goethe-Institut, die Tanzabteilung des Idartes und die Cinemateca de Bogotá bilden ein Kuratorenkomitee für die Vorauswahl von 10 Profilen, aus denen das künstlerische Team insgesamt sechs (6) Künstler*innen für das Labor auswählt. Die ausgewählten Künstler*innen müssen ein Dokument unterzeichnen, in dem sie sich verpflichten, gemäß den Bedingungen des GOLEM LABORs teilzunehmen. Dies beinhaltet die Genehmigung zur Nutzung der Aufnahmen, die während der Sitzung entstehen, sowie die Reproduktionsrechte des Ergebnisses. Die ausgewählten Teilnehmer*innen erhalten eine Vergütung für ihre Teilnahme.

Auswahlkriterien

  • Relevanz: Motivation und Rechtfertigung für die Teilnahme am Labor.
  • Kreativität: Qualität des eingereichten Videoreels.
  • Erfahrung: Fachwissen über Körpersprache und ihre möglichen Beziehung zur virtuellen Realität.
Anmerkungen
  • Die Sitzungen werden in englischer Sprache abgehalten. Der Nachweis von Sprachkenntnissen ist nicht erforderlich, da eine Simultanübersetzung zur Verfügung steht.
  • Die Bewerber*inne verpflichten sich, sowohl an den Laborsitzungen als auch an der Vorbesprechung teilzunehmen.
  • Die Sitzungen werden als Präsenzveranstaltungen unter Einhaltung der geltenden Biosicherheitsprotokolle durchgeführt.