Ausstellung Dragan Vojvodić und Bettina Meyer: Reformation

Das tote Land © Dragan Vojvodić

Di, 30.05.2017 -
Fr, 30.06.2017

Goethe-Institut Belgrad

Knez Mihailova 50
11000 Belgrad

Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 werden sich Dragan Vojvodić und Bettina Meyer in Form eines Künstler-Dialoges mit dem Einfluss der Reformation auf die zeitgenössische Kunst auseinandersetzen.
 
Dragan Vojvodić (geb. 1965) studierte zuerst an der Kunstakademie Sarajevo, um dann sein Studium in Novi Sad fortzusetzen und abzuschließen. Seine Werke sind zu einem großen Teil von Skandinavien geprägt, wo er auch mehrere Einzelausstellungen hatte. Als offizieller Vertreter Serbiens nahm er an Gruppenausstellungen in Frankreich, Island, Österreich, Deutschland, Japan, Ungarn, Kroatien und Bosnien und Herzegowina teil. Als Artist in Residence war Vojvodić bisher in den USA, in Frankreich, Spanien, Portugal, Island, Finnland, Schweden und Norwegen. Dragan Vojvodić wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Novi Sad.
 
Bettina Meyer (geb. 1968, Studium in Braunschweig und Düsseldorf, Meisterschülerin von Klaus Rinke) ist eine konzeptuell denkende Künstlerin, in deren Arbeiten die intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit den Klassikern der "alten Kunst" deutlich zum Vorschein tritt. Dennoch gelingt es ihr, eine ganz eigenständige Bildsprache zu entwickeln - etwas Neues und Fremdes im vermeintlich Bekannten entstehen zu lassen.
Bettina Meyer studierte von 1989 bis 1991 freie Malerei bei Reinhardt Voigt und HP Zimmer in Braunschweig. Es folgte das Studium der Bildhauerei bei Klaus Rinke an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach ihrem Diplom 1995 war sie bis 1997 Meisterschülerin bei Rinke und erhielt den Akademiebrief der Kunstakademie Düsseldorf.
1998 erhielt sie ein Stipendium des Künstlerdorfes Schöppingen. Ein Jahresstipendium des Deutschen Akademischem Austauschdienstes (DAAD) förderte ihren Aufenthalt in St. Petersburg im Jahr 2000, in welchem Meyer bei Timur Novikov den Master of Media abschloss.
2014 gewann Meyer den Skulpturenwettbewerb "schöne aussichten" des Kulturbüros Nr. 5, worauf die Arbeit am Drachenfels bei Königswinter realisiert wurde.
Im Jahr 2016 erhielt sie den Zuschlag für einen Wettbewerb der Stadt Brühl, mit einer Skulptur den Kreisverkehr "Südkreisel" wieder als zentralen Ort zu inszenieren und damit ein neues Eingangstor zur Innenstadt zu gestalten.

Ausstellungseröffnung und Kustcafé: 30.05.2017 um 20:00 Uhr

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