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Pulse of Europe © Goethe-Institut Belgrad

Pulse of Europe

Aufruf zur Teilnahme am Projekt
PULSE OF EUROPE. Medienbesuche in die EU

Aktualisierte Fassung unter Einbeziehung der gegenwärtigen Pandemie-Lage
Frist: 31.12.2020

Open Call zur Teilnahme am Projekt Pulse of Europe

Das EU-Projekt Puls of Europe – Medienbesuche in die EU möchte alle Journalist*innen bei elektronischen, online und Printmedien in Serbien über die Möglichkeit informieren, sich für die Teilnahme an unserem gleichnamigen Förderprogramm anzumelden, das inzwischen an die geltenden Epidemie-Maßnahmen angepasst werden konnte.

Da wegen der bekannten Reisebeschränkungen Medienbesuche in die EU derzeit ausgeschlossen sind, möchten wir serbischen Journalist*innen die Möglichkeit bieten, an einer neuen Variante unseres Förderprogramms teilzunehmen. Sie läuft bis Ende 2020 und sieht fürs Erste anstelle von ursprünglich geplanten Reisen in die EU diverse online-Arbeitsformen vor. 

Im Mittelpunkt unseres Programms stehen nach wie vor journalistische Beiträge über ein oder mehrere EU-Länder, die aber wegen der aktuellen Epidemie-Lage mithilfe von Zoom-Meetings mit Gesprächspartner*innen im In- und Ausland zu erstellen sind. Die erfolgreichen Bewerber*innen können aber in 2021, nach der Aufhebung von Reisebeschränkungen, an einem Medienbesuch in die EU teilnehmen. Dann können sie das Land (oder ggf. die Länder) ihrer Berichterstattung besuchen, um einen Follow-up-Beitrag zu erstellen.

Der eigentliche Projekt-Inhalt sowie die geplante Auswahlprozedur bleiben dabei unverändert bzw. identisch mit den Vorgaben im ursprünglichen Aufruf aus März 2020, der noch vor der Verhängung von Reisebeschränkungen veröffentlicht werden konnte. Der einzige Unterschied besteht, wie bereits angekündigt, darin, dass Medienbesuche in die EU erst nach der Epidemie-Eindämmung bzw. nach der Aufhebung von Reisebeschränkungen durchzuführen sind.
 

Zum Projekt

Das Projekt Puls of Europe – Medienbesuche in die EU wird von der Europäischen Union gefördert und von einem Konsortium unter Leitung des Goethe-Instituts Belgrad implementiert, in Zusammenarbeit mit dem Unabhängigen Journalistenverband Serbiens (NUNS) und dem Zentrum für Kulturelle Dekontaminierung (CZKD). Die Projektleitung liegt bei der Delegation der Europäischen Union in der Republik Serbien. 

Das übergeordnete Projekt-Ziel besteht darin, unter den Bürger*innen Serbiens das Bewusstsein über den EU-Beitrittsprozess und über Beitrittsverhandlungen mit der EU zu schärfen, ihr Wissen über dieses Thema zu erweitern und ihr Verständnis dafür zu vertiefen. 

Das unmittelbare Ziel von Projektaktivitäten besteht jedoch darin, mithilfe von Medienbeiträgen der serbischen Öffentlichkeit zu zeigen, wie heutige EU-Mitglieder die gleichen Herausforderungen erfolgreich überwinden konnten, mit denen sich Serbien im Rahmen seines eigenen EU-Integrationsprozess konfrontiert sieht. Um dies zu erreichen, werden für ausgewählte Journalist*innen aus Serbien Besuche in die EU, bei internationalen Organisationen und in andere Westbalkan-Länder veranstaltet, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.*

Dadurch erhalten die teilnehmenden Journalist*innen und ihre Medienhäuser die Möglichkeit zur kritischen Berichterstattung über EU-Integrationsprozesse und über deren Einfluss auf den Alltag von Bürgerinnen und Bürgern in den Mitgliedstaaten. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, Analysen durchzuführen, um beste EU-Praktiken mit serbischen Reform-Bemühungen zu vergleichen und entsprechende Parallelen und Schlüsse zu ziehen. 

Das Projekt Puls of Europe – Medienbesuche in die EU wurde im Februar 2020 ins Leben gerufen und läuft bis August 2022.

Dieser Call for Participation richtet sich an alle Medien in Serbien, unter der Bedingung, dass sie sich direkt an Medienkonsumenten in Serbien wenden, und zwar in der serbischen Sprache. Des Weiteren müssen sich die teilnehmenden Journalist*innen und ihre jeweiligen Medienhäuser strikt an den Ethischen Codex und an die international anerkannten Standards für beruflich und ethisch einwandfreie Berichterstattung halten. Dies betrifft im Besonderen die Werte und Standards im Bezug auf Wahrheitstreue, Ehrlichkeit, Integrität, Humanität, Verantwortung und Unabhängigkeit.


Über die Website europa.rs können die Teilnehmer*innen Folgendes erhalten:
  • Eine umfassende Liste von Themenbereichen und -gebieten, die vom Projekt Puls of Europe – Medienbesuche in die EU abzudecken sind, und zwar immer im Einklang mit der jeweils aktuellen Phase des EU-Integrationsprozesse in Serbien. Falls erforderlich, ist während der Projektlaufzeit mit Erweiterungen oder Änderungen dieser Liste zu rechnen.
  • Vorbereitende Meetings und individuelles Monitoring von teilnehmenden Journalist*innen. Im Rahmen des Projektes können für teilnehmende Journalist*innen online-Meetings (d. h. Interviews und Mini-Konferenzen) veranstaltet werden, und zwar: mit nationalen Expert*innen für Politik und EU-Fragen, die für ihr Thema von Relevanz sind, mit Vertreter*innen von Botschaften der EU-Mitgliedstaaten, über die sie im konkreten Fall berichten, sowie mit Vertreter*innen der Delegation der Europäischen Union in der Republik Serbien.
  • Das individuelle Monitoring wird auf der ad-hoc-Basis durchgeführt. Das Projektteam wird für die Vorstellung eines Quellen-Überblicks zur Berichterstattung über die EU sorgen sowie für die Präsentation von denjenigen Dokumenten und Publikationen des Amtes für Veröffentlichungen der Europäischen Union, die für das konkrete Thema besonders relevant sind. Bei Bedarf wird das Projektteam die Journalist*innen auch dabei unterstützen, im Rahmen ihrer Vorbereitungen mit Institutionen in Serbien oder in den EU-Staaten Kontakt aufzunehmen.
  • Das Projektteam wird die organisationstechnischen Voraussetzungen für die online-Arbeit im Dienste von Medienbeiträgen sorgen, d. h. Zoom-Meetings mit Gesprächspartner*innen im jeweiligen EU-Land (bzw. in mehreren EU-Ländern) vorbereiten und für die Simultanübersetzung bei diesen Meetings sorgen, damit die teilnehmenden Journalist*innen das notwendige Material für ihre Beiträge sammeln könnten.

Von teilnehmenden Journalist*innen wird im Gegenzug Folgendes erwartet.
  • Die Bewerber*innen sollten einen Themenentwurf für ihren geplanten Medienbeitrag einreichen, den sie in einem bestimmten EU-Mitgliedstaat vorbereiten möchten. Dabei kommen auch solche Themen in Frage, für deren Bearbeitung Arbeitsbesuche in mehreren EU-Ländern notwendig wären. Eine vergleichende Analyse mit den Gegebenheiten in Serbien gilt dabei als wünschenswert. Auch Themen über die Covid-19-Pandemie können in Betracht gezogen werden.
  • Den Anmeldeunterlagen ist eine Skizze der geplanten Themenbearbeitung bzw. eine Synopsis der vorgesehenen Texte beizufügen, unter Auflistung aller Institutionen, Berufsverbände und anderer Einrichtungen und Organisationen, die man in diesem Kontext für relevant hält. Des Weiteren ist auch eine Liste der gewünschten Gesprächspartner beizulegen.
  • Die Grundkenntnisse der englischen Sprache sind erforderlich.
  • Die Teilnehmer*innen verpflichten sich dazu, das Einverständnis des zuständigen Chefredakteurs / der zuständigen Chefredakteurin zur Teilnahme am Projekt einzuholen.
  • Das Projektteam ist rechtzeitig über die Veröffentlichung/Ausstrahlung des Beitrags zu informieren.

Für die Auswahl der Themen und der Bewerber*innen ist eine Auswahlkommission zuständig. Nach der Aufhebung von Reisebeschränkungen erhalten die ausgewählten Bewerber*innen die Möglichkeit zu einem Arbeitsbesuch im EU-Land ihrer Berichterstattung, um dort einen Follow-up-Beitrag vorzubereiten.

Dieser Call for Participation gilt bis 31. Dezember 2020.
 

Anmeldung

Das Anmeldeformular können Sie hier finden und herunterladen. Die Unterlagen (in der serbischen Sprache) sind an die folgende Adresse zuzustellen: office@medientrips.eu.


Auswahlverfahren

Über die eingereichten Bewerbungen entscheidet eine unabhängige Auswahlkommission. Die besteht aus insgesamt 5 Mitgliedern, und zwar aus drei Vertreter*innen des Konsortiums (1 vom Goethe-Institut Belgrad, 1 vom Unabhängigen Journalistenverband NUNS und 1 vom Zentrum für Kulturelle Dekontaminierung CZKD) sowie aus zwei weiteren Mitgliedern außerhalb des Konsortiums. Die Delegation der Europäischen Union in der Republik Serbien ist an dem Auswahlverfahren nicht beteiligt. Die ausgewählten Bewerber*innen werden innerhalb von 15 Tagen über den Erfolg ihres Antrags benachrichtigt.
 

Themenbereiche für journalistische Berichterstattung

  1. Demokratie und Verwaltung (Reform der Öffentlichen Verwaltung, Verwaltung öffentlicher Gelder);
  2. Rechtsstaat und Grundrechte (Gerichtswesen und Innere Angelegenheiten, Menschen- und Minderheitenrechte, Migrations-Management, Grenzen-Management und FRONTEX);
  3. Umweltschutz und Klimawandel (Umweltverschmutzung, Gewässer, Abwasser, Kreiswirtschaft, Erneuerbare Energiequellen – Windparks u. ä. m.; Auswirkungen der Fleischproduktion auf die Umwelt);
  4. Urbane Entwicklung und Stadtplanung (Landnutzungsänderungen/ Urbanisierung, Besiedlung und Arbeitsbeschaffung, Agglomerationsökonomie, Wissenstransfer, soziale und kulturelle Veränderungen, verbesserte soziale Inklusion, Armutsbekämpfung in ruralen und urbanen Gegenden);
  5. Transport und Energetik (Verbindungsagenda, Energie-Union, Energieeffizienz);
  6. Konkurrenzfähigkeit und Innovationen (staatliche Förderung, Entwicklung von kleinen und mittelständischen Unternehmen, Innovationen, Wissenschaft);
  7. Arbeit und Sozialpolitik (Arbeitsmarkt, Rentenreform, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Sicherheit am Arbeitsplatz);
  8. Bildung und Personalentwicklung (Duale Ausbildung, Berufsbildung, Personalentwicklung);
  9. Landwirtschaft und rurale Entwicklung (IPARD, Qualitätspolitik in der Landwirtschaft –  Qualitätsschema, Vorbereitung für die Nutzung der Strukturfonds und des Kohäsionsfonds);
  10. Nahrungsmittelsicherheit und Verbraucherschutz;
  11. Regionale Zusammenarbeit (CBC) und transnationale Zusammenarbeit;
  12. Kultur und Medien (Kulturerbe, Europäische Identität, Bekämpfung von Fake News und Desinformation);
  13. Öffentliche Gesundheit.

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* Die Medienbesuche können unmittelbar nach der Aufhebung von Reisebeschränkungen vorbereitet und durchgeführt werden.

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