Übersetzungsförderung
Übersetzungsförderungsprogramm

Wir möchten einem internationalen Publikum den Zugang zu deutschsprachiger Gegenwartsliteratur, Sachbüchern und Büchern für Kinder und Jugendliche erleichtern. Unser Förderprogramm hat seit seiner Gründung vor fast 50 Jahren die Veröffentlichung von rund 6.000 Büchern in 45 Sprachen finanziell unterstützt.  

Eine junge Frau arbeitet am Laptop. © Goethe-Institut

Förderbedingungen

ausländische Verlage, die deutschsprachige Bücher übersetzen möchten 

Im Fall einer Bewilligung erstatten wir dem Verlag nach Erscheinen der Übersetzung einen Anteil der Übersetzungskosten. Den Schwerpunkt des Programms bilden aktuelle Belletristik, Comics, Kinder- und Jugendliteratur sowie Sachbücher zu aktuellen gesellschaftlich relevanten Themen.  

  • Bewerben können sich Verlage aus dem Ausland für Werke deutschsprachiger Autor*innen, die bereits bei einem Verlag publiziert sind 
  • Die Übersetzung muss aus dem deutschsprachigen Original erfolgen 
  • Das Projekt darf sich zum Zeitpunkt des Abschlusses des Fördervertrags noch nicht im Stadium der Drucklegung befinden, damit das Goethe-Institut als Förderer im Buch genannt werden und das Logo des Goethe-Instituts abgedruckt werden kann. 
  • Die Auswahl der zu fördernden Übersetzungen wird von einer sechsköpfigen Jury getroffen, die sich aus zwei Literaturkritiker*innen, einem/einer jährlich wechselnden Verlagsmitarbeiter*in aus dem Bereich Rechte & Lizenzen sowie drei Mitarbeiter*innen des Bereichs Literatur und Übersetzungsförderung des Goethe-Instituts zusammensetzt. 
  • Wir zahlen einen Zuschuss zu den Übersetzungskosten nach Erscheinen der fremdsprachigen Ausgabe. Eine vollständige Übernahme der Übersetzungskosten sowie die Finanzierung von Lizenz-, Druck- oder Redaktionskosten sind nicht vorgesehen. 
  • Der ausländische Verlag ist verpflichtet, im Impressum das Goethe-Institut als Förderer zu nennen und das Logo des Goethe-Instituts abzudrucken. (Sollte er dies versäumen, wird die Fördersumme nicht ausgezahlt.) 
  • Für die Festlegung der Fördersumme können nur Honorare herangezogen werden, die die Übersetzer*innen spätestens bei Erscheinen der Übersetzung ausgezahlt bekommen. 
  • Übersetzungen, die auch als E-Book erscheinen, möchten wir in unserer Onleihe für angemeldete Nutzer*innen zur Ausleihe zur Verfügung stellen. Der ausländische Verlag verpflichtet sich, uns die Übersetzung im EPUB-Format zur Verfügung zu stellen.  

  • Lizenzvertrag mit dem Rechteinhaber 
  • Vertrag mit dem Übersetzer oder der Übersetzerin
  • PDF des deutschen Buches oder Textes
Zusätzlich notwendige Angaben:
 Weitere Informationen zu Förderkriterien, Bewerbung und Förderung:  

Bitte bewerben Sie sich über das Goethe-Antragsportal, die Bewerbung ist in deutscher oder englischer Sprache möglich.  Vor Einreichen des ersten Antrags muss der antragsstellende Verlag einen Account erstellen. Wenn Sie den Account erstellen, bitte wählen Sie dabei einen Account für Organisationen / Unternehmen und nicht den Account für Individualpersonen. 
Wir empfehlen, mit dem Antragsprozess frühzeitig zu beginnen. Das Bewerbungsportal speichert Ihre Angaben, die Sie vor Absenden des Antrags jederzeit ergänzen können.   
 
Bitte geben Sie bei Fragen zu laufenden Anträgen Ihre Antragsnummer an, die Sie nach Absenden der Bewerbung erhalten.  
 

Nächster Bewerbungsschluss

15. September 2022 für Übersetzungen, die frühestens im Dezember 2022 in Druck gehen
 
Bewerbungen sind viermal jährlich jeweils einen Monat lang möglich, mit Einsendeschluss am 1. März, 1. Juni, 15. September und 1. Dezember. 

Weitere Informationen