|
20:30 Uhr
Ellbogen
Film|Bustan Film Week, 2. Ausgabe
-
Goethe-Institut Kairo, Downtown – Studio Takhshīna , Kairo
- Sprache Türkisch und Deutsch mit englischen Untertiteln
- Preis Eintritt frei
- Teil der Reihe: Bustan Film Week, 2. Ausgabe
Mit Ellbogen adaptiert Aslı Özarslan Fatma Aydemirs vielfach gefeierten gleichnamigen Roman für die Leinwand – eine lange erwartete Verfilmung, die in Deutschland für intensive Debatten sorgte. Im Mittelpunkt steht Hazal: jung, schön und mit dem Leben noch vor sich. Doch wie soll man sich eine Zukunft aufbauen, wenn man immer wieder an unsichtbare Grenzen stößt? Hazal wird wütend. Sehr wütend.
Nach einem tragischen Vorfall sieht sie keinen anderen Ausweg, als nach Istanbul zu fliehen. Auf der Flucht vor den deutschen Behörden versucht sie unterzutauchen – doch das Gegenteil geschieht: Zum ersten Mal tritt Hazal wirklich hervor. Wir begleiten sie, wie sie durch die Straßen Istanbuls streift, das Leben in sich aufnimmt und Schritt für Schritt zu sich selbst findet.Die Regisseurin Aslı Özarslan beschreibt Hazal als »weder ein eindimensionales Opfer noch eine Vorzeigemigrantin, die alles richtig macht. Sie ist eine vielschichtige weibliche Figur, die sich der Täter-Opfer-Dichotomie verweigert. Hazals Welt ist nicht nur mir, sondern vielen Migrant*innen in Deutschland und Europa vertraut. Es ist ein Leben, in dem man sich ständig behaupten und beweisen muss. An Hazal wird diese Gesellschaft sichtbar.«
Gerade die komplexe und kompromisslose Figur Hazals löste in Deutschland kontroverse Reaktionen aus. Doch genau diese Reibung macht Ellbow zu einem Film, den man gesehen haben sollte.
Nach einem tragischen Vorfall sieht sie keinen anderen Ausweg, als nach Istanbul zu fliehen. Auf der Flucht vor den deutschen Behörden versucht sie unterzutauchen – doch das Gegenteil geschieht: Zum ersten Mal tritt Hazal wirklich hervor. Wir begleiten sie, wie sie durch die Straßen Istanbuls streift, das Leben in sich aufnimmt und Schritt für Schritt zu sich selbst findet.Die Regisseurin Aslı Özarslan beschreibt Hazal als »weder ein eindimensionales Opfer noch eine Vorzeigemigrantin, die alles richtig macht. Sie ist eine vielschichtige weibliche Figur, die sich der Täter-Opfer-Dichotomie verweigert. Hazals Welt ist nicht nur mir, sondern vielen Migrant*innen in Deutschland und Europa vertraut. Es ist ein Leben, in dem man sich ständig behaupten und beweisen muss. An Hazal wird diese Gesellschaft sichtbar.«
Gerade die komplexe und kompromisslose Figur Hazals löste in Deutschland kontroverse Reaktionen aus. Doch genau diese Reibung macht Ellbow zu einem Film, den man gesehen haben sollte.
Ort
Goethe-Institut Kairo, Downtown – Studio Takhshīna
5, Sh. El -Bustan, Downtown
Kairo
Ägypten
5, Sh. El -Bustan, Downtown
Kairo
Ägypten