Übersetzungsförderung

Stift und Heft © Foto: Goethe-Institut/Bernhard Ludewig Stift und Heft Foto: Goethe-Institut/Bernhard Ludewig

Das Förderprogramm des Goethe-Instituts „Übersetzungen deutscher Bücher in eine Fremdsprache“ unterstützt ausländische Verlage bei der Publikation deutscher Literatur. Damit sollen einem nicht-deutschsprachigen Leserkreis aktuelle Werke der Gegenwartsliteratur, Bücher für Kinder und Jugendliche, wichtige wissenschaftliche Titel und Sachbücher zugänglich gemacht werden.

Das Programm dient kulturpolitischen Zielen und ist ein wichtiges Steuerungsinstrument der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.

Im Falle einer Förderung erstattet das Goethe-Institut dem ausländischen Verlag nach Erscheinen der Fremdsprachenausgabe einen Anteil der Übersetzungskosten. Eine vollständige Übernahme der Übersetzungskosten sowie die Finanzierung von Druck- oder Redaktionskosten sind nicht vorgesehen.

In den fast 40 Jahren seines Bestehens wurde die Veröffentlichung von rund 6.000 Büchern in 45 Sprachen finanziell unterstützt.


Berechtigt zur Bewerbung sind ausschließlich die ausländischen Verlage.Das Goethe-Institut Ihres Landes entscheidet über Ihre Bewerbung. Wenn es Ihr Projekt fördern möchte, sendet es seine Empfehlung an die Zentrale des Goethe-Instituts in München weiter. Dort legt ein Ausschuss die Höhe der Fördersumme fest.

Der Ausschuss tritt viermal jährlich zu folgenden Terminen zusammen:
  • Ende Januar: Belletristik, Kinder- und Jugendbuch
  • Ende April: alle Fachrichtungen
  • Ende Juli: Belletristik, Kinder- und Jugendbuch
  • Ende Oktober: alle Fachrichtungen
Die Goethe-Institute nehmen Ihre Bewerbungen laufend entgegen. Sie werden dann in der nächstfolgenden Ausschusssitzung behandelt.

Für wissenschaftliche Werke wird ein Gutachten der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingeholt. Deshalb dauert es länger, bis eine Entscheidung getroffen wird.Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung sobald wie möglich nach Abschluss von Lizenz- und Übersetzervertrag ein.

Informationen zu allen Fördermöglichkeiten und Programmen

  1. Gefördert werden Übersetzungen von Werken deutscher Autorinnen und Autoren, die in gedruckter Form bei einem Verlag im deutschen Sprachraum publiziert sind.
  2. Die Übersetzung muss aus dem deutschen Originaltext vorgenommen werden.
  3. Es können nur solche Projekte berücksichtigt werden, die sich zum Zeitpunkt des Abschlusses des Fördervertrags noch nicht im Stadium der Drucklegung befinden.
  4. Der ausländische Verlag ist verpflichtet, im Impressum das Goethe-Institut als Förderer zu nennen und das Logo des Goethe-Instituts abzudrucken. Sollte dies versäumt werden, behält sich das Goethe-Institut vor, den bewilligten Betrag nicht auszuzahlen.
  5. Im Falle einer Förderung können für die Festlegung der Fördersumme nur solche Honorare herangezogen werden, die der Übersetzer spätestens bei Erscheinen der Übersetzung ausgezahlt bekommt.
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