kaɦ.na.vˈaw
Perspektiven des Karnevals

  • Spiritualität, Ökonomie und Politik im Karneval

    Spiritualität, Ökonomie und Politik im Karneval

  • Spiritualität, Ökonomie und Politik im Karneval

    Spiritualität, Ökonomie und Politik im Karneval

Köln und Rio de Janeiro sind nicht nur Partnerstädte, sondern durch den Karneval auch kulturell eng miteinander verbunden. Die Akademie der Künste der Welt (ADKDW) in Kooperation mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum, der Karnevalsvereinigung Cordão do Boitatá, Rio de Janeiro sowie dem Goethe-Institut Bonn wollen sich in verschiedenen Formaten mit dieser Verbindung auseinandersetzen.

Der Karneval ist nicht nur, in verschiedenen Längen- und Breitengraden weltweit, ein beliebter Anlass zum Feiern. Karneval ist auch ein sozialpolitisches Ereignis. An der Geschichte des Karnevals lassen sich fundamentale Entwicklungen sozialer und politischer Natur ablesen. Neben Köln ist auch Kölns Partnerstadt Rio de Janeiro eine berühmte Karnevalsstadt. Von besonderem Interesse im Falle Rio de Janeiros ist in Bezug auf den Karneval der Zusammenhang zwischen den Ebenen der Spiritualität, der Ökonomie und der Politik.

Diesen Zusammenhang will das Projekt kaɦ.na.vˈaw | Spiritualität, Ökonomie und Politik von Köln und vom Rheinland aus reflektieren. Nicht zuletzt werden dabei die Bedeutung des brasilianischen Karnevals sowie die Migrationsgeschichten in Köln und im Rheinland von zentraler Bedeutung sein. Diese zeugen oft von Diskriminierung und Unterdrückung sozialer, kultureller und politischer Teilhabe. Gerade Minderheiten sind davon betroffen, weswegen deren kulturelle Wichtigkeit und Integration in der Entwicklung des Karnevals beleuchtet werden soll.

Von Juli bis Dezember 2023 finden im Kontext dieses Karnevalprojekts verschiedene Workshop-Reihen, Konzerte und Musikperformances, künstlerische Präsentationen sowie ein performatives Symposium in Kollaboration mit unterschiedlichen Institutionen und migrantischen Vereinigungen Kölns statt. Die verschiedenen Workshop-Reihen innerhalb des Projekts behandeln dabei künstlerisch Themen wie Diskriminierung, die soziale und kulturelle Teilhabe von BiPoCs und anderer Minderheiten in der brasilianischen und deutschen Gesellschaft jeweils in Bezug auf die Rolle des Karnevals in Brasilien und dem Rheinland. 

Das Projekt wird künstlerisch geleitet von Adriana Schneider Alcure, Professorin für Theater an der Universität Rio de Janeiro (UFRJ) und dem brasilianischen Theaterpädagogen Alex Mello. Es ist geplant, einige der erarbeiteten Inhalte am Goethe-Institut Rio de Janeiro zu zeigen. Das Projekt ist gefördert durch die Kunststiftung NRW.

EVENTS

Überblick über die verschiedenen Events sowie die Workshopreihen:
  1. Körper und Bewegung – Tanzen auf der Straße
  2. Körper- und visuelles Theater – der Körper als Sprache
  3. Körperausdruck für queere BiPoC
  4. Die Figur in der Szene

Workshop-Reihen
  • 09.09.-05.11.2023      
Ausstellung im ADKDW Studio (Sound-Installation, Workshops, Konzerte, Screenings)
  • 29.09.-17.12.2023 
Finissage mit Performance und DJ-Set (Rautenstrauch-Joest-Mueum)
  • 25.11.2023 von 19:30-00:00 Uhr          

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