Leseempfehlungen

Leseempfehlungen der Bibliothek

Thematische Leselisten aus der Bibliothek und dem Angebot der ONLEIHE, unserem Service zur Ausleihe von elektronischen Medien. Wir aktualisieren unsere Listen regelmäßig.

Wir stellen Ihnen regelmäßig eine Auswahlliste unserer neu erworbenen Medien zusammen, die ab sofort in der Bibliothek ausgeliehen werden können. Bitte teilen Sie uns auch Ihre Wünsche mit!

Literatur [DE] Sachbuch [DE] Übersetzungen [ES/CAT]
 
Das Blog Rosinenpicker des Goethe-Instituts präsentiert ausgewählte Romane und Sachbücher, Graphic Novels und Erzählungen, Hörbücher sowie Literatur für Kinder und Jugendliche. Jede Woche eine neue Empfehlung, jede Woche die Chance, bemerkenswerte Texte, Bilder und Meinungen zu entdecken.
Rosinenpicker

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Autor*in des Monats

Portrait Alina Bronsky ©Wikimedia commons

Autorin des Monats (05/2022)
Alina Bronsky

Die Schriftstellerin Alina Bronsky, geboren 1978 in Russland, wurde 2008 mit ihrem Roman „Scherbenpark“ berühmt: Ihrem spannenden, scharfzüngigen Erzählstil kann sich nahezu niemand entziehen. Alina Bronskys literarische Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Portrait Uwe Timm (Ausschnitt) Foto © dpa (Ausschnitt)

Autor des Monats (04/2022)
Uwe Timm

Timms Romandebüt erfolgte 1974 mit Heißer Sommer. Große Erfolge feierte Timm mit seiner 1993 veröffentlichten Novelle Die Erfindung der Currywurst. Seine Erzählung Am Beispiel meines Bruders aus dem Jahr 2003 löste eine Diskussion über Erinnerungskultur und Nationalsozialismus aus.
Für seine Romane und Erzählungen erhielt Uwe Timm zahlreiche Auszeichnungen und Preise.

Elfriede Jelinek Signatur wikimedia commons

Autorin des Monats (3/2022)
Elfriede Jelinek

Berühmt wird Elfriede Jelinek mit dem 1983 erschienenen Roman Die Klavierspielerin, dessen Verfilmung mit Isabelle Huppert in Cannes preisgekrönt wird. Daneben tritt sie als politisch engagierte Theatermacherin an die Öffentlichkeit. 2004 wird Elfriede Jelinek mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Sie lebt in Wien und München.

Judith Schalansky wikimedia commons

Autorin des Monats (02/2022)
Judith Schalansky

Das Werk von Judith Schalansky, darunter der international erfolgreiche Bestseller Atlas der abgelegenen Inseln sowie der Roman Der Hals der Giraffe, ist in mehr als 20 Sprachen übersetzt und wurde vielfach ausgezeichnet. Ihr neuer Roman Verzeichnis einiger Verluste steht auf der Longlist des International Booker Prize 2021. Schalansky lebt als Gestalterin und Schriftstellerin in Berlin.

Rüdiger Safranski wikimedia commons

Autor des Monats (01/2022)
Rüdiger Safranski

Rüdiger Safranski ist Philosoph, Essayist und Autor von Biografien großer deutscher Kulturschaffender. Seine Stärke als Autor liegt darin, die Betrachtung philosophischer und literarischer Werke mit den Biografien ihrer Verfasser zu verknüpfen. In seinen Büchern von brillanter literarischer Qualität gelingt es Safranski, historische Persönlichkeiten und ihre Gedankenwelt für den heutigen Leser lebendig werden zu lassen.

Buchpreis 2021 Antje Rávik Strubel © picture alliance/dpa/dpa POOL | Sebastian Gollnow

Autorin des Monats (12/2021)
Antje Rávic Strubel

Strubels Romane erzählen von der Liebe und dem Licht, von Grenzen, Übergängen und Abgründen, von Deutschland und Europa heute. Dieses Jahr hat sie mit ihrem Roman Blaue Frau den Deutschen Buchpreis gewonnen. „Kompromisslos erzählt und von elementarer Wucht" urteilt Andreas Platthaus auf faz.net.

Portrait John von Düffel Foto(Detail) ©privat

Autor des Monats (11/2021)
John von Düffel

John von Düffel debütierte 1998 mit seinem Roman Vom Wasser. Wasser ist sein Lebensthema, Schwimmen seine Leidenschaft, wie weitere Buchtitel verraten.
Von Düffel arbeitet neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit als Dramaturg für das Deutsche Theater Berlin und als Professor für Szenisches Schreiben für die Universität der Künste Berlin.

Lutz Seiler und Buchcover Foto©Heike Steinweg

Autor des Monats (10/2021)
Lutz Seiler

Die Erzählungen von Lutz Seiler, der mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Deutschen Erzählerpreis ausgezeichnet wurde, beschreiben prägende Wendepunkte, das Groteske im Leben und unser häufig vergebliches Ringen um einen anderen Verlauf.

Yoko Tawada Portrait Wikimedia commons

Autorin des Monats (9/2021)
Yoko Tawada

Yoko Tawada verbindet die Freiheit des Fremden mit der Fähigkeit, sich über das scheinbar Selbstverständliche zu wundern, wenn sie in einer Sprache schreibt, die sie gelernt und sich zu eigen gemacht hat. Das zweisprachige Schreiben zieht sich wie ein roter Faden durch Tawadas Werk, nicht nur, weil ihre Texte zweisprachig sind, sondern auch, weil Zweisprachigkeit und Sprache Themen sind, über die sie in ihrem Werk häufig reflektiert.
 

Autor des Monats (7/2021)
Arno Geiger

Die gut erzählte Geschichte ist das Zuahause der Reflexion, sagt Arno Geiger. Sprache ist Übergang. Der Aufenthaltsort des Schriftstellers ist der Bereich zwischen Welt und Wort. Arno Geiger ist einer der führenden österreichischen Geschichtenerzähler unserer Zeit.
 

Wolf Wondratschek -

Autor des Monats (6/2021)
Wolf Wondratschek

Als junger Dichter inszenierte er sich als "Bad Boy" des Literaturbetriebs, und auch mit 78 ist Wolf Wondratschek kein Gefälligkeitsdichter. In den 1970er-Jahren veröffentlichte er eine Reihe von Gedichtbänden, mit denen er außerhalb des Verlagsbuchhandels große Auflagen erzielte. Seit den 1980er-Jahren veröffentlicht Wondratschek neben Lyrik auch wieder mehr Prosa. 2018 erschien der Roman Selbstbild mit russischem Klavier (spanische Übersetzung: 2021).

Wolfgang Borchert 1940 (Ausschnitt) Foto: ©Wikimedia/gemeinfrei

Autor des Monats (5/2021)
Wolfgang Borchert

Wolfgang Borchert wäre im Mai 100 Jahre alt geworden. Nur etwa 300 Seiten genügten, um ihm in den Rang eines Klassikers der modernen deutschen Literatur zu heben. Anfang 1946 begann er Kurzgeschichten zu schreiben und obwohl er schwer krank war, schuf er den Großteil seines Werks innerhalb der letzten beiden Jahre seines Lebens. Er starb 26 jährig einen Tag vor der Uraufführung seines berühmtesten Werks, des Theaterstücks Draussen vor der Tür (1947).

Lesen! Empfehlungen von Isabella Caldart

Cover Lesen! Herbst 21 © Verlage

Auf geht’s nach Berlin!
Lesen! Herbst 2021

Berlin als Schauplatz in Romanen ist so beliebt, dass man den „Berlin-Roman“ inzwischen getrost als eigenes Genre bezeichnen kann. Oft geht es in ihnen um junge Menschen, die nach Berlin ziehen und das Nachtleben erkunden. Dass Romane, die in der deutschen Hauptstadt spielen, aber mehr sein können als von Studis und ihren Drogenexzessen zu erzählen, beweisen diese drei Titel, die komplett unterschiedlich und allesamt sehr lesenswert sind.

Leseempfehlungen der Bibliothek Frühling 2021 © Hoffmann und Campe/ dtv

Lesen! Frühjahr 2021

Ein autobiographisch gefärbter Roman, der das Auseinanderfallen einer Familie im Kontext des auseinanderfallenden Jugoslawien beschreibt. Ein Roman über weibliche Emanzipation, deutsche Familienbiografie und illegitime Erben. Und ein außergewöhnlicher Psychothriller, der da beginnt, wo andere enden: bei der Flucht einer jungen Frau.

Portrait Mareike Fallwickl (Ausschnitt) Foto © Gyöngyi Tasi

Interview
Mareike Fallwickl

Mareike Fallwickls erster Roman Dunkelgrün fast schwarz war nach seiner Veröffentlichung äußert populär. Wie macht man ein Buch so erfolgreich? Und - wie finden neue Autorinnen und Autoren überhaupt Verlage?
Zum Artikel
Ausleihbare Bücher (Bibliothek/ Onleihe)
 

Leseempfehlungen Weihnachten 2020 Buchcover © Aufbau /S.Fischer /Suhrkamp

Lesen! Weihnachten 2020

Eine Story, die als Allegorie auf militarisierte Gesellschaften weltweit verstanden werden kann. Ein ungewöhnlicher Roman, der in Deutschland zu den erfolgreichsten Büchern des Jahres gehört. Und ein Buch über das Verlieren, was trotzdem voller Leben ist. Das sind die Weihnachts-Leseempfehlungen von Isabella Caldart.

Coverabbildungen der besprochenen Titel ©S.Fischer/Hanser/btb

Lesen! Herbst 2020

Ein gelungenes Spiel mit Autofiktion, ein Provinzroman der keiner Ist und die Frage, was es bedeutet, „Zuhause“ zu sein: Buchbloggerin Isabella Caldart empfiehlt Lesestoff für diesen Herbst. Alle Bücher sind in der Bibliothek und in der Onleihe ausleihbar.

Lesen! Sommer 2020 © Schöffling/Voland&Quist/DuMont

Lesen! Sommer 2020

Ein Buch zur Gentrifizierung, ein temporeicher Roman ganz nah an der deutschen Gegenwart und eine gelungene Verknüpfung von Realität und Fiktion: Buchbloggerin Isabella Caldart empfiehlt Lesestoff für den Sommer.